Kamerafokus

Digitalkameras, Spiegelreflexkameras & alles zur Fotografie
 


Archiv: Juni, 2009

Erinnern Sie sich noch an den letzte Urlaub in Teneriffa oder vor drei Jahren in Thailand, war das nicht wunderschön? Am liebsten würde man sich doch jetzt noch mal gerne die Urlaubsbilder ansehen. Doch jetzt erst wieder den Computer hochfahren und aus den Hunderten digitaler Photos die Richtigen heraussuchen ist auch zu viel Aufwand. Da lobe ich mir doch das gute alte Fotobuch von damals. Schön gestaltet hatte man alle seine Lieblingsbilder eingeklebt, beschriftet und konnte es nach belieben hervorholen und in Erinnerungen schwelgen. Doch was tun mit digitalen Photos?

Ganz einfach! Es gibt sehr viele Onlineanbieter und auch Fotoläden, bei denen man sein eigenes persönliches Fotobuch ganz professionell erstellen lassen kann. Die Bilder sucht man selbst zusammen und positioniert sie so wie man sie haben möchte. Bildunterschriften und Beschreibungen der Erlebnisse finden auch ihren Platz. Das ganze wird mit schönen Effekten ausgeschmückt.

Fotobuch Norwegen, ©flickr by mr.felix

Viele Onlineanbieter von Fotobüchern haben in den Meisten Fällen ihre eigene Software für die Bearbeitung der Alben, die sie dem Kunden kostenlos zur Verfügung stellen. Diese steht zum download auf der Webseite bereit und ist jeder Zeit abrufbar. Die Software wird fix installiert und dann kann es auch schon los gehen mit dem Gestalten.

Erstellen eines Fotobuches

Am Anfang werden Grundeinstellungen wie die Anzahl der Seiten und das Ausgangsformat der Photos eingestellt, was ungefähr drei Minuten dauert. Auf der Basis des sehr einfachen und benutzerfreundlichen Drag & Drop System schiebt man die gewünschten Photos auf die Seite des Fotoalbum. Hier werden noch kleine Verbesserungen, wie Größe, Cropping und genaue Position vorgenommen und ab geht es zur nächsten Seite.

Ganz individuell können auch Doppelseiten mit nur einem Bild auf der ganzen Seite oder Reihen von Bilder eingestellt werden. Den Layoutwünschen des Benutzers sind da wenig Grenzen beim Fotobuch erstellen gesetzt, man wird im Gegensatz sogar noch inspiriert von der Auswahl an vorgegebenen Möglichkeiten. Auch die Hintergrundfarbe kann man selbst bestimmen oder nach Belieben ein eigenes Hintergrundbild einfügen.

Anbieter von Fotobüchern

Hier habe ich meine Urlaubsfotos aus Norwegen zu einem tollen Erinnerungsbuch zusammen gestellt. Wer es ganz exklusiv mag, zum Beispiel für den Anlass einer Hochzeit, kann wunderschöne Hardcoverbücher mit Ledereinband anfertigen lassen. Super günstig und trotzdem von guter Qualität ist das 24-Seitige Fotoalbum im trendigen Spiralblocklook von Fotobuch für schlappe 9,90 Euro.
Es ist also für jeden Anlass und jeden Geldbeutel was dabei und die schöne Erinnerung hält sowieso ewig.


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Nach den letzten erfolgreichen Ausstellungen im Ausland sind einige von Christian von Alvenslebens Werken wieder in Deutschland zu sehen. Ab Mitte Juni 2009 wird die Reihe ‘hors d’œuvre’ des deutschen Photographen im Stuttgarter Haus der Wirtschaft zu bestaunen sein.

Der 1941 in München geborene Christian von Alvensleben kam als 11-Jähriger Junge mit seiner ersten Kamera in Kontakt. Eine der damals in den USA weit verbreiteten Box-Cameras der Marke Kodak war sein erstes Spielzeug der Photographie. Er erhielt sie aus einem der amerikanischen Care-Pakete, die nach Ende des zweiten Weltkriegs nach Deutschland, Österreich und andere europäische Staaten verschickt wurden. Später folgten Photos für die Schülerzeitung. Das war der Anfang einer Leidenschaft und seines späteren Lebensweges.

Historische Box-Camera, ©flickr by John Kratz

Christian von Alvensleben ist Spezialist für die künstlerisch wertvollen Themengebiete der Photographie. Viele Beispiele der sogenannte Peoplephotographie sind unter anderem auf seiner Webseite zu sehen.  Manager, Schauspieler, Sportler, Musiker, Politiker und TV-Stars wurden von ihm porträtiert. Aber auch im Bereich der Food- und Stillphotographie weiß er sein Talent einzusetzen.

