Kamerafokus

Digitalkameras, Spiegelreflexkameras & alles zur Fotografie
 


Blende und Blendenzahlen

Autor: Annika
abgelegt in: Fototechniken

Neben den Belichtungszeiten, zu denen ihr im vorher gegangenen Beitrag schon mehr erfahren habt, geht es heute um die Blendenzahlen, die ebenso eine wichtige Rolle, wenn nicht noch eine wichtigere, in der Fotografie spielen.

Menschliches Auge © flickr / Conanil

Jeder hat ja sicher schon mal von “der Blende” gehört. Die Blende ist ganz einfach gesagt, die Öffnung, durch die das Licht auf den Film oder den Chip trifft. Sie wird oft mit der Iris des menschlichen Auges verglichen, weil sie sich dank ihrer kreisförmig angeordneten Lamellen öffnen und schließen kann. Je nachdem wie weit also die Blende geöffnet ist, kann mehr oder weniger Licht auf den Film oder Chip gelangen. Im Vergleich zu den Belichtungszeiten bestimmt also die Blende nicht die Dauer, sondern die Menge des einfallenden Lichts.

Die Blendenöffnungen werden an Spiegelreflexkameras anhand von Zahlen angegeben. Typische Werte für die Blendenöffnung, also typische Blendenwerte, sind die folgenden, die man auch als Blendenreihe bezeichnet:

1,4 - 2,0 - 2,8 - 4,0 - 5,6 - 8,0 - 11 - 16 - 22

Paradoxerweiser bedeutet hierbei eine kleine Blendenzahl eine große Blendenöffnung und eine große Blendenzahl eine kleine Blendenöffnung. Im Klartext: Beim Wert 1,4 ist die Blende des Objektivs sehr weit geöffnet, so dass viel Licht hinein gelangen kann. Blende 22 hingegen bedeutet, dass nicht so viel Licht auf den Film/Chip treffen kann, da die Blendenöffnung eher klein ist. Im letzten Fall müsste man daher wahrscheinlich eine längere Belichtungszeit wählen, um die kleine Blendenöffnung auszugleichen und ein richtig belichtetes Bild zu bekommen. Wobei das natürlich immer von den Lichtverhältnissen und dem gewünschten Effekt abhängt. weiterlesen »


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Fujifilm hofft, mit der der Fujifilm Finepix F200 EXR an die Erfolge der Fujifine Film F30 anzuknüpfen.
Möglich wäre es durchaus, denke ich. Denn mit dem Super CCD EXR Sensor setzt Fuji neue Maßstäbe.

Auch sonst findet man viel hochwertige Technik in der kleinen Kamera, hohe Lichtempfindlichkeit, das Rauschen wurde verringert und auch die doppelte Bildstabilisierung soll dazu beitragen, dass man mit der 12 Mega-Pixel Kamera noch einfacher gute Bilder macht.

Einzigartig ist die neue Sensortechnik dieser Digitalkamera. Die FinePix F200EXR nutzt den neu entwickelten Super-CCD-EXR-Sensor, der lt. Fujifilm die Vorteile der vorherigen Generation des Super-CCD-Sensoren vereint.

Heißt, der Sensor ermöglicht eine große Auflösung, eine hohe Lichtempfindlichkeit und einen großen Dynamikumfang.

Fujifine Film © Flickr by indi.ca

Fujifilm Finepix F200 EXR - der  Nachfolger der legendären F30

Der Sensor ist 1/1,6 Zoll groß und nimmt Bilder in einer Auflösung von 4.000 x 3.000 Pixeln auf. Für die Umsetzung der hohen Lichtempfindlichkeit nimmt die Fujifilm Finepix F200 EXR bei schwierigen Lichtverhältnissen die Pixel anders auf, als bisher. So werden im EXR Modus zwei benachbarte Pixel zu einer Farbe zusammen gefasst, was das Bildrauschen immens verhindern soll.

Die Gesichtserkennung gibt es ja mittlerweile schon in vielen Digitalkameras. Sie verhindert das beim blitzen rote Augen entstehen, so spart man sich unter Umständen die Bildbearbeitung hinterher, in dem man rote Augen retuschieren müsste.
Damit die Bilder nicht zu stark verwackeln, ist neben der hohen ISO-Empfindlichkeit auch ein optischer Bildstabilisator (CCD-Shift) eingebaut und verspricht auch noch bei längeren Belichtungszeiten gestochen scharfe Bilder.

