So richtig wurde die Sofortbildkamera als Alltagskamera nie akzeptiert, was eigentlich sehr schade ist. Dabei ist es noch heute sehr beeindruckend, dass man direkt nach einem Schnappschuss ein handfestes Foto haben kann.
Die Polaroid-Kamera wurde in den 30er Jahren vom Physiker Edwin Herbert Land entwickelt. Der Künstler Ansel Adams, der in den 60er Jahren für die Firma gearbeitet hat, experimentierte in seinen Arbeiten mit den Sofortbildkameras .
Die Firma Polaroid war so erfolgreich, das die Sofortbildkamera in den Köpfen der Menschen seither nur als die „Polaroid-Kamera“ bekannt ist. Dies ist eine sehr große Leistung, aber dennoch findet man nur in manchen Haushalten eine Polaroid-Kamera. Ein wichtiger Grund für diesen Zustand ist sicherlich der finanzielle Faktor. Denn nicht nur die Kameras an sich sind etwas teuer, sondern gerade die hohen Preise für die Filme sorgen dafür, dass Kunden mehrmals überlegen sich eine solche Kamera zu kaufen. Ein weiterer Nachteil an den Sofortbildkameras war die nicht so optimale Bildqualität und die hohe Einschränkung in der Benutzung. Scharf war immer nur das, was etwa einen Meter entfernt war und wenn man Pech hatte, war das Bild zu dem auch noch verwackelt. Trotzdem ist die Polaroid-Kamera eine großartige Innovation, die den Fotografierenden unabhängig von Fotogeschäften macht, denn die Bilder entwickeln sich quasi von selbst. Heute sind die Kameras ein beliebtes Schnappschussutensil, das seinen Weg in den Alltag der Menschen leider auf Grund seiner Größe nicht finden konnte.
Artikel bookmarken
Kameras passen inzwischen in jede Hosentasche und sind in fast jedem Haushalt zu finden. Praktisch sind sie ohne Zweifel. Genügen sie aber auch fotografischen Ansprüchen?
Man stelle sich vor, wie es vor zehn Jahren noch in den Urlaubstagen war. Man sieht eine Sehenswürdigkeit, holt die Kamera aus der Tasche, möchte abdrücken und dann ist der Film voll. Inzwischen kommen Urlauber mit dem zehnfachen an Urlaubsfotos wieder zurück. Das ermöglichte die Digitalfotografie und setzte einen großen Meilenstein in der Geschichte der Fotografie. Alle Fotos werden auf einer kleinen Karte (am häufigsten auf einer Secure Digital Card) gespeichert, die inzwischen Gigabytes von Bildmaterial aufnehmen kann.
Diese Kameras sind äußerst praktisch. Aber warum wird noch immer heiß diskutiert, welche Art zu fotografieren denn die bessere ist? Die analoge Variante von Spiegelreflexkameras oder die der Digitalkameras? Und warum fotografieren Profifotografen nicht mit kleinen „Digi-Knipsen“? Kleine Digitalkameras haben insgesamt den Nachteil, dass sie zu sehr einschränken. Man kann die Bildeinstellungen, bevor man ein Foto macht, meistens nicht selbst manuell einstellen (Schärfe, Weißabgleich etc). Es gibt zwar diverse Modi, wie Macro, Portrait, Landschaften und ähnliches, aber dem Profi genügt dies nicht. Möchte man aber einen schnellen Schnappschuss machen und auch für weniger anspruchsvolle Fotografien reichen kleine Kameras komplett aus, denn die Auflösungen sind groß und die Bedienung erfolgt einfach.
Wer nun auch auf das ständige Objektivwechseln (wie bei SLR-Kameras) verzichten möchte, aber dennoch keinerlei Einschränkung in den Einstellungen des Bildes, kann sich auch eine Kompaktkamera zulegen, die dann aber nicht mehr so klein wie die obengenannten Digi-Knipsen sind.
