Foto-Tipps

Makrofotografie: Die Schönheit der Natur im Detail

Möglichst dicht geht der Fotograf an sein Objekt heran: Die Makrofotografie bildet kleinteilig und detailgenau ab.

Als Gegensatz zum Fotografieren mit dem Weitwinkelobjektiv beschäftigt sich die Makrofotografie nicht mit Panoramaaufnahmen, sondern mit der Schönheit im Kleinen. Insekten, Blätter, Maserungen im Holz oder Aufnahmen von Facettenaugen sind begehrte Fotoobjekte. Die Kunst dabei ist, noch so kleine Details so zu schießen, dass das Bild nicht unscharf wird und das Verhältnis vom Foto zum Gegenstand 1:1 ist. Mit einer kleinen Einführung lässt sich diese Disziplin schnell meistern.

Natürlich gibt es für diese Fototechnik auch verschiedenes Equipment. Ohne dieses ist es schwer bis unmöglich, das gewünschte Ziel zu erreichen, denn normale Kameraobjektive arbeiten mit Maßstäben von 1:7 bis 1:10. Mit Hilfe von speziellen Makroobjektiven, Nahlinsen, Zwischenringen und einem Balgengerät läßt sich der Maßstab so verändern, dass Makroaufnahmen möglich werden. Dieses Zubehör kann einfach auf der Spiegelreflexkamera angebracht werden, Makrofotografie mit Digitalkameras ist aber auch möglich.

Je näher man an den zu fotografierenden Körper heranrückt, um so kleiner wird die Schärfentiefe, von daher muss die Schärfenebene am Objekt genau bedacht werden. Die verschiedenen Brennweiten der Makroobjektive, von 60mm bis 200mm ermöglichen unterschiedliche Grade an Genauigkeit. Der Abstand des Fotografen zu seinem Objekt hängt auch von der Brennweite ab und so ist ihre Wahl dementsprechend auch abhängig vom Motiv: Ein flinkes Insekt, das bei der kleinsten Bewegung davonhuscht läßt sich besser mit einem 200mm Objektiv einfangen, da der Fotograf weiter weg sein kann, eines mit 105mm eignet sich beispielsweise auch für das Format ausfüllende Portraits.

Die kleinen und ansonsten versteckten Dinge können mit der Technik der Makrofotografie abgelichtet und studiert werden. Mit ihr bieten sich ungeahnte Einblicke in die Strukturen der Natur.

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