Am Objektiv wurde auch nicht gespart, denn es bietet einen Fünffach-Zoom und deckt die Brennweiten von 28mm bis 140mm ab und entspricht somit dem Kleinbildformat. Die Blendenöffnungen liegen bei F3,3 im Weitwinkelbereich und F5,1 im Telebereich.

Im Automatikmodus liegt die Belichtungszeit bei 1/4 und 1/1500 Sekunden. In anderen Motivprogrammen sind aber auch Belichtungszeiten von bis zu 8 Sekunden möglich.

Interessant ist auch der Serienbildmodus; man kann maximal 1,4 Bilder pro Sekunde im Normalmodus schießen. Bei mehr als 3 Bildern hintereinander, muss man jedoch eine Speicherpause einlegen. Speichert man die Bilder aber in einer Auflösung von nur 3 Mio. Megapixel kann man bis zu 5 Bilder pro Sekunde in einer 12 Serie schießen.

Auch eine Videofunktion findet man in der Fujifilm Finepix F200 EXR. Zur Wahl stehen die Auflösungen 640 x 480 und 320 x 240 die man sich auf dem E3-Zoll-Display mit 230.000 Pixeln ansehen kann.

Neben dem bekannten Fujifilm Speicherformat, für das es nur Speicherkarten bis 2 GByte gibt, kann man bei der F200 EXR aber nun auch SD- und SDHC-Karten beschreiben + 48Mbyte interner Speicher. Mit dem USB 2.0 Anschluss kann man dann seine Bilder und Videos auf seinen Rechner laden.

Die FinePix F200EXR ist seit März 2009 im Handel, kostet 349 Euro und ist in den Farben Silber und Schwarz erhältlich.


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Wireless-LAN IP-Kameras

Autor: Anne
abgelegt in: Kameramodelle

Und wieder wurde eine bahnbrechende Neuerung auf der Cebit vorgestellt; Hama stellte dort drei neue IP-Kameras vor, die per WLAN mit Netzwerk verbunden werden.

Bisher war es nicht möglich an 2. Orten gleichzeitig zu sein und leider wird das vorerst wohl auch so bleiben. Aber, mit den neuen IP-Cams von Hama kann man nun zumindest sehen, was am anderen Ort los ist. Ganz bequem übers Internet und an jedem Ort dieser Welt.

So wurden nun auf der Cebit insgesamt Wireless-LAN IP-Kameras vorgestellt - neuartige Technologien in Digitalkameras verbaut - welche Bilder und Videos aufzeichnen und über WLAN an einen verbundenen Router senden können. Alternativ  ginge das auch wohl auch über ein Netzwerkkabel.

Jede der drei neuen Kameramodelle verfügt über die Funktionen, Bewegungen automatisch aufzunehmen, sie dann per Email zu verschicken oder auf einem FTP-Server zu laden.

Da das Video in Echtzeit übertragen wird, kann man sich von jedem Ort auf dieser Welt live in die Kamera schalten und sich ein Bild vom aktuellen geschehen machen. Ist vielleicht mal kein Internetanschluss verfügbar, speichert die Kamera die Bilder automatisch auf einer SD- oder SDHC-Karte. Dabei kann man die Aufnahme manuell starten oder für eine bestimmte Zeit programmieren und sie sogar in bestimmten Abständen wiederholen lassen.

Das besondere der Wireless-LAN IP-Kameras ist die über Software gesteuerte Kipp- und Schwenkfunktion, welches in der Vertikalen einen Winkel von 120° und in der Horizontalen einen Winkel von 350° abfilmt und damit eine Rundumansicht ermöglicht. MPEG4- und der 802.11n-WLAN-Standard sorgen für eine recht gute Bildqualität.

Die Wireless-LAN IP-Kameras sind im Handel ab rund 100 € erhältlich.


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Der Lebensmittel-Discounter Aldi Süd hat mal wieder eine Kamera im Angebot. Die Traveler Super Slim XS 10 wird einen gestandenen Fotografen zwar nicht von den Socken hauen, als Zweitkamera oder einfacherer Reisebegleiter ist das Gerät allemal geeignet.

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Ein knappes halbes Jahr nachdem Sigma die D1 herausbrachte, wurde schon ihr Nachfolger mit 14 Megapixel Großformat-Direktbildsensor und einem neuentwickelten Bildprozessor präsentiert.

