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Archiv: Ausstellungen

Eine tolle Gelegenheit seinen eigenen Stil in der Fotografie zu entwickeln, ist das Studium von fremden Arbeiten. Hier ein kleiner Überblick der wirklich sehr verschiedenen Fotoausstellungen, die man in nächster Zeit in München genauer unter die Lupe nehmen sollte.

Pinakothek der Moderne  ©Flickr.com/digital cat ?

Fotoausstellungen in München: Historische Fotoalben und das alltägliche Nichts

„Fremde im Visier“ heißt die Ausstellung, die noch bis zum 28. Februar alte Schnappschüsse und Fotoalben aus dem Privatbesitz ehemaliger Wehrmachtssoldaten aus der NS- und Kriegszeit zeigt. Anhand der nicht gestellten und dadurch schonungslos ehrlichen Bilder kann man Fotografie von einem anderen Blickwinkel betrachten, fernab von Propaganda und geschönter Kriegsberichterstattung. Die Fotoausstellung ist ein Forschungsprojekt der Uni Oldenburg und im Münchener Stadtmuseum zu sehen. weiterlesen »


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Nach den letzten erfolgreichen Ausstellungen im Ausland sind einige von Christian von Alvenslebens Werken wieder in Deutschland zu sehen. Ab Mitte Juni 2009 wird die Reihe ‘hors d’œuvre’ des deutschen Photographen im Stuttgarter Haus der Wirtschaft zu bestaunen sein.

Der 1941 in München geborene Christian von Alvensleben kam als 11-Jähriger Junge mit seiner ersten Kamera in Kontakt. Eine der damals in den USA weit verbreiteten Box-Cameras der Marke Kodak war sein erstes Spielzeug der Photographie. Er erhielt sie aus einem der amerikanischen Care-Pakete, die nach Ende des zweiten Weltkriegs nach Deutschland, Österreich und andere europäische Staaten verschickt wurden. Später folgten Photos für die Schülerzeitung. Das war der Anfang einer Leidenschaft und seines späteren Lebensweges.

Historische Box-Camera, ©flickr by John Kratz

Christian von Alvensleben ist Spezialist für die künstlerisch wertvollen Themengebiete der Photographie. Viele Beispiele der sogenannte Peoplephotographie sind unter anderem auf seiner Webseite zu sehen.  Manager, Schauspieler, Sportler, Musiker, Politiker und TV-Stars wurden von ihm porträtiert. Aber auch im Bereich der Food- und Stillphotographie weiß er sein Talent einzusetzen.

Christian von Alvenslebens Arbeiten

Seine Arbeiten führten von Alvensleben nicht nur rund um die Welt sondern auch in verschiedenste Bereiche der Photographie. Von Bilder einer Großwildjagt in Mosambik/Afrika über Werbeaufträgen für die SPD zur Bundestagswahl bis hin zur bildlichen Interpretation von Industrieprodukten und Buchillustrationen. Mit seinen Bildern ist Christian von Alvensleben ein Vertreter der modernen Fotokunst und man konnte seine Bilder des öfteren in Hochglanzmagazinen wie GEO, MAX, Vanity Fair und Vogue wieder finden. Wer nun neugierig geworden ist kann sich bald einige seiner Werke in Stuttgart ansehen.

AUSSTELLUNG: ‘hors d’œuvre’

WANN: ab Mitte Juni

WO: Stuttgart / Haus der Wirtschaft


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DForum-Foto-Festival

Autor: Annika
abgelegt in: Ausstellungen

Alle von euch, die mit CANON-Kameras fotografieren, kenne es bestimmt. Das Dforum, ein Forum zum Austausch von Tipps und Ratschlägen rund ums Fotografieren mit CANON-Kameras.

Gründer dieses Forum ist Dirk Wächter, der seit 1995 selbstständig als Fotograf in der Werbebranche und für die Presse tätig ist.

Canon © flickr / Kerosene Photography

Seit 2004 haben alle Fans des Forums sowie Canon-Fans die Möglichkeit, sich beim “Dforum-Foto-Festival” persönlich kennen zulernen und Informationen auszutauschen. Auch dieses Jahr ist es wieder soweit. Hobbyfotografen und Berufsfotografen können sich unter anderem bei Canon selbst sowie weiteren Ausstellern, wie zum Beispiel dem Fotohändler Calumet oder Hensel, über Neuheiten in Sachen Kameratechnik, Software, Zubehör und weitere Produkte informieren.

Aber nicht nur Zuschauen und Zuhören ist gefragt. Mitmachen ist das Stichwort! In verschiedenen Workshops und Vorträgen von Fotografen können die Besucher ihre fototechnischen Fähigkeiten unter Beweis stellen und erweitern.

Das Dforum-Fotofestival findet bereits zum vierten Mal statt. Der diesjährige Termin ist der 20. Juni 2009. Die “Mini-Messe” in der “Zinkfabrik Altenberg” im Industriemuseum Oberhausen ist von 10:00 - 18:00 Uhr geöffnet und lädt natürlich auch Nicht-Canon-Fotografen ein, um sich über Canon-Produkte zu informieren und vielleicht sogar auf diese Produkte umzusteigen.

Wer sich diesen sicherlich informationsreichen Tag nicht entgehen lassen will, der möge sich bitte auf der Homepage des Dforum als Besucher registrieren, um eine ungefähre Anzahl an Besuchern schätzen zu können. Außerdem bekommt ihr hier einen Überblick über alle Vorträge und Workshops der kostenlosen Veranstaltung.

Dforum-Foto-Festival

20. Juni 2009, Zinkfabrik Altenberg (Industriemuseum Oberhausen)

10:00 - 18:00 Uhr, Eintritt frei!


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… sie treffen sich im Sprengel Museum in Hannover.

Im Sprengel Museum Hannover gibt es immer interessante Ausstellungen, nun werden dort vom 15. Februar bis zum 30. August 2009 fotografische Arbeiten aus der Sammlung “Wilde” mit malerischen Arbeiten gegenüber gestellt.

Ihre Aufnahmen aus dem frühen 20. Jahrhundert werden in der Ausstellung den Gemälden der Klassischen Moderne gegenübergestellt. Dabei gibt es sowohl formale aus auch thematische Bezüge zu den Fotografien und Malereien.

Historische Fotografien © Flickr by jinterwas

Seit den 1960er Jahren haben die Wildes, welche aus Köln stammen, gute zehntausend Original-Abzüge, Negative, Glasplatten und andere Archivalien zur Fotografie-Geschichte zusammengetragen. Außerdem verfassten sie mehrere Bücher in dem sie ihr Fachwissen in mehreren Bänden zusammengetragen haben.

Die Sammlung Wilde zeigt auch andere fotografische Arbeiten, wie bspw. von  Aenne Biermann, Man Ray oder Germaine Krull werden auf einen guten Wert von 120 Millionen geschätzt, ein beachtliche Summe für diese besondere Fotokunst.

Zum Bestand gehören auch die umfangreichen Archive der Fotografen Karl Blossfeldt und Albert Renger-Patzsch, welche mittlerweile als national schützenswertes Kulturgut anerkannt worden sind.

1992 ging die Sammlung von Ann und Jürgen Wilde als Dauerleihgabe in den Bestand des Museums Hannover über und es ist geplant, dass sie dort bis 2010 verweilen (jedoch nicht so lange ausgestellt) wird.

Das Sprengel Museum beheimatet die ca. 1500 Originale, welche demnächst an das Kunstareal in München übergeben werden, wo das Ehepaar Wilde plant, eine Stiftung zu gründen.

Die Ausstellung “Fotografie trifft Malerei” in Hannover von findet 15. Februar - 30. August 2009 statt.

Im Sprengel Museum Hannover
Kurt-Schwitters-Platz
30169 Hannover
Tel. : 0511 / 16 84 38  75

Öffnungszeiten der Ausstellung:
Dienstag von  10.00 - 20.00 Uhr und
Mittwoch von So 10.00 - 18.00 Uhr

Eintrittspreise:
7,00 Euro,
ermäßigt 4 Euro

Eine Publikation zur Ausstellung ist in Vorbereitung.


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Das Kamera- und Fotomuseum Leipzig verrät viel über die Anfänge der Lichtbildkunst, zeigt gleichzeitig aber auch, welche technische Boliden es heutzutage gibt.

Der Fotograf und Kamerahistoriker Peter Langner eröffnete im August 1989, zum 150jährigen Jubiläum der Fotografie in einem 160 Jahre altem, durch Eigenleistung ausgebautem und eingerichtetem Fachwerkhaus mit seiner Frau Kerstin Langner in Mölkau ein Fotomuseum. So trug er ca. 600 historische Kameras, noch mehr Zubehör und viele alte Bilder zusammen.

Alte Kamera © Flickr by banoootah_qtr

Lange jedoch blieb das Museum geschlossen und es wurde untersagt, Bilder der Öffentlichkeit zugänglich zu machen, die Zusammenführung noch Ost- und Westdeutschland ging auch an dem Museum nicht spurlos vorbei.

Nach dem Tod von Peter Langner im Februar 1994 eröffneten seine Frau und Andreas J. Mueller im Herbst 1994 das Museum mit einem neuen Konzept wieder.

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Was mich an Berlin immer sehr fasziniert, dass man hier in vielen Stadtteilen die Geschichte Berlins gut sehen und begreifen kann. Hans Robertson hat in den Jahren 1926-1933 viele Fotografien angefertigt.

 Tänzerin © Flickr by Julianne.hide

1927 übernahm Hans Robertson, geboren 1883 in Hamburg -1950 im dänischen Exil gestorben – avancierte seit 1927 zu einem der wichtigsten Porträt-Fotografen der Stadt.

Robertson übernahm im Jahre 1927 das Atelier “Lili Baruch” am Kurfürstendamm und avancierte zu einem der renommiertesten Porträtisten der Stadt, vor allem von Schriftstellern, Künstlern und Politikern wie Käthe Kollwitz, Heinrich Mann oder Gustav Stresemann.

Besonderes Aufsehen erregten seine Tanzaufnahmen. Besondere Bekanntheit erlangten seine Aufnahmen moderner Tänzer und Tänzerinnen wie Gret Palucca, Mary Wigman, Harald Kreutzberg und Vera Skorone.

Grandios und beeindruckend, wie er schon zur damaligen Zeit deren Bewegungen im Bild festgehalten hat. Die damalige Kameratechnik ist natürlich mit der heutigen in keinster Weise zu vergleichen und somit kann man von diesen Fotografien zu Recht von der Beherrschung der Kunst der Fotografie sprechen.

Nun wird aus dem Nachlass der Königlichen Bibliothek in Kopenhagen die Ausstellung “Berliner Jahre” präsentiert. Die eindrücklichsten Aufnahmen aus den letzten Jahren der Weimarer Republik kann man sich dort ansehen und auf sich wirken lassen.

Mit der Ausstellung über Hans Robertson ist die Berlinische Galerie erneut ein Ort der Wiederentdeckung eines bedeutenden Berliner Fotografen aus der Weimarer Republik. Für Fans und Liebhaber alter Fotokunst eine kulturelle Pflichtveranstaltung, die man sich keinesfalls entgehen lassen darf.

Die Berlinische Galerie erreicht man wie folgt:

Alte Jakobstr. 124-128
10969 Berlin (Kreuzberg)
Telefon: 030 / 78902600
Fax: 030 / 78902700

Verkehrsanbindung:
U-Bahn: Hallesches Tor
Bus: M29, 265

Öffnungszeiten:
Montag bis Samstag von  10:00 - 18:00 Uhr, Dienstag & Sonntag hat die Galerie geschlossen.


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München ist um eine künstlerische Attraktion reicher – Köln hat eine verloren! Die bisher in der Dom-Stadt beheimate Foto-Sammlung „Wilde“ ist künftig nicht mehr am Rhein, sondern an der Isar zu Hause.

Das ist die Münchner Pianothek der Moderne. Hier wird künftig die Sammlung “Wilde” gezeigt:

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Die Kunstszene in Berlin ist um einen wichtigen Vertreter reicher: Die Fotogalerie Lumas bietet handsignierte Originale von Meistern der Fotografie aber auch von vielversprechenden Newcomern.

