Kamerafokus

Digitalkameras, Spiegelreflexkameras & alles zur Fotografie
 


Archiv: September, 2009

Die Frankenkamera ist zwar kein gefährliches Ungetüm, doch wurde sie wie das gleichnamige Monster von Autorin Mary Shelley, aus mehreren Komponenten zusammengebastelt. Als erste Open-Source Digitalkamera soll die Frankenkamera Fotografen mehr Freiheiten und Spielraum im Umgang mit der digitalen Technik bieten.

Forscher an der Universität Stanford bauten den Prototypen dieser ungewöhnlichen digitalen Kamera. Sinn und Zweck ist es, dass die Frankenkamera vollkommen frei programmierbar ist. So können Entwickler und technisch fingierte Fotografen alle Funktionen ihres Geräts frei manipulieren.

Frankenkamera © by Stanford University

Fokus, Blende, Belichtungszeit und Blitzsteuerung sind über die Software gesteuert und können je nach Bedürfnis umprogrammiert werden. Am bisher einzige Prototyp wird noch fleißig gebastelt. Die Software soll in etwa einem Jahr veröffentlicht werden und ist dann, ganz nach Open-Source-Manier, für jedermann frei verfügbar.

Frankenkamera - Gehäuse Marke Eigenbau

Die Entwickler der Frankenkamera aus Standford verraten, dass sie ihr Prototyp aus Standardbauteilen zusammen gesetzt haben. Recht günstig zu beschaffende Einzelteile wie ein SoC von Texas Instruments, der mit Linux betrieben wird und ein Bildsensor aus dem Nokia Multimedia-Handy N95. Bei den Objektiven greifen die Wissenschaftler auf Standardware von Canon zurück. Das Gehäuse allerdings ist komplett im Eigenbau entstanden. Sobald der Prototyp zufriedenstellende Ergebnisse liefert soll ein Hersteller gefunden werden. Die Entwickler hoffen ihre Kamera möglichst für einen Preis von unter 1.000 US Dollar herstellen zu können.

Open-Source-Kamera in der praktischen Anwendung

Die Wissenschaftler der Stanford Universität sehen ein breites Anwendungsspektrum für die Bastler-Profi-Kamera. Als Beispiel für mögliche Anwendungsgebiete nennt Marc Levoy, Leiter des Projekts, die HDR-Fotografie (High Dynamic Range). Dabei werden Bilder mit unterschiedlicher Belichtungsdauer zu einer Aufnahme vereint, um den Dynamikumfang des Fotos zu erhöhen. Bisher mussten Fotografen diesen Prozess in der Nachbearbeitung erledigen. Die Frankenkamera wurde so programmiert, dass sie die erforderlichen Prozesse automatisch durchführt. HDR-fähige Fotoapparate, wie die Pentax K7, gibt es zwar bereits, doch durch ihre Vielfältigkeit ist diese Kamera besonders interessant. Es ist nur abzuwägen, ob eine Programmierung direkt an der Kamera tatsächlich einfacher ist, als die nachträgliche Bildbearbeitung am PC.


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Photoshop Elements ist als der kleine Bruder von Photoshop in die Umgangssprache der Branche eingegangen, fest steht aber, das spätestens ab Version 7 viel mehr in dem kleinen Packet steckt als man als gewöhnter Photoshop-User erwartet mag. Ab Oktober 2009 kommt nun auch ein neues Update auf den Markt, Photoshop Elements 8 für Windows und Mac wird hoffentlich mit vielen Überraschungen aufwarten.

Mit Adobe Photoshop Elements bekommt der Hobbyfotograf ein gutes, leistungsstarkes Fotobearbeitungsprogramm in die Hand, bzw. auf den Rechner. Zahlreiche Werkzeuge machen das Nachbearbeiten digitaler Bilder einfach und übersichtlich.

Photoshop Elements im Einsatz, ©flickr by Don Hankins

Zum Punkt Übersicht ist noch zu sagen, das Photoshop Elements außerdem eine hervorragende Bibliothek zum sortieren der eigenen Bilder mitbringt. Dabei werden die Fotos nach selbst ausgesuchten Tags, also Schlagwörtern, sortiert und man kann mit einem Suchwort Bilder eines bestimmten Themas, einer speziellen Kamera oder eines Datums auf den Bildschirm bekommen.

Adobe Photoshop Elements

Die leicht verständliche Benutzerführung lässt sich ganz intuitiv bedienen und erschließt sich dem Benutzer nach wenigen Minuten. Von der einfache Retusche, über das Verbessern von chromatischen Aberrationsfehlern bis hin zu Filtern und Effekten bietet wird der Anwender alles finden, was er zum professionellen Bearbeiten von Fotos benötigt. So entsteht schnell ein echtes Stück Fotokunst. Auch Kalender, Diashows oder Fotoalben können mit der Hilfe von Photoshop Elements erstellt werden.

Photoshop Elements 8 ab Oktober 2009

Der Organizer von Photoshop Elements 8 arbeitet eng mit der Software Premiere Elememts 8 von Adobe zusammen. Dieses Dateiverwaltungssystem soll dazu dienen, Bilder und Videos über einen zentralen Anlaufpunkt zu organisieren. Eine integrierte Personenerkennung und eine neue Vorschaufunktion sind neben der möglichen Synchronisation von Datenmaterial zwischen den beiden Programmen abrundende Gimmicks.

Photoshop Elements 8 von Adobe wird ab Oktober 2009 für Windows und Mac im Handel erhältlich sein und das zu einem Einzelpreis von etwa 100 Euro. Im Paket mit Premiere Elements 8 kosten beide Applikationen 150 Euro.


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Photosynth – Städte in 3D

Autor: Anne
abgelegt in: Fototechniken

Photosynth ist das neue 3D Spielzeug von Microsoft. Jeder kann selbst mit seiner eigenen Digitalkamera dreidimensionale Welten erschaffen und sie mit anderen auf der Onlineplattform von Photosyth teilen. Virtuell können ganze Straßenzüge oder Galerien nachgebildet und für andere zugänglich gemacht werden.

Die Grundidee dahinter ist das zur Verfügung stellen der eigenen Synth’s, wie die fertigen Kollagen genannt werden, für die Allgemeinheit, aber somit auch für Microsoft. Der Computerkonzern weißt in seinen Nutzungsbedingungen ausdrücklich darauf hin, dass veröffentlichte Synth’s für z.B.  Werbezwecke benutzt werden könnten.

Photosynth Kollage ©flickr by heynicejacket

Dafür stellt Microsoft Photosynth dem privaten Nutzer kostenlos zur Verfügung und erhebt vorerst nur bei kommerzieller Nutzung Gebühren, welche allerdings nicht auf der Webseite ersichtlich sind. Diese speziellen Bedingungen müssen mit dem Photosynth-Team wohl vorerst selbst abgeklärt werden. Ein E-Mail Kontakt hilft hier weiter.

Microsoft Photosynth – Städte in 3D für Jedermann

Mit der eigenen Digitalkamera werden Photos von einem Objekt gemacht, wobei möglichst viele Blickwinkel und auch Details abgelichtet werden sollten. Um das Panorama-Bild des Objektes zu erstellen sollten die Fotos sich bis zu 50% überschneiden. Genaue Tipps wie das perfekte Photosynth-Panorama erstellt wird, gibt es online auf der Webseite von Microsoft Photosynth.

Wie funktioniert Photosynth?

Im Großen und Ganzen überführt ein spezieller Algorithmus markante Teile eines Bildes in eine sogenannte Punktwolke. Dadurch erhält jedes Bild einen individuellen ‘Fingerabdruck‘. Überschneiden sich die Fingerabdrücke mehrerer Fotos, kann Photosynth die Bilder zu einer Szene zusammensetzen. Nach und nach entsteht dadurch eine dreidimensionale Landschaft. In der erstellten Szenerie bewegt sich der Betrachter über eine einblendbare Navigation und kann Blickwinkel und Zoom frei wählen. Der resultierende Effekt ist grandios.


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Mittelformatkameras

Autor: Anne
abgelegt in: Kameramodelle

Bei Mittelformatkameras handelt es sich um fotografische Kameras mit einem Bildformat im Bereich von ungefähr vier bis zehn Zentimeter Kantenlänge. Das ist ein Format welches etwa fünf mal größer ist und damit eine entsprechend höhere Auflösung erzieht.

Digitale Mittelfromatkameras werden auf Grund der hohen Kosten von Sensoren in dieser Größe fast ausschließlich im professionellen Bereich eingesetzt.

Mittelformatkamera, ©flickr by alf sigaro

Mittelfromatkameras sind weniger verbreitet in ihrer Nutzung, dennoch gibt es sowohl analoge, als auch digitale Kameras diesem Typs. Neben den Rollfilmformaten mit einer Größe von meist 6×6 cm, zählen auch die meisten Sofortbildfilme zu den Mittelformaten.

Digitale Mittelformatkameras

Neben den kostenintensiven Mittelformat-Digitalkameras werden auch digitale Rückteile für analoge Mittelformate angeboten. Diese kommen dem auf Modulen basierenden System vieler Hersteller entgegen und lassen sich zudem mit verschiedenen Adaptern auch an Fachkameras anschließen. Die Vorteile der digitalen Fotografie liegen vor allem in der Möglichkeit der sofortigen Kontrolle des Bildes und der folgenden Bildbearbeitung. Daraus folgt ein schnelleres Arbeiten, sowie geringeren laufenden Kosten, da die Bilder nicht mehr entwickelt oder digitalisiert werden müssen.

Digitale Mittelformat-Sensoren

Mittelformat-Sensoren werden überwiegend in der Größe 36×48mm hergestellt. Die meisten Hersteller vertreiben aber auch Rückteile in dieser Größe mit unterschiedlicher Anzahl an Pixeln, um verschiedenen Ansprüchen gerecht zu werden. So gibt es z.B. Modelle mit 22, 33 oder 39 Megapixeln.

Spiegelreflexkameras

Unter den professionellen Mittelformaten sind die einäugigen Spiegelreflexkameras am häufigsten vertreten. Sie bestehen aus einem Spiegelkasten, einem abnehmbaren Filmmagazin und dem Objektiv. Auch die von der Kleinbildkamera bekannte Form mit fest eingebauten Sucher gibt es im Mittelformat. Bei den Sofortbildkameras erfreute sich die faltbare Polaroid-Spiegelreflexkamera großer Beliebtheit.


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Der HP Photosmart A646  ist der derzeit neuste Fotodrucker von HP auf dem deutschen und internationalen Markt (ab Oktober 2009). Das gute Stück druckt mit einer Auflösung von 4800×1200dpi, bei durchschnittlichen 28 Sekunden Druckzeit für ein 10×15 Photo mit brillanten Farben.

Der neue Foto-Tintenstrahldrucker HP Photosmart A646 ist speziell für das Ausdrucken von normalformatigen Urlaubsbildern gedacht. Der Drucker kann Papiere in den Größen 10×15 und 13×18 cm bedrucken. Wer sich den Gang zum Supermarkt oder die Wartezeit bis zum Versand der fertigen Bilder eines Onlineanbieters ersparen will, ist mit dem HP Photosmart A646 gut beraten.

HP Photosmart A646, ©flickr by włodi

Mit der standardmäßigen drei-fach-Farbpatrone (HP 110) von Hewlett Packard ist der HP Photosmart A646 vergleichsweise schlicht ausgestattet. Dafür hält sich der Preis von um die 130 Euro allerdings auch in überschaubaren Grenzen. Bedenkt man, dass es hier um einen erstklassigen Fotodrucker geht, ist das durchaus ein gutes Preis-Leistungsverhältnis.

Details des HP Photosmart A646

Der Fotodrucker verfügt über USB 2.0 Anschlüsse, sowie eine Bluetooth-Schnittstelle. Über einen eingebauten Kartenleser können die Urlaubsbilder direkt an den Drucker übergeben werden. Die PictBridge sorgt für eine problemlose Übertragung ohne Zwischenstopp auf einem Computer von der Digitalkamera. Über ein Tastenmenü und einen 3,4“  LCD-Farbdisplay kann man die Druckereinstellungen durchgehen. In den Papierschacht passen maximal 20 Papiere.

Druckerpatronen von Hewlett Packard

Die Tintenpatrone des HP Photosmart A646 enthält, wie erwähnt, alle drei Druckfarben. In diesem Fall muss die Patrone also selbst dann ausgetauscht werden, wenn nur eine Farbe zur Neige geht. Mit einer Patrone sollen im Schnitt 50 Drucke der eigenen Fotokunst im Format 10×15 möglich sein. Danach  kommen pro Patrone Kosten von rund 23 Euro auf den Benutzer zu.