Die schicke, schwarze Kamera wurde auf der Photokina, der Messe in Köln, im September vorgestellt. Für die Bildqualität wird durch den Bildsensor, der der gleiche ist wie in der SD14, gewährleistet. Er ist sieben bis zwölfmal so groß, wie in anderen Kompaktdigitalkameras. Der Vollfarbsensor gibt das volle Farbspektrum in jedem Pixel wieder.

Sigma DP1 © Flickr/infomatique

Schön ist auch, dass die Bilder nicht nur im gängigen Jpeg-Format gespeichert werden können, sondern dass die Sigma DP2 auch fähig ist, RAW-Dateien zu speichern. So entstehen keine Verluste durch das Komprimieren der Daten.

Das Objektiv wurde speziell für die Kamera entwickelt und entspricht mit 24,2 mm F2,8 einer Brennweite im Kleinbildformat von 41 mm. Durch seine asphärischen Glaselemente und seine hohe Auflösung muss es den Vergleich mit Wechselobjektiven von Spiegelreflexkameras nicht scheuen.

Was die Zusatzfunktionen angeht, so gibt es in der Sigma DP2 einen manuellen Weißabgleich, einen schwarz/weiß-Modus, Belichtungsmessung, eine Serienbild- und Diashow-Funktion und die Möglichkeiten, Ton aufzunehmen und in der Wiedergabe zu zoomen. Natürlich bietet sie daneben auch einen LCD-Monitor, ein Stativgewinde und Filme können im avi-Format aufgezeichnet werden.

Laut Datenblatt ist die Sigma DP” mit ca. 113 mm x 60 mm x 55 mm klein und handlich. Sie ist platzsparend und ideal für eine leichte Bedienung, wofür auch ihr Untertitel (”Point and Shoot”) spricht: Eine Kompaktkamera für einfache aber effektive Aufnahmen.


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Weihnachten kommt immer näher und so möchte ich noch mal eine Kompaktkamera vorstellen - dieses mal von BenQ und zwar die DC C840.

Dieses Kameramodell ist eine acht Megapixel-Kamera inklusive des CCD-Sensors. Diese Kamera macht für die Kompaktklasse gute Bilder, die man sich auf dem 2,5 Zoll Display nach dem Fotografieren anschauen kann, wenn auch nur mit 150.000 Pixel. Aber wer schaut sich die Bilder schon auf der Kamera an?

Ein Pluspunkt bekommt die Digitalkamera allerdings für den Blitz. Hier kann man per Programm, per Zeit oder mit Blenden arbeiten. Diese können aber auch manuell konfiguriert werden.

Display Digitalkamera © Flickr /AndiH
Das Display der Benq hat nur 150.000 Pixel

Aber viel zoomen sollte man mit der Kamera nicht, denn ein dreifacher optischer Zoom ist nicht allzu viel. Der digitale Zoom setzt zwar noch eine Zoomeinheit drauf, aber - wenn wir mal ehrlich sind - ist digitaler Zoom nicht wirklich sinnvoll - selbst bei dieser Auflösung. Der Auto-Zoom selbst hat ein Problem mit der Motiv-Erfassung, aber schon beim zweiten Versuch sieht es meist besser aus.

Weiter Features sind das Gesichtserkennungsprogramm, der digitale Bildstabilisator (bis hoch zu ISO 1600) und ein putziger Speicher von 26 MB. Also sollte man auf jeden Fall noch eine Speicherkarte dazu kaufen. Weitere technische Daten findet man hier.

Das Design wirkt mit der abstehenden rechten Front wie damalige analoge Kameras, aber das ist eben Geschmackssache. Dabei wiegt die Kamera ohne Batterien 140 Gramm und hat die Maße: 9,2 cm x 6,2 cm x 3,2 cm. Die BenQ DC C840 gibt es bereits für knappe 90 Euro.


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Feinste Bilderqualität durch neuen Sensor. Der Super CCD SR Pro - Senor ermöglicht eine Auflösung von 4.256 mal 2.848 Pixel. Das ergibt eine 12,3 Megapixel-Kamera. 

Die digitale Spiegelreflexkamera liegt voll im Trend. Die Kamera wird in einem Magnesiumgehäuse sauber verwahrt und hat, ähnlich wie Nikon, ein F-Bajonett. Mit anderen Worten, die Objektive beispielsweise der Nikon D80 können hier problemlos verwendet werden.

