Kamerafokus

Digitalkameras, Spiegelreflexkameras & alles zur Fotografie
 


Photoshop Elements ist als der kleine Bruder von Photoshop in die Umgangssprache der Branche eingegangen, fest steht aber, das spätestens ab Version 7 viel mehr in dem kleinen Packet steckt als man als gewöhnter Photoshop-User erwartet mag. Ab Oktober 2009 kommt nun auch ein neues Update auf den Markt, Photoshop Elements 8 für Windows und Mac wird hoffentlich mit vielen Überraschungen aufwarten.

Mit Adobe Photoshop Elements bekommt der Hobbyfotograf ein gutes, leistungsstarkes Fotobearbeitungsprogramm in die Hand, bzw. auf den Rechner. Zahlreiche Werkzeuge machen das Nachbearbeiten digitaler Bilder einfach und übersichtlich.

Photoshop Elements im Einsatz, ©flickr by Don Hankins

Zum Punkt Übersicht ist noch zu sagen, das Photoshop Elements außerdem eine hervorragende Bibliothek zum sortieren der eigenen Bilder mitbringt. Dabei werden die Fotos nach selbst ausgesuchten Tags, also Schlagwörtern, sortiert und man kann mit einem Suchwort Bilder eines bestimmten Themas, einer speziellen Kamera oder eines Datums auf den Bildschirm bekommen.

Adobe Photoshop Elements

Die leicht verständliche Benutzerführung lässt sich ganz intuitiv bedienen und erschließt sich dem Benutzer nach wenigen Minuten. Von der einfache Retusche, über das Verbessern von chromatischen Aberrationsfehlern bis hin zu Filtern und Effekten bietet wird der Anwender alles finden, was er zum professionellen Bearbeiten von Fotos benötigt. So entsteht schnell ein echtes Stück Fotokunst. Auch Kalender, Diashows oder Fotoalben können mit der Hilfe von Photoshop Elements erstellt werden.

Photoshop Elements 8 ab Oktober 2009

Der Organizer von Photoshop Elements 8 arbeitet eng mit der Software Premiere Elememts 8 von Adobe zusammen. Dieses Dateiverwaltungssystem soll dazu dienen, Bilder und Videos über einen zentralen Anlaufpunkt zu organisieren. Eine integrierte Personenerkennung und eine neue Vorschaufunktion sind neben der möglichen Synchronisation von Datenmaterial zwischen den beiden Programmen abrundende Gimmicks.

Photoshop Elements 8 von Adobe wird ab Oktober 2009 für Windows und Mac im Handel erhältlich sein und das zu einem Einzelpreis von etwa 100 Euro. Im Paket mit Premiere Elements 8 kosten beide Applikationen 150 Euro.


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Mittelformatkameras

Autor: Anne
abgelegt in: Kameramodelle

Bei Mittelformatkameras handelt es sich um fotografische Kameras mit einem Bildformat im Bereich von ungefähr vier bis zehn Zentimeter Kantenlänge. Das ist ein Format welches etwa fünf mal größer ist und damit eine entsprechend höhere Auflösung erzieht.

Digitale Mittelfromatkameras werden auf Grund der hohen Kosten von Sensoren in dieser Größe fast ausschließlich im professionellen Bereich eingesetzt.

Mittelformatkamera, ©flickr by alf sigaro

Mittelfromatkameras sind weniger verbreitet in ihrer Nutzung, dennoch gibt es sowohl analoge, als auch digitale Kameras diesem Typs. Neben den Rollfilmformaten mit einer Größe von meist 6×6 cm, zählen auch die meisten Sofortbildfilme zu den Mittelformaten.

Digitale Mittelformatkameras

Neben den kostenintensiven Mittelformat-Digitalkameras werden auch digitale Rückteile für analoge Mittelformate angeboten. Diese kommen dem auf Modulen basierenden System vieler Hersteller entgegen und lassen sich zudem mit verschiedenen Adaptern auch an Fachkameras anschließen. Die Vorteile der digitalen Fotografie liegen vor allem in der Möglichkeit der sofortigen Kontrolle des Bildes und der folgenden Bildbearbeitung. Daraus folgt ein schnelleres Arbeiten, sowie geringeren laufenden Kosten, da die Bilder nicht mehr entwickelt oder digitalisiert werden müssen.

Digitale Mittelformat-Sensoren

Mittelformat-Sensoren werden überwiegend in der Größe 36×48mm hergestellt. Die meisten Hersteller vertreiben aber auch Rückteile in dieser Größe mit unterschiedlicher Anzahl an Pixeln, um verschiedenen Ansprüchen gerecht zu werden. So gibt es z.B. Modelle mit 22, 33 oder 39 Megapixeln.

Spiegelreflexkameras

Unter den professionellen Mittelformaten sind die einäugigen Spiegelreflexkameras am häufigsten vertreten. Sie bestehen aus einem Spiegelkasten, einem abnehmbaren Filmmagazin und dem Objektiv. Auch die von der Kleinbildkamera bekannte Form mit fest eingebauten Sucher gibt es im Mittelformat. Bei den Sofortbildkameras erfreute sich die faltbare Polaroid-Spiegelreflexkamera großer Beliebtheit.


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Die Magie eines Blitzes und das Grollen des Gewitters sind wohl für jeden ein Moment der einem die Haare zu Berge stehen lässt. Dieses Bild und vor allem diese spezielle Atmosphäre mit der Kamera einzufangen bedarf da schon einem fähigen Händchen und vor allem perfektes Timing.

Blitz in der Nacht ©flickr by MichaelRiedelBei Aufnahmen von natürlichen Blitzen wird die Kameraautomatik in 99 Prozent aller Fälle total versagen. Viele Leute haben bestimmt schon einmal versucht, einen Blitz zu fotografieren, jedoch war die Kamera zu langsam und die standartisierten Voreinstellungen der Kamera vollkommen ungeeignet für eine solche Momentaufnahme. Heute möchte ich einmal darüber schreiben, wie man ganz einfach Blitzaufnahmen erreichen kann.

Blitz und Donner – Fotografieren von Blitzen

Ein Gewitterblitz ist nichts anders als eine energetische Entladung zwischen zwei Wolken oder aber einer Wolke und der Erde. Der Funkenüberschlag selbst hat nur eine extrem kurze Dauer, sodass das Auftauchen eines Blitzes sehr kurz ist und nur wenige Millisekunden andauert. Beim Fotografieren von Blitzen ist man vielmehr darauf angewiesen, schon dann ausgelöst zu haben, wenn der Blitz aufleuchtet. Dies kann man nachts sehr leicht erreichen, indem man die Kamera auf Dauerbelichtung (Bulb) stellt und hofft, dass während der Belichtung ein Blitz erscheint.

Gewitterfotografie - Glück und Geduld

Blitzaufnahmen werden also auf ‘gut Glück’ gemacht. Da man weder Zeitpunkt noch genauen Ort und schon gar nicht die Form eines Blitzes voraussagen kann, ist es nicht ