Kamerafokus

Digitalkameras, Spiegelreflexkameras & alles zur Fotografie
 


Gerade Schwarz/Weiß Photos erzeugen eine ganz eigene Atmosphäre beim Betrachter und genau so haftet Sepiafarbenen Bilder immer ein Hauch von Historie an. Um diesen Effekt zu erhalten muss man aber nicht 100 Jahre warten, bis das Photo so langsam vergilbt ist. Man kann dieses Resultat heute ganz einfach selbst am Computer erstellen. Und ich zeige euch heute einmal wie das geht.

Das gelb-bräunliche Aussehen eines Fotos kann auf verschiedene Arten entstehen. Zum ersten natürlich durch die lange Lagerung von Papierabzügen, bzw. verursacht die im Sonnenlicht enthaltene UV-Strahlung mit der Zeit eine  gelblich, cremige Färbung der Fotografie. Das sieht dann schon mal aus wie ein Stück Fotokunst.

Karussell in Sepia, ©flickr by di_the_huntress

Sepia Effekt bei Schwarz/Weiß-Abzügen

Bei normalen Schwarz/Weiß Kontaktabzügen kann die Sepifärbung durch bestimmt chemische Farbbäder erzeugt werden. In den meisten Fällen werden hier Lösungen auf der Basis von Thioharnstoff und Natriumhydroxid verwendet.

Sepia Effekt bei digitalen Bildern

Heutzutage kann man in fast jeder Digitalkamera schon vor dem betätigen des Auslösers den Sepi Effekt manuell einstellen oder im Nachhinein über das Kameramenü vornehmen. Wer aber lieber selbst Hand anlegen will und mehr Einfluss auf die Intensität der Farbgebung haben möchte, dem ist eine Nachbearbeitung am PC oder Mac zu empfehlen. Als Grundlage eignet sich ein Lieblingsphoto am besten aufgenommen mit einer Spiegelreflexkamera, das muss aber nicht sein. Hierfür verwende ich gerne die allseits bekannt Bildbearbeitungssoftware Photoshop. Folgende Schritte führen zu einem recht guten Ergebnis:

  • Zu erst öffnen wir das Photo welches den Sepia Effect bekommen soll
  • Als nächstes verringern wir die Sättigung des Bildes entweder über das Menü oder mit dem Tastenkürzel [UMSCH] + [STRG] + [U]
  • Da das Bild zwar keine Farbe mehr enthält, aber sich trotzdem noch im RGB-Modul befindet können wir die Option Farbbalance [STRG] + [B] ausführen und den Gelb sowie Rot-Wert im Bild erhöhen, bis der erwünschte Sepia Farbton erreicht ist.
  • Nun kann man wahlweise noch einen Störungsfilter anwenden um dem Bild eine grobe Körnung zu verpassen, das sieht dann noch so richtig historisch aus. Fertig!

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Meca Blitze von Metz

Autor: Anne
abgelegt in: Kamerazubehör

Wer kreativ fotografieren will, wird früher oder später an einem externen Blitz nicht vorbeikommen. Denn oft ist der integrierte Blitz nicht ausreichend. Empfehlenswert sind da externe Blitzgeräte von MECA.

Viele Profi- und auch Amateurfotografen sind mit den MECA-Blitzen äußerst zufrieden. Denn MECA Blitze haben sich im Laufe der Jahre durch hervorragende Verarbeitung und Qualität einen Namen gemacht. Wer nun also in der Dunkelheit fotografieren will, wie zum Beispiel in einer Diskothek oder in schlecht beleuchteten Räumen, der ist mit einem MECA Blitz gut beraten.

Besonders gute Erfahrungen habe ich mit dem Mecablitz 58 AF-1C von Metz gemacht. Dieser Blitz ist mit einer der besten High-Technologie ausgestattet und verfügt zudem über eine USB-Schnittstelle, so das man die spezifische Software ganz einfach übers Internet updaten kann. Außerdem kann man den MECA Blitz so auf jede Kamera der selben Serie stecken (bspw. die Canon EOS Serie) und direkt einstellen.