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Sony Cybershot DSC-WX1

Autor: Anne
abgelegt in: Kameramodelle

Sony stellt mit der Cybershot DSC-WX1 eine neue Kompaktkamera vor, welche mit einem guten Weitwinkel von 24 mm ausgestattet ist, dabei gute, rauscharme Dämmerungsbilder liefert und außerdem mit mit einigen interessanten Zusatzfunktionen ausgestattet ist.

Mit ihrem besonders lichtempfindlichen Bildsensor ist die DSC-WX1 besser als ihre Vorgänger für Nachtaufnahmen und Shotings in der Dämmerung geeignet. Der 10,2-Megapixel Exmor-R CMOS Sensor besticht durch eine neuartiger Hintergrundbelichtungs-Technik und -Struktur wodurch  doppelt so viel Lichtenergie aufgenommen wird als bei konventionellen Bildsensoren. Eine deutlich gesteigerte Lichtempfindlichkeit, die selbst bei sehr schwachen Lichtverhältnissen detailreiche Aufnahmen mit geringem Farbrauschen ermöglicht.

Panorama Shot mit der Sony DSC WX1, ©flickr by dawvon

Hinzu kommt, das der BIONZ Bildprozessor die aufgenommenen Bilddaten blitzschnell verarbeitet und bis zu zehn Fotos pro Sekunde in voller Auflösung ermöglicht. Sony’s neuer IPT-DS1 Party-Shot, der ‘automatische Fotograf’, sowie der ‘Sweep Panorama’ Modus sind ein toller Bonus.

Sony Cybershot DSC-WX1 -  Sweep Panorama, Highspeed Fotos

Tolle neue Funktionen hat sich Sony für die WX1 Digitalkamera einfallen lassen. Die Sweep Panorama Funktion schießt Panorama-Bilder in extremen Horizontal- oder Vertikalformaten. Mit gedrücktem Auslöser wird die Kamera geschwenkt (waagerecht oder senkrecht) und die gesammelten Bildinformationen im Anschluss von setzt Sweep Panorama automatisch zu Fotos von ungeahnter Höhe oder Breite zusammen gesetzt. Der Highspeed-Modus ist ein weiteres Gimmick. Hiermit werden bis zu zehn Bilder pro Sekunde in voller Auflösung aufgenommen. Im Videomodus filmen Sie in HD-Auflösung und mit 30 Bildern pro Sekunde im MPEG4-Format. Der optische Bildstabilisator verhindert Verwacklungsunschärfen, die automatische Motiv- und Gesichtserkennung sowie eine Lächelautomatik sorgen für optimale Bilder.

Sony IPT-DS1 Dockingstation – der automatische Fotograf

Partyspaß bietet die Dockingstation IPT-DS1 welche als ‘automatischer Fotograf’ das Partygeschehen ablichtet. Die motorgesteuerte Automatik sucht nach Motiven, richtet die Kamera aus und schießt Bilder ohne das jemand den Auslöser betätigen muss. Hier kommt wieder die Gesichtserkennung und Lächelautomatik zum Einsatz. Bei erkannten Personen oder einem Lächeln klickt der Auslöser.

Die DSC-WX1 von Sony ist ab September für etwa 349 Euro erhältlich.


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Diane Arbus war eine bedeutende amerikanische Fotografin und Fotojournalistin. Ihre künstlerische Leidenschaft spiegelt sich in ihren Werken wieder. Gelebt hat sie von 1923 bis 1971. Richtig bekannt wurden Dianes teilweise grotesken Bilder erst durch US-Magazine.

Die Fotoreportagen von Diane Arbus kann man fast nicht beschreiben. Da ich ihre Arbeit jedoch sehr schätze versuche ich sie einmal in Worte zu fassen. Die Fotografin zeigte schonungslose Porträts von Menschen, die man gern als Rand der Gesellschaft bezeichnet. Sie verband geschickt und sehr einfühlsam den schmalen Grad zischen Kunst und Fotografie. Sie galt als kontroverse Fotografin und ihre Bilder wurden häufig debattiert.

Diane Arbus©flickr/Topdog1

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