Christian von Alvenslebens Arbeiten

Seine Arbeiten führten von Alvensleben nicht nur rund um die Welt sondern auch in verschiedenste Bereiche der Photographie. Von Bilder einer Großwildjagt in Mosambik/Afrika über Werbeaufträgen für die SPD zur Bundestagswahl bis hin zur bildlichen Interpretation von Industrieprodukten und Buchillustrationen. Mit seinen Bildern ist Christian von Alvensleben ein Vertreter der modernen Fotokunst und man konnte seine Bilder des öfteren in Hochglanzmagazinen wie GEO, MAX, Vanity Fair und Vogue wieder finden. Wer nun neugierig geworden ist kann sich bald einige seiner Werke in Stuttgart ansehen.

AUSSTELLUNG: ‘hors d’œuvre’

WANN: ab Mitte Juni

WO: Stuttgart / Haus der Wirtschaft


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Meca Blitze von Metz

Autor: Anne
abgelegt in: Kamerazubehör

Wer kreativ fotografieren will, wird früher oder später an einem externen Blitz nicht vorbeikommen. Denn oft ist der integrierte Blitz nicht ausreichend. Empfehlenswert sind da externe Blitzgeräte von MECA.

Viele Profi- und auch Amateurfotografen sind mit den MECA-Blitzen äußerst zufrieden. Denn MECA Blitze haben sich im Laufe der Jahre durch hervorragende Verarbeitung und Qualität einen Namen gemacht. Wer nun also in der Dunkelheit fotografieren will, wie zum Beispiel in einer Diskothek oder in schlecht beleuchteten Räumen, der ist mit einem MECA Blitz gut beraten.

Besonders gute Erfahrungen habe ich mit dem Mecablitz 58 AF-1C von Metz gemacht. Dieser Blitz ist mit einer der besten High-Technologie ausgestattet und verfügt zudem über eine USB-Schnittstelle, so das man die spezifische Software ganz einfach übers Internet updaten kann. Außerdem kann man den MECA Blitz so auf jede Kamera der selben Serie stecken (bspw. die Canon EOS Serie) und direkt einstellen.

MECA Blitz ©  <sïanaïs>

Früher gab es ja für jede Kameramarke ein eigenes Blitzlicht, doch mit diesem bequemen updaten gehört das der Vergangenheit an. Den Blitz einfach aufstecken, an den USB-Stecker andocken, Einstellungen vornehmen und loslegen. Was den MECA Blitz noch auszeichnet ist, dass man die Sonderfunktionen seiner Kamera  (oder der jeweils Anderen) trotzdem nutzen kann – wie z.B. die Kurzzeitsynchronisation und auch die verfeinerten Belichtungstechniken durch den Blitz. Macht sich übrigens besonders gut, wenn man besonderen Effekte erzielen will, wie den “Mitzieher” - das Einstellen des Blitzes ist da garkein Problem.

Was natürlich gerade bei schlecht beleuchteten Innenaufnahmen besonders klasse ist .. so können Lampen und andere einfallende Lichtquellen die Lichtsituation nicht mehr (zer-)stören.

Resümee: Der Preis ist natürlich kein Schnäppchenpreis, aber dafür hat man Qualität auf der Kamera. Zahlen muss man für den Blitz rund 300 Euro. Manchmal hat man Glück und man findet im Internet einen besseren Preis, aber 300 Euro ist realistisch. Und vielleicht kein Vergleich zu dem, was man sich sowieso an Kamerazubehör anschafft ;-) .


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In der Fotografie gibt es einige Begriffe, die man immer wieder hört, aber gar nicht so genau definieren kann. Man weiß zwar ungefähr, was gemeint ist, aber das richtige Verständnis für den gezielten Umgang mit diesen Funktionen fehlt. In diesem Beitrag geht es um die Brennweite.

Hirsch © flickr / Winkelbohrer

Erst einmal wollen wir klären, was es mit diesem Begriff auf sich hat. Dahinter steckt ein recht komplizierter Zusammenhang, der ein gewisses Maß an Wissen aus dem Bereich der Optik voraussetzt. Wir wollen das aber hier möglichst vereinfacht erklären, damit es für alle verständlich ist.

Im Inneren eines jeden Objektivs, das ihr an euren Spiegelreflexkameras verwendet, befinden sich eine Reihe von Linsen. Diese Linsen sind dafür da, das in das Objektiv einfallende Licht zu bündeln, so dass genau an dieser Stelle der sogenannte Brennpunkt entsteht. Der Abstand zwischen der Linse und dem Brennpunkt wird als Brennweite bezeichnet. Wer noch mehr über diese optischen Zusammenhänge erfahren möchte, dem rate ich, sich detailliert damit auseinander zu setzen. Wir möchten an dieser Stelle mehr über die Auswirkung verschiedener Brennweiten erfahren.

Die Brennweite des Objektivs bestimmt den Aufnahmewinkel, also wie viel von der Umgebung auf dem Bild zu sehen ist. Ihr habt vielleicht schon mal von der sogenannten “Normalbrennweite” gehört. Beim Kleinbildformat sind das 50 mm, was vom Aufnahmewinkel her in etwa dem entspricht, was das menschliche Auge erfassen kann.

Objektive, die Brennweiten aufweisen, die kürzer als die Normalbrennweite sind, nennt man weiterlesen »


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Die ISO-Empfindlichkeit

Autor: Annika
abgelegt in: Kameratechnik

Wer viel fotografiert, wird sie häufig benutzen, was aber nicht bedeutet, dass sie auch immer gezielt und überlegt eingesetzt wird: Die ISO-Empfindlichkeit. Die meisten Amateure wissen gerade mal, dass man bei schlechtem Wetter mit ISO 200 und bei gutem Wetter mit ISO 100 fotografieren sollte. So war es zumindest “früher” als noch auf Film fotografiert wurde. Wobei es auch damals schon höher empfindliche Filme gab, die allerdings von Hobbyfotografen kaum genutzt wurden. Heutzutage besitzen die meisten Digitalkameras ISO-Werte bis zu 1600 oder höher.

ISO-Empfindlichkeit © flickr / elsamuko

Aber was bedeutet nun eigentlich ISO? Die drei Buchstaben sind eine Abkürzung und bedeuten “International Organisation for Standardization”. Gemeint ist ein internationales Institut, das Normen in vielen Bereichen festlegt. Mit dem ISO-Wert wird die Empfindlichkeit des Films beziehungsweise des Chips beschrieben. Früher, zu analogen Zeiten, wurden diese Werte noch in DIN und ASA angegeben, wobei DIN die deutsche und ASA die amerikanische Angebe war. Um international identische Namenskonventionen zu haben, einigte man sich dann schließlich auf die neuen ISO-Werte. So viel zur Geschichte der Empfindlichkeit.

Richtig interessant wird es aber erst in der Praxis. weiterlesen »


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Das Licht

Autor: Annika
abgelegt in: Fototechniken

In der Fotografie gibt es ja einige Dinge, die grundlegend wichtig sind, um gute Bilder zu produzieren. Allen voran das Licht. Ohne Licht wäre die Fotografie nicht möglich. Das Wort Fotografie bedeutet nicht ohne Grund übersetzt “Mit Licht malen”. Licht ist aber nicht gleich Licht. Hier gibt es deutliche Unterschiede, derer man sich bewusst sein sollte.

Sonne und Wolken © flickr / *~sTeRnDaL~*

Unerfahrene Fotografen leben oft in dem Glauben, dass strahlender Sonnenschein ideales Licht zum Fotografieren darstellt. Klar, es ist möglichst hell, was tatsächlich von Vorteil ist. Aber Achtung: Hartes, strahlendes Licht, wie zum Beispiel die Mittagssonne, wirft harte Schatten und ist somit für Portraitaufnahmen gar nicht geeignet. Die Personen weisen unschöne Schatten im Gesicht auf, oftmals genau unter den Augen, was nun wirklich nicht gerade schmeichelnd ist.

Je tiefer die Sonne sinkt, desto weicher wird ihr Licht. Daher rate ich jedem, der Portraitfotos im Tageslicht mache möchte, möglichst die Nachmittagssonne zu nutzen. Sie zaubert wunderschönes, weiches Licht und holt aus jedem Gesicht das Beste heraus. Optimal ist auch ein von Wolken bedeckter Himmel, der im Prinzip wie eine riesige Softbox wirkt.

Auch die Regel “Nicht gegen die Sonne fotografieren” kann man ruhig mal brechen, wenn man es richtig anstellt. Interessante Effekte erhält man auch, wenn man eine Person genau vor die Sonne stellt, so dass die Person die Sonne verdeckt. Man bekommt dann einen schönen Schein um den Kopf herum. Damit das Gesicht in dem Fall nicht zu dunkel wird, kann man von vorne einen Aufheller benutzen. Zum Thema Aufheller wird es in nächster Zeit auch noch einen Artikel geben.


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