MECA Blitz ©  <sïanaïs>

Früher gab es ja für jede Kameramarke ein eigenes Blitzlicht, doch mit diesem bequemen updaten gehört das der Vergangenheit an. Den Blitz einfach aufstecken, an den USB-Stecker andocken, Einstellungen vornehmen und loslegen. Was den MECA Blitz noch auszeichnet ist, dass man die Sonderfunktionen seiner Kamera  (oder der jeweils Anderen) trotzdem nutzen kann – wie z.B. die Kurzzeitsynchronisation und auch die verfeinerten Belichtungstechniken durch den Blitz. Macht sich übrigens besonders gut, wenn man besonderen Effekte erzielen will, wie den “Mitzieher” - das Einstellen des Blitzes ist da garkein Problem.

Was natürlich gerade bei schlecht beleuchteten Innenaufnahmen besonders klasse ist .. so können Lampen und andere einfallende Lichtquellen die Lichtsituation nicht mehr (zer-)stören.

Resümee: Der Preis ist natürlich kein Schnäppchenpreis, aber dafür hat man Qualität auf der Kamera. Zahlen muss man für den Blitz rund 300 Euro. Manchmal hat man Glück und man findet im Internet einen besseren Preis, aber 300 Euro ist realistisch. Und vielleicht kein Vergleich zu dem, was man sich sowieso an Kamerazubehör anschafft ;-) .


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In der Fotografie gibt es einige Begriffe, die man immer wieder hört, aber gar nicht so genau definieren kann. Man weiß zwar ungefähr, was gemeint ist, aber das richtige Verständnis für den gezielten Umgang mit diesen Funktionen fehlt. In diesem Beitrag geht es um die Brennweite.

Hirsch © flickr / Winkelbohrer

Erst einmal wollen wir klären, was es mit diesem Begriff auf sich hat. Dahinter steckt ein recht komplizierter Zusammenhang, der ein gewisses Maß an Wissen aus dem Bereich der Optik voraussetzt. Wir wollen das aber hier möglichst vereinfacht erklären, damit es für alle verständlich ist.

Im Inneren eines jeden Objektivs, das ihr an euren Spiegelreflexkameras verwendet, befinden sich eine Reihe von Linsen. Diese Linsen sind dafür da, das in das Objektiv einfallende Licht zu bündeln, so dass genau an dieser Stelle der sogenannte Brennpunkt entsteht. Der Abstand zwischen der Linse und dem Brennpunkt wird als Brennweite bezeichnet. Wer noch mehr über diese optischen Zusammenhänge erfahren möchte, dem rate ich, sich detailliert damit auseinander zu setzen. Wir möchten an dieser Stelle mehr über die Auswirkung verschiedener Brennweiten erfahren.

Die Brennweite des Objektivs bestimmt den Aufnahmewinkel, also wie viel von der Umgebung auf dem Bild zu sehen ist. Ihr habt vielleicht schon mal von der sogenannten “Normalbrennweite” gehört. Beim Kleinbildformat sind das 50 mm, was vom Aufnahmewinkel her in etwa dem entspricht, was das menschliche Auge erfassen kann.

Objektive, die Brennweiten aufweisen, die kürzer als die Normalbrennweite sind, nennt man weiterlesen »


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Das Licht

Autor: Annika
abgelegt in: Fototechniken

In der Fotografie gibt es ja einige Dinge, die grundlegend wichtig sind, um gute Bilder zu produzieren. Allen voran das Licht. Ohne Licht wäre die Fotografie nicht möglich. Das Wort Fotografie bedeutet nicht ohne Grund übersetzt “Mit Licht malen”. Licht ist aber nicht gleich Licht. Hier gibt es deutliche Unterschiede, derer man sich bewusst sein sollte.

Sonne und Wolken © flickr / *~sTeRnDaL~*

Unerfahrene Fotografen leben oft in dem Glauben, dass strahlender Sonnenschein ideales Licht zum Fotografieren darstellt. Klar, es ist möglichst hell, was tatsächlich von Vorteil ist. Aber Achtung: Hartes, strahlendes Licht, wie zum Beispiel die Mittagssonne, wirft harte Schatten und ist somit für Portraitaufnahmen gar nicht geeignet. Die Personen weisen unschöne Schatten im Gesicht auf, oftmals genau unter den Augen, was nun wirklich nicht gerade schmeichelnd ist.

Je tiefer die Sonne sinkt, desto weicher wird ihr Licht. Daher rate ich jedem, der Portraitfotos im Tageslicht mache möchte, möglichst die Nachmittagssonne zu nutzen. Sie zaubert wunderschönes, weiches Licht und holt aus jedem Gesicht das Beste heraus. Optimal ist auch ein von Wolken bedeckter Himmel, der im Prinzip wie eine riesige Softbox wirkt.

Auch die Regel “Nicht gegen die Sonne fotografieren” kann man ruhig mal brechen, wenn man es richtig anstellt. Interessante Effekte erhält man auch, wenn man eine Person genau vor die Sonne stellt, so dass die Person die Sonne verdeckt. Man bekommt dann einen schönen Schein um den Kopf herum. Damit das Gesicht in dem Fall nicht zu dunkel wird, kann man von vorne einen Aufheller benutzen. Zum Thema Aufheller wird es in nächster Zeit auch noch einen Artikel geben.


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Blende und Blendenzahlen

Autor: Annika
abgelegt in: Fototechniken

Neben den Belichtungszeiten, zu denen ihr im vorher gegangenen Beitrag schon mehr erfahren habt, geht es heute um die Blendenzahlen, die ebenso eine wichtige Rolle, wenn nicht noch eine wichtigere, in der Fotografie spielen.

Menschliches Auge © flickr / Conanil

Jeder hat ja sicher schon mal von “der Blende” gehört. Die Blende ist ganz einfach gesagt, die Öffnung, durch die das Licht auf den Film oder den Chip trifft. Sie wird oft mit der Iris des menschlichen Auges verglichen, weil sie sich dank ihrer kreisförmig angeordneten Lamellen öffnen und schließen kann. Je nachdem wie weit also die Blende geöffnet ist, kann mehr oder weniger Licht auf den Film oder Chip gelangen. Im Vergleich zu den Belichtungszeiten bestimmt also die Blende nicht die Dauer, sondern die Menge des einfallenden Lichts.

Die Blendenöffnungen werden an Spiegelreflexkameras anhand von Zahlen angegeben. Typische Werte für die Blendenöffnung, also typische Blendenwerte, sind die folgenden, die man auch als Blendenreihe bezeichnet:

1,4 - 2,0 - 2,8 - 4,0 - 5,6 - 8,0 - 11 - 16 - 22

Paradoxerweiser bedeutet hierbei eine kleine Blendenzahl eine große Blendenöffnung und eine große Blendenzahl eine kleine Blendenöffnung. Im Klartext: Beim Wert 1,4 ist die Blende des Objektivs sehr weit geöffnet, so dass viel Licht hinein gelangen kann. Blende 22 hingegen bedeutet, dass nicht so viel Licht auf den Film/Chip treffen kann, da die Blendenöffnung eher klein ist. Im letzten Fall müsste man daher wahrscheinlich eine längere Belichtungszeit wählen, um die kleine Blendenöffnung auszugleichen und ein richtig belichtetes Bild zu bekommen. Wobei das natürlich immer von den Lichtverhältnissen und dem gewünschten Effekt abhängt. weiterlesen »


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Wer mit einer Spiegelreflexkamera fotografiert, der kommt früher oder später automatisch mit verschiedenen Einstellungsmöglichkeiten in Kontakt. Zumindest dann, wenn man nicht einfach nur drauf los knipsen und Schnappschüsse machen möchte.

Es gibt zum Beispiel die Blendenzahl, den ISO-Wert und die Belichtungszeit. Viele Einsteiger beschäftigen sich in Sachen Kameratechnik hauptsächlich mit genau diesen Belichtungszeiten. Obwohl ich persönlich die Blendenwerte beinahe für wichtiger halte, möchte ich euch hier erst einmal ein paar Infos zu den verschiedenen Belichtungszeiten geben.

Erst einmal: Was ist überhaupt die Belichtungszeit? Die Belichtungszeit ist die sogenannte Verschlusszeit. Sie gibt die Zeit an, die der Kameraverschluss geöffnet sein muss, um ein gut belichtetet Bild zu erhalten. Anders gesagt handelt es sich um die Zeit, in der der Film oder der Chip dem Licht ausgesetzt ist. Die Belichtungszeit wird in der Regel in Sekunden angegeben. Die klassische Abstufung der Belichtungszeiten lautet:

1, 1/2, 1/4, 1/8, 1/15, 1/30, 1/60, 1/125, 1/250, 1/500, 1/1000

Je länger also die Belichtungszeit, desto länger ist der Film oder der Chip dem Licht ausgesetzt, desto heller wird das Bild. Im Allgemeinen lassen sich die Zeiten nur in ganzen Stufen einstellen. Selten ist auch eine Einstellung in Halb- oder Drittelstufen möglich.

Darüber hinaus gibt es den sogenannten Langzeitenbereich, der vor allem für spielerische Experimente und Effekte mit Langzeitbelichtung erwähnenswert ist. Hier sprechen wir von Belichtungszeiten von 2, 8, 15, 30 Sekunden. Die Zeiten für Langzeitbelichtung ziehen sich bis in den Minutenbereich hinein. Wem die gegebenen Zeiten noch zu kurz sind, der kann sich in diesem Fall entsprechend mit der Einstellung B (”Bulb”) beschäftigen. Bei gedrücktem Auslöser wird hier so lange belichtet, bis der Auslöser wieder losgelassen wird. Heute weisen fast alle Kameras diese Funktion auf.


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Entfesselt Blitzen

Autor: Annika
abgelegt in: Fototechniken

Die meisten SLR-Kameras besitzen einen internen Blitz. Wer jedoch anspruchsvolle Bilder mit schönem, gezielt gesetztem Licht machen möchte, der wird diesen internen Blitz kaum ernsthaft benutzen.

Zum einen hat dieser meist nur eine schwache Leistung, zum anderen ist man gezwungen, ihn von seiner festen Position aus zu nutzen, nämlich von der Kamera aus. Und das bedeutet für ein Portrait, die Person wird frontal von vorne angeblitzt und es entstehen so gut wie keine Schatten im Gesicht. Das Bild wirkt dadurch flach. Denn wo Licht ist, sollte auch Schatten sein, nur so entsteht Tiefenwirkung im Bild. Wer sich also keine teure Blitzanlage leisten kann, der kann ebenso gut mit einem Aufsteckblitz hochwertige Bilder machen. Aber: Der Blitz sollte entfesselt von der Spiegelreflexkamera ausgelöst werden. Das bringt die Möglichkeit mit sich, ihn dort zu platzieren, wo er das beste Licht abgibt, zum Beispiel seitlich schräg über dem Model.

Funkauslöser © Annika PeschUm den Blitz auszulösen gibt es verschiedene Möglichkeiten:

1. Zum einen mit Hilfe eines Master-Blitzes, der auf der Kamera sitzt und den entfesselten Slave-Blitz mit auslöst. Beachtet aber, dass nicht jeder Blitz als Slave-Blitz benutzt werden kann. Infos dazu findet ihr in der Bedienungsanleitung eures Gerätes. Möglich wird dies durch eine Fotozelle, die im Slave-Blitz eingebaut ist.

2. Eine weitere Möglichkeit ist die Auslösung per Synchronkabel, die sicherlich die günstigste, aber auch unpraktischste Variante.

3. Infrarotauslösung als dritte Möglichkeit. Der Nachteil hier ist, dass die Reichweite nicht besonders groß ist.

4. Ich empfehle euch die Funkauslösung. Hier seid ihr am flexibelsten und könnt sogar um Ecken herum auslösen. Funkauslöser gibt es zum Beispiel von Elinchrom oder Pocket Wizard. Dies sind allerdings schon recht teure Profigeräte. Als günstigere Varianten gibt es zum Beispiel die Cactus Trigger.

