Kameramodelle

Kaufberatung: Analoge oder digitale Kamera?

Alte analoge Kamera

Zwar wird sich die Frage, ob es lieber eine digitale oder eine analoge Fotokamera werden soll, nicht vielen stellen, aber nichts desto trotz sind analoge Filmkameras immer noch der Ursprung der Fotografie und der Klassiker unter allen anderen Techniken. Tatsächlich empfiehlt sich für die meisten Anwender heute eine digitale Kamera, aber auch hier gibt es große Unterschiede zwischen den verschiedenen angebotenen Varianten.

Der Klassiker: Die Analogkamera

Für viele mag die Erinnerung an die gute, alte Analogkamera mit lichtempfindlichem Filmstreifen sich vor allem darauf beschränken, dass ein solcher Film nach wenigen Bildern bereits voll war, dass der Wechsel nervig und zeitintensiv und das Entwickeln der Bilder sowieso viel zu teuer war. Objektiv betrachtet trifft das auch alles zu, und deshalb ist eine analoge Kamera heute auch keine Option mehr für alle diejenigen, die Fotografie eher nebenbei betreiben und vor allem Resultate sehen möchten – denn für Facebook-Uploads oder Fotobücher sind die Bilder einer Analogkamera kaum zu gebrauchen.
Doch trotz allem hat die Analogkamera noch immer viele Liebhaber, die gerade dieses alte, aufwändigere System schätzen: Das Gefühl, mit einer alten Spiegelreflex-Kamera das Licht tatsächlich mit einem Film und über manuelle Blenden- und Verschlusszeiteinstellung regelrecht einzufangen und dieses Bild – möglicherweise sogar selbst – später zu entwickeln, ist ein ganz Besonderes. Nicht nur das gespannte Warten auf die Bilder übt einen gewissen Reiz aus, sondern auch das Gefühl, nur begrenzt Bilder aufnehmen zu können, denn es führt dazu, dass man jedes Foto viel bewusster aufnimmt, als wenn man mit einer Digitalkamera die Fotos massenweise knipst. So wird die Analogkamera zwar heute als eine Art Relikt gesehen, unter Kennern und Liebhabern ist sie aber noch immer ein faszinierendes Arbeitsgerät, weil man die Fotos noch wirklich „manuell“ aufnehmen und entwickeln muss.

Die Moderne: Die Digitalkamera

Für alle Normalnutzer, vom Urlaubsfotografen über den Gelegenheitsknipser bis zum Dokumentarfotografen, eignet sich in den allermeisten Fällen eine moderne Digicam deutlich besser, und zwar weil die Bilder selbst kostenlos und der Speicherplatz nahezu unbegrenzt ist und zudem die Verbreitungswege deutlich unkomplizierter sind, weil die Bilder ja bereits digital vorliegen. Digitalkameras können Sie u.a. auf www.kameras.net bestellen.
Für anspruchsvolle Fotografen bleibt unter den Digicams in der Regel nur die Spiegelreflexkamera als wirklich geeignet, denn mit ihr kann man alle Aufnahmeparameter, wie bei der älteren Analogkamera, direkt beeinflussen. Darüber hinaus stellen Spiegelreflexkameras noch immer das Maß aller Dinge dar, wenn es um Bildqualität geht – hier können günstige und kompakte Digicams, oft schon für unter 100 Euro, nicht mithalten. Sie sind aber die kostengünstige Alternative für Gelegenheitsnutzer, die vor allem Erinnerungen, keine technisch ausgefeilten Kompositionen schaffen wollen. Als Kompromisslösung relativ neu ist die Systemkamera, die einige Vorzüge der Spiegelreflextechnik wie wechselbare Objektive und größere Bildsensoren mit der Kompaktheit und Einfachheit kleiner Digicams verbinden. Für etwas anspruchsvollere Gelegenheitsnutzer, die sich einen teuren Spiegelreflexapparat nicht leisten wollen, können solche Systemkameras eine echte Alternative sein.

Fotoquelle: farvatar – Fotolia

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