Foto-Tipps

Grundregeln für schöne Porträt Fotos

Normalerweise sind Regeln da um gebrochen zu werden. Ein paar Grundregeln sollten aber eingehalten werden, gerade wenn es um ein schönes Porträtfoto geht.

Ein Porträt soll charakterisieren. Bei Personen ist es wichtig, dass nichts von dem wichtigsten Bildinhalt, meist das Gesicht im Besonderen die Augen, ablenkt. Um dies zu erreichen ist es hilfreich ein paar Regeln einzuhalten, die das Fotografieren erleichtern.

Die Beziehung zwischen Modell und Fotograf

Bei der People-Fotografie ist es sehr hilfreich, wenn die Kameraeinstellungen schon perfekt sind, bevor das Modell in Position geht. Im Studio sollte auch schon der Lichtaufbau grob stehen. So kommt keine Langeweile auf und es bleibt mehr Zeit für die effektive Arbeit. Damit sich das Modell angesprochen fühlt, sollten eigene Ideen für Posen aufgegriffen werden. Dadurch entsteht auch eine lockere Atmosphäre, die für entspannte Bilder schließlich am wichtigsten ist.

Wenn es um die Kleidungsfrage geht, lautet die Standard-Antwort: Nichts Schwarzes, nichts weißes, nichts kariertes, nichts Gestreiftes. Dies ist prinzipiell richtig, die Kleidung muss aber auch zur Bildaussage passen. Ein Business Kostüm ist für ein lockeres Shooting im Park eher ungeeignet, es sei denn, man will bewusst mit den Kontrasten spielen. Besser geeignet sind dann leichte Sommerklamotten, welche die Stimmung unterstreichen.

Licht und Hintergrund gekonnt nutzen

Porträtfotos profitieren von weichem Licht. Im freien ist das meist das Abendlicht, wenn die Sonne tief steht und einen goldenen Schimmer über alles legt. Ist das Modell richtig positioniert, verleiht dieses Licht dem Haar einen goldenen Schimmer, wodurch das Bild aus der Masse heraussticht und ein kleines Fotokunstwerk entsteht. Im Studio wird meist ein Spot auf das Haar gerichtet, entweder seitlich oder schräg von hinten beleuchtet es das Haar und verleiht dem Foto so mehr Tiefe.

Der Hintergrund soll das Bild nur unterstützen und dem Modell nicht die Schau stehlen. Deshalb verschwimmt er meist in Unschärfe, was den Blick automatisch auf die scharfe Person lenkt. Auffällige Muster oder unruhige Strukturen sind natürlich ebenso ungeeignet für ein schönes Porträt. Zum Thema Porträtfotografie gibt es hier auch weitere Informationen und Tipps.
Damit das Foto auch eine Seele erhält, liegt der schärfste Punkt immer auf dem Fotografen zugewandten Auge. Nach außen hin wird das Bild in feinen Abstufungen unschärfer, sodass die Person perfekt herausgearbeitet wird. Dies gelingt mit weit geöffneter Blende, also kleiner Blendenzahl.

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