Kameramodelle

Die richtige DSLR finden

Es gibt eine riesige Auswahl an digitalen Spiegelreflexkameras; vom Einsteiger- bis zum Profimodell ist alles zu haben. Da fällt die Entscheidung meist schwer.

Um die richtige Entscheidung zu treffen, müssen erst die eigenen Ansprüche und Kenntnisse fest stehen. Ein absoluter Einsteiger ist beispielsweise mit einer Nikon D5000 gut bedient. Da die gängigen Motivprogramme (Porträt, Landschaft, Sport…) zur Verfügung stehen, können auch ohne Vorkenntnisse gute Bilder entstehen.

Aber auch wer den manuellen Modus ausprobieren möchte, erhält Hilfe; sowohl die Blendenöffnung als auch die Verschlusszeit werden grafisch dargestellt. Vorsicht geboten ist jedoch bei widrigen Wetterbedingungen geboten. Da Einsteigerkameras auch im Kit relativ günstig sind, werden bei der Abdichtung Abstriche gemacht. Zwar halten sie bei guter Pflege sehr lange, sind aber sehr Staub, Sand und Regenanfällig.

Sucht man etwas stabileres, kommt man nicht umhin etwas mehr Geld zu investieren. Erst bei einem knapp vierstelligen Betrag wird etwas für die Dichte des Gehäuses getan. Aktive Outdoorfotografen wählen also besser eine Canon EOS 5D oder Nikon D7000 oder D3. Damit zusammen hängt auch mehr Kontrolle über die Bilder und weniger Motivprogramme. Das heißt aber auch, dass mehr Kenntnisse in der Fotografie vorausgesetzt und somit weniger Motivprogramme angeboten werden. Da aber die Bedienung intuitiv und schnell zu lernen ist, sind voreingestellte Programme selten notwendig.Beim Body muss es auch nicht das aktuellste Modell sein. Eine Nikon D80 macht, sofern sie gut erhalten ist, genauso gute Fotos wie eine D90. Die Unterschiede in der Megapixelzahl können vom menschlichen Auge nicht wahrgenommen werden. Die Bildqualität hängt nämlich eher mit der Größe des Sensors zusammen und damit, wie stark die Pixel komprimiert werden. Bei weniger Pixel auf einem kleinen Sensor ist die Qualität besser als bei vielen Pixeln auf einem kleinen Sensor, da die Bildinfos dann zu stark komprimiert werden können.

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