Fujifilm Finepix S5 Pro © Flickr /arne.list
Fujifilm Finepix S5 Pro ist mit dem Super CCD SR Pro - Senor ausgestattet

Weiter geht die wilde Kamera-Fahrt durch die technischen Details. Die Kamera verfügt über einen LCD-Monitor mit einer Auflösung von 235.000 Pixel und kann mit auf den Speichermedien CF und MD gesichert werden. Dabei sind die gängigen Bildformate wie Jpeg und RAW zur Speicherung möglich.

Die Fujifilm Finepix S5 Pro hat einen hervorragenden Blitz, dessen kürzestes Blitzlicht beträgt 1/250 Sekunden. Aber die Krönung dieser Kameratechnik ist der neue Super-CCD SR-Sensor. Dieser Sensor kann die Kontrastwerte besser auswerten und fördert die Bildqualität, wenn es um das Hell-Dunkel-Verhältnis geht.

Zur Synchronisation mit dem Computer kann man zwischen AV und USB wählen. Das Gewicht von 815 Gramm ist dabei im Mittelmaß, aber noch akzeptabel handlich. Dieses Kameramodell ist auch nicht gerade die schnellste, aber sie verfügt über eine Simulationsfähigkeit analoger Filmtypen.

Mit knapp über 650 Euro liegt sie preislich im Mittelmaß.


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Schon wieder Photokina: Canon hat in Köln die zweite Version der etwas betagten EOS 5D präsentiert.

Die Mark II kommt nun zumindest in der Auflösung von 21 Megapixeln an die EOS Mark III heran. Der große ISO-Bereich von 50 bis 25.600 ist ein weiterer Pluspunkt für die 5D-Neuauflage. weiterlesen »


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Neuheiten von der Photokina©flickr / by GETA.80

Auf der diesjährigen Photokina stellten die Hersteller Kameras vor, die ihren Benutzern die Fortografie erleichtern sollen. Den Anti-Rote-Augen-Effekt hat mittlerweile jede Standardkamera, aber wer kennt schon einen Blinzelerkennung oder eine Lächelautomatik?

Ja, sie hören ganz richtig. Ihre nächste Kamera wird nicht eher fotografieren, ehe sie ihre Augen offen oder ehe sie ein Lächeln auf den Lippen haben. Das versprachen jedenfalls die Hersteller Samsung und Pentax mit der neusten Technik an ihren Ständen auf der Photokina in Köln.

Eine weitere Neuerung wird die automatische Gesichtserkennung sein. Die Olympus mju 1050 SW erkennt zum Beispiel bis zu 16 Gesichter auf ein mal und stimmt den Hintergrund in Bezug auf Schärfe und Belichtung aufeinander ab.

Und wenn selbst das nicht mehr hilft, weil vielleicht Fältchen oder Hautunreinheiten dadurch stärker hervortreten, hat Samsung den “Beauty-shot-Modus” und Casio den “Make-up-Shot” entwickelt. Mithilfe dieser internen Bildbearbeitung sollen Probleme wie Rötungen, Falten oder Unreinheiten der Haut sofort behoben werden können.

Und für diejenigen, die sich auf Fotos immer noch zu dick finden, bietet Pentax ihnen den “Slim-Modus”. So können sie sich einfach per Knopfdruck dünner machen.

Wie sie sehen, gibt es viele neue Sachen, die ihre nächste Kamera haben sollte. Entscheiden sie selbst, was sie für sich benötigen und auf was sie verzichten könnten.


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Die Photokina 2008 in Köln findet alle zwei Jahre statt und eröffnet heute (23.09.) seine Pforten. Bis zum 26. September kann sich jeder ein Bild über die digitale Welt der Fotos machen. 

Auf der diesjährigen Messe rund ums Foto werden rund 160.000 Besucher aus allen Teilen der Welt erwartet. Das wirklich Gute ist, neben den vielen Neuheiten, dass auf diese Messe, von Anfang an, alle hinein dürfen - egal ob Händler, Profi oder Amateurfotograf. Rund 6.000 Journalisten werden aus Köln berichten.

Photokina 2008 © Flickr /ajo
Photokina 2008 in Köln vom 23.09. bis 26.09.

Aber es werden nicht nur die technischen Neuheiten auf dieser Ausstellung von so ziemlich jedem namhaften Hersteller präsentiert, auch die Bildbearbeitung steht wieder auf dem Plan. Dies wird vor allem die Hobby-Fotografen interessieren, denn noch nie hatten so viele Menschen Zugang zur digitalen Fotografie - was vermutlich dem Handy geschuldet ist. weiterlesen »


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