Artikel bookmarken
Die Frage, die viele Fotografen beschäftigt, die nun im Besitz einer neuen digitalen Spiegelreflexkamera (SLR-Kamera) sind, ist, ob alte Objektive auch an neuen Kameras funktionieren.
Nachdem ich jahrelang mit einer alten Pentax ME fotografiert habe und mir nun eine neue SLR-Kamera von Nikon gekauft habe, stellte ich mir nun die Frage, welches Objektiv ich nun verwenden sollte. Neue Objektive für die aktuellen digitalen Spiegelreflexkameras kosten in der Regel mehr als der Body (der Kamerakörper ohne das aufgeschraubte Objektiv). Um dem Preisschock zu entgehen, entschied ich mich für mein altes Objektiv. Da das Gewinde meines Objektivs und meiner neuen Kamera nicht miteinander kompatibel waren, machte ich micht auf die Suche nach einem geeigneten Adapter. Um ein Objektiv mit einem bestimmten Gewindetypus an einen Body, der aber ein nicht passendes Bajonett hat, zu schrauben, kann man Adapterringe zwischenschalten. Diese werden zunächst an das Objektiv geschraubt und schließlich zusammen in das vorhandene Bajonett hineingedreht. Danach kann man ohne weiteres fotografieren.
Das alles klingt sehr einfach, wenn man nur wüsste, welches Bajonett und welches Gewinde nun vorliegen. Das steht in den meisten Fällen in der Bedienungsanleitung, oder muss im Fotoladen erfragt werden. Der Fachmann erkennt es meistens auf den ersten Blick, um welchen Typ es sich handelt. Danach muss man einen Ring finden, der die benötigte Kombination verbinden kann. In meinem Falle wäre es ein Adapter, der ein M42-Gewinde mit einem F-Bajonett verbinden kann.
Es lohnt sich auf alle Fälle, nach einem Ring zu suchen, wenn man die Qualität der alten Objektive behalten möchte und ist auch um einiges günstiger, als der Erwerb eines neuen Objektivs.
Artikel bookmarken
Seit dem 3. Juni 2007 und noch bis zum 3. Februar 2008 läuft die Ausstellung “Wanted: Helmut Newton, Ralph Gibson & Larry Clark“ in der Helmut Newton Stiftung in Berlin.
Die bisherigen Ausstellungen der Helmut Newton Stiftung im Museum für Fotografie in Berlin waren immer große Erfolge. Nun gibt es sogar drei neue Anlässe dem Museum einen Besuch abzustatten, denn es werden die Werke von gleich drei berühmten Fotografen präsentiert. Anzusehen gibt es zum einen Aufnahmen von Helmut Newton aus den Entstehungsjahren zwischen 1987 und 1995, die noch nie zuvor als Ausstellung der Öffentlichkeit preisgegeben wurden, sondern lediglich in dem von ihm selbst veröffentlichtem „Helmut Newton illustrated“ publiziert waren.
Des Weiteren schmücken Larry Clarks provokanten Werkgruppen „Tulsa“ und „Teenage Lust“ die Wände und auch die Veröffentlichungen von Ralph Gibson sollte man sich nicht entgehen lassen.
Helmut Newton, der gebürtig eigentlich Helmut Neustädter heißt, wurde 1920 als Sohn einer wohlhabenden jüdischen Fabrikantenfamilie in Berlin geboren und verließ schon im Alter von 18 Jahren nach einer Ausbildung zum Fotografen Deutschland. Ab 1956 arbeitete er für die Modezeitschrift Vogue als Fotograf und entwickelte sich sehr schnell zum begehrtesten und teuersten Mode-, Werbe-, Portrait- und Aktfotografen der Welt. Nicht alle Kritiker ließen gutes verlauten. Die Feministin Alice Schwarzer bezeichnete seine Werke als sexistisch, rassistisch und faschistisch. Dennoch revolutionierte Newton die Modefotografie und war höchst berüchtigt für die große Offensichtlichkeit der Erotik in seinen Bildern. Er starb im Jahre 2004 in Los Angeles.
