Foto-Tipps

Fotografie im Kerzenschein

Es ist gar nicht so einfach bei Kerzenschein stimmungsvolle Aufnahmen zu machen. Ein Detail scheint nie zu gelingen, entweder ist das Foto unterbelichtet oder die Flamme flackert und ist unscharf. Doch mit etwas Übung gelingt auch dieses Unterfangen.

Die Unschärfe der Flamme durch flackern wird schlicht durch einen windstillen Raum verhindert. Um die geringen Lichtverhältnisse zu meistern gibt es hingegen mehrere Möglichkeiten. Dier erste ist natürlich, das kamerainterne Blitzlicht zu verwenden. Problem ist nur, dass die warmen Farben im Motiv verloren gehen. Besser ist also: Blitzgerät aus und auf längere Belichtungszeiten gesetzt. Dann muss die Kamera allerdings sicher stehen. Ein Stativ ist dabei eine unerlässliche Hilfe. Ist dies gerade nicht zur Hand, kann die Kamera per Selbst- oder Fernausläser ausgelöst werden. Dies verhindert zusätzlich minimale Bewegungen, die bei langen Belichtungszeiten sofort für ungewollte Unschäfr sorgen. Zur Not kann sich der Fotograf auch an Wand oder Tüttahmen anlehnen.

Aleternativ kann auch der ISO Wert erhöht werden. Dadurch kann jedoch das unerwünschte Bildrauschen auftreten. Gerade in dunklen Bildbereichen fallen die Störsignale besonders schnell auf. Lange Fotosessions in beheizten Räumen sollten deshalb nach Möglichkeit vermieden werden.

Für ein stimmungsvolles Bild muss es aber nicht immer dunkel sein. Der geschmückte Weihnachtsbaum eignet sich ebenso als Motiv. Dazu lediglich die Beleuchtung des Baumes anschalten und die Belichtung auf etwa 1/8 Sekunde setzen. Ein Stativn ist bei dieser Belichtungszeit aber unerlässlich. Ebenfalls lohnenswert ist das Experimentieren mit Motivprogrammen. Gerade Digitalkameras bewirken in diesem Modus häufig wärmere bzw. intensivere Farben als im Standart Modus. Spiegelreflexkameras hingegen stellen in Motivprogrammen lediglich die passende Blende und Verschlusszeit ein.

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