Nach eigener Aussage auf der Internetpräsenz der Galerie, begann die Idee, hochwertige Originalfotos in einer Galerie zu präsentieren, auf einem Markt in New York. Dort entdeckten Stefanie Harig und Marc Ullrich, die Köpfe hinter Lumas, ihre Passion für künstlerische Fotografien und stellten fest, dass es dafür auch bei anderen Interesse geben muss.

Hackesche Höfe © Flickr/Wolfgang StaudtDie Wahl des Standortes in den Hackeschen Höfen in Berlin könnte besser nicht sein: In diesem Karree verbindet sich Luxusdesign mit alternativen Kunstprojekten. Hier kocht die Kreativität auf großer Flamme und das interessierte Publikum ist immer auf der Suche nach etwas Neuem.

Dies kann die Galerie Lumas auch bieten, denn die Liste der Künstler und der Produkte ist lang und vielfältig. Bereits bekannte Fotografen und talentierte Neuentdeckungen zeigen ihre Originale, die zu erschwinglichen Preisen zu haben sind.

Dabei entdeckt der Besucher die verschiedensten Stile, Motive und Fototechniken - man ist bei Lumas in alle Richtungen offen. Auch die sogenannten “Modern Prints”, Neuauflagen bekannter Bilder von berühmten Fotografen, finden ihren Platz. Sie werden in Zusammenarbeit mit Verlagen restauriert und dann als neue Abzüge angeboten.

Mittlerweile gibt es Lumas-Filialen in Deutschland nicht nur in Berlin, wo sie sich neben den Hackeschen Höfen auch in der Nähe des Kurfürsten Damms befinden, auch in Düsseldorf, Frankfurt, Stuttgart, Hamburg, Köln und München. Auch international ist die Liste der Städt mit eigener Lumas-Dependance beeindruckend: Paris, Zürich, New York, Boston, Miami und Washington beweisen, dass das Konzept aufgeht und das Publikum in der Tat die Passion der beiden Gründer teilt.


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»The J. Street Project« befasst sich mit der deutsch- jüdischen Vergangenheit. Überall in Deutschland sind noch Reste der jüdischen Vergangenheit vor zu finden. Die Arbeiten Hillers zeigen Straßenschilder, auf denen das Wort “Jude” steht.
Judendenkmal©Flickr/Wolfgang Staudt

Im Rahmen eines Stipendiums des Berliner Künstlerprogramms DAAD in Berlin stieß sie auf eine »Jüdenstraße«. Ihre dreijährige Suche ließ sie auf weitere, ganze 303 Straßennamen in Deutschland stoßen, in denen noch das Wort »Jude« erscheint.Ferner sind ein Verzeichnis der Straßen und eine Videoinstallation in ihrer Austellung zu sehen.

Hillers Erinnerungsarbeit mit der Serie »The J. Street Project« tappt auf vermeintlich fast verschwundenen Spuren einer einstmals in Deutschland großen jüdischen Kultur.

Im Kontrast ihrer Fotokunst befinden sich die täuschenden idyllischen Dorfszenen, hinter denen sich soviel Leid verbirgt. Erst in einem zweiten Schritt wird man sich der weiten Assoziationsräume bewusst - erinnert sich an die jüdischen Progome und den Holocaust.

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Die Photokina 2008 in Köln findet alle zwei Jahre statt und eröffnet heute (23.09.) seine Pforten. Bis zum 26. September kann sich jeder ein Bild über die digitale Welt der Fotos machen. 

Auf der diesjährigen Messe rund ums Foto werden rund 160.000 Besucher aus allen Teilen der Welt erwartet. Das wirklich Gute ist, neben den vielen Neuheiten, dass auf diese Messe, von Anfang an, alle hinein dürfen - egal ob Händler, Profi oder Amateurfotograf. Rund 6.000 Journalisten werden aus Köln berichten.

Photokina 2008 © Flickr /ajo
Photokina 2008 in Köln vom 23.09. bis 26.09.

Aber es werden nicht nur die technischen Neuheiten auf dieser Ausstellung von so ziemlich jedem namhaften Hersteller präsentiert, auch die Bildbearbeitung steht wieder auf dem Plan. Dies wird vor allem die Hobby-Fotografen interessieren, denn noch nie hatten so viele Menschen Zugang zur digitalen Fotografie - was vermutlich dem Handy geschuldet ist. weiterlesen »


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