Artikel bookmarken
Cartier-Bresson in München
Die Ausstellung des New Yorker „Museum of Modern Art“ über das Frühwerk des berühmten Fotografen ist noch bis zum 27. Januar 2008 in der Versicherungskammer Bayern zu besichtigen.
Wer kennt seine Bilder nicht – den Mann, der im Sprung über eine riesige Pfütze erstarrt scheint; den Fahrradfahrer, der am Fuße einer bizarren Treppe vorbei rast ..?
Henri Cartier-Bresson war einer der einflussreichsten Fotografen des vergangenen Jahrhunderts und Gründungsmitglied der Magnum-Agentur.
Neben Brassai und Doisneau ist er einer der berühmtesten französischen Fotografen überhaupt. Nach seinem Tod im Jahr 2004 stellte das „Museum of Modern Art“ (MoMA) eine Ausstellung zu seinem Frühwerk zusammen. Letzteres enthält viele bisher unbekannte Werke aus den Archiven Cartier-Bressons, der die Fotografie Ende der Zwanziger für sich entdeckte. Seine erste Kamera war übrigens eine Leica. In München ist die Austellung für insgesamt vier Monate zu sehen, bis Ende Januar. Ein Muss für jeden Fotografie-Fan!
Artikel bookmarken
Die Canon EOS 40D ist eine digitale Spiegelreflexkamera und bietet zu den Vorgängermodellen viele Neuheiten.
Eigenschaften und Neuheiten
10,1 Megapixel
6,5 Bilder pro Sekunde: Die Kapazität des Pufferspeichers liegt bei ca. 75 Aufnahmen im JPEG-Format bzw. ca. 17 Aufnahmen im RAW-Format.
DIGIC-III-Prozessor: Durch den Canon DIGIC III Prozessor kommt es bei der Digitalkamera zu einer schnelleren Reaktionszeit, besserer Farbwiedergabe und einer sehr geringeren Einschaltverzögerung. Dass die Farbnuancen viel natürlicher geworden sind wird auch von vielen Nutzern bestätigt. Die höhere Farbdynamik wird auch durch die Farbtiefe von 14 Bit pro Farbkanal erreicht.
EOS Integrated Cleaning System: Das EOS Integrated Cleaning System dient zur Minimierung von Staubpartikeln auf dem Bildsenor und war bereits bei der Canon EOS 400D und in der Canon EOS-1D Mark III im Einsatz.
Neues AF-System mit 9 Kreuzsensoren: Horizontale und vertikale Bildstrukturen werden durch 9 AF-Messfelder scharf gestellt.
3,0 Zoll LCD Display mit Live View Funktion: Eine Neuheit ist der Autofokus in der Live View Funktion. Gitternetzlinien oder Histogramm als Hilfe für die Belichtung kann bei bedarf eingeblendet werden.
Kontrollfunktion: Die Canon EOS 40D kann über einem USB-Kabel von jedem PC oder Notebook ferngesteuert werden. Dabei wird das Sucherbild live auf den PC bzw. Laptop übertragen.
Neues Pixeldesign: Durch ein neues Pixeldesign wird das Bildrauschen weiter reduziert. Laut Hersteller liefert die Canon EOS 40D auch noch bei ISO 1600 eine sehr gute Bildqualität. Diese Ansicht teilen nicht als Nutzer. So wird oft beschrieben, dass bis zu einem Wert von ISO 400 - 800 wenig Bildrauschen besteht - in dunklen Bildmotiven aber weiterhin Bildrauschen durchkommt.
Nachteil
Einziger Nachteil ist, dass die EOS 40D keinen eingebauten Okularverschluß besitzt.
Preis
Die Canon EOS 40D Spiegelreflexkamera ist für 1.299,- Euro im Handel zu haben.
Artikel bookmarken