Kameramodelle

Neue kompakte Digitalkameras: Panasonic Lumix DMC-FT2, DMC-TZ10 und weitere

Zum Jahresbeginn liefert Panasonic gleich eine ganze Reihe neuer Modelle in der Reihe kompakter Digitalkameras – für unterschiedlichste Anwendungen. Outdoor-Modelle, GPS-Geotagging, Superweitwinkel – das sind nur einige Stichworte, die Panasonics Neuentwicklungen kennzeichen. Eines haben sie alle gemeinsam: die für ihre Bildqualität berühmten Leica-Objektive, die manche Korrektur im Fotobearbeitungsprogramm überflüssig machen.

Nachdem Panasonic gleich mehrere überarbeitete Modelle angekündigt hat, wird es Zeit, sich wieder ein wenig Kameratechnik anzusehen. Und was Panasonic auf die Beine gestellt hat, kann sich durchaus sehen lassen. Oben abgebildet: das neue Outdoor-Modell DMC-FT2. Stürze aus bis zu 2 Metern Fallhöhe, Staub, Kälte bis -10° können ihr laut Hersteller Panasonic ebenso etwas anhaben wie Wasser: bis zu 10m Wassertiefe soll sie wasserdicht sein. Vor allem die Kälteunempfindlichkeit macht sie übrigens zu einem idealen Begleiter für den Winterurlaub (vergleiche Winterlandschaften – Kalt und wildromantisch), ebenso wie der optische Bildstabilisator und das 28 mm Weitwinkel Leica DC Vario-Elmar Objektiv mit 4,6x opt. Zoom [KB: 28-130 mm]. Ab März 2010 soll sie zu einem noch unbekannten Preis verfügbar sein.

Als universelle Reisekamera geht die Lumix DMC-TZ10 an den Start. Ihre klaren Stärken liegen im 25 mm Weitwinkel Leica DC Vario-Elmar Objektiv [F3,3 – 4,9], das in KB umgerechnet einen Brennweitenbereich von 25-300mm aufweist und damit nahezu allen Reisesituationen gewachsen ist. Damit man sich später erinnert, wo die Fotos entstanden sind, besitzt die TZ10 ein integriertes GPS-Modul, das den Bildern auf Wunsch die Geodaten in die EXIF-Daten einbrennt (Geotagging), um sie so beispielsweise bei panoramio.com mit genauem Ort vorzustellen, ohne mühsam in Google Maps den Strand suchen zu müssen, an dem man sich da gerade befand. Zudem besitzt sie die von vielen Hobbyfotografen gewünschte Möglichkeit, Zeit und Blende selbst manuell einzustellen. Ab März soll sie ebenfalls kommen, rund 400 Euro wird sie wohl kosten.

Wer mehr Wert auf Fotografieren als auf technische Zusatzoptionen legt, der sollte sich die rund 70 Euro günstigere kleine Schwester der TZ10, die TZ8, näher ansehen. Diese wird durch den Verzicht auf das GPS-Modul und auf die AVCHD-Lite-Videofunktion sowie auf einem HDMI-Anschluss undandere Kleinigkeiten um einiges günstiger in den Regalen stehen und mit solider Ausstattung für pure Fotografie brillieren.

Es tut sich also etwas auf dem Markt der digitalen Kompakten, und auch anspruchsvolle Fotografen werden zunehmend von den Herstellern bedient. Das ist an sich ja auch nicht verwunderlich: selbst Profis besitzen meist neben ihrer DSLR-Ausrüstung auch noch eine „Hosentaschenknipse“ für unterwegs, wenn man gerade mal nicht das gesamte Equipment mit sich herumträgt und dennoch kein Motiv auslassen möchte – und gerade für die, aber auch für ambitionierte Hobbyfotografen tut sich in dieser Nische inzwischen einiges.