Zum Schluss noch ein hilfreicher Tipp für alle, die mehr zum Thema “Entfesselt Blitzen” wissen möchten. Die Seite http//strobist.blogspot.com bietet zahlreiche Tipps und Beispiele, die euch helfen werden, schönes Licht mit Aufsteckblitzen zu setzen. Aber aufgepasst: Wer des Englischen nicht mächtig ist, der wird nur Bahnhof verstehen.


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Wer im Bekanntenkreis stolz die ersten Bilder seiner neuen Spiegelreflexkamera präsentiert, dem wird in der Regel folgende Reaktion entgegen gebracht: „Oh, der Hintergrund ist so schön unscharf.“ Und genau dieser Satz zeigt uns, dass das Bild aufgrund bestimmter Gestaltungsmittel positiv auf den Betrachter gewirkt haben muss. Was aber ist es genau, das uns ein Bild spannend erscheinen lässt?

Die Antwort ist ganz einfach: Es ist die Tiefenwirkung. Nein, wir reden hier nicht über die spezielle Reinigungskraft eines Wunderwaschmittels, sondern ganz banal gesagt über eine „Tiefe im Bild, die wirkt“ – Tiefenwirkung eben. Sie ist im Grunde das Ergebnis einer optischen Täuschung.

Die Herausforderung in der Fotografie ist es ja, einem zweidimensionalen Medium eine gewisse Dreidimensionalität zu verleihen, die wir durch den gezielten Einsatz bestimmter gestalterischer Mittel erreichen. Im oben genannten Beispiel wurde eine geringe Schärfentiefe (Achtung! Schärfentiefe, nicht Tiefenschärfe. Die Eigenschaft der Tiefe wird als Zweites genannt. Die Dicke einer Wurstscheibe wird ja auch als Scheibendicke und nicht als Dickenscheibe bezeichnet.) verwendet, die den Hintergrund unscharf werden lässt und bildwichtigen Inhalt hervorhebt. Sie beschreibt den Bereich im Bild, der scharf abgebildet wird. Genau genommen kann nur eine einzige Ebene scharf abgebildet werden, alles was davor oder dahinter liegt, besitzt eine mehr oder weniger ausgeprägte Unschärfe. Da wir Menschen aber nun mal keine Adler sind, können unsere Augen eine nur sehr geringe Unschärfe nicht als solche wahrnehmen, weshalb wir hier von einer „Schärfentiefe“ sprechen können.

In der Fototechnik gibt es zwei Möglichkeiten, eine geringe Schärfentiefe zu erzielen: Eine möglichst offene Blende oder eine lange Brennweite zu verwenden. Gestalterisch hingegen sind die Möglichkeiten fast unbegrenzt. Hier ist eure Phantasie gefragt. Wem es anfangs schwer fällt, die richtige Bildkomposition zu finden, der sollte folgenden Merksatz im Hinterkopf behalten: „Vordergrund macht Bild gesund.“ Soll heißen: Unscharfe Objekte im Vordergrund können oft spannende Ergebnisse hervorbringen, probiert es aus!

Studentin in einer Bibliothek © Annika Pesch

Ein weiteres Stichwort ist die Perspektive, die ebenso eine räumliche Wirkung erschafft. Fluchtende Linien bewirken beim Betrachter den Eindruck einer dreidimensionalen Abbildung. Die Wirkung kann so weit gehen, dass der Betrachter das Gefühl hat, in euer Bild hinein gehen zu können. Also öffnet ihm die Türen! Experimentiert mit Licht und Schatten - setzt Farben und Unschärfen gezielt ein und achtet auf geometrische Formen innerhalb eures Motivs. Ihr werdet sehen wie schnell selbst aus einem scheinbar langweilen Motiv ein spannendes Bild werden kann, ihr müsst nur die richtigen Mittel an der richtigen Stelle einsetzen. Gewusst wie eben. In diesem Sinne, ‘ran an die Kamera!

Gasse in Portugal © Annika Pesch


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    • Tom: Sehr guter Artikel für Anfänger.
    • Andreas: RAW Formate sind genial für die Nachbearbeitung. Hoffe es kommt auch im Videobereich bald Mal ein System...
    • april: danke für diesen tollen bericht, ich konnte als anfängerin viel infos lernen. und d7000, bist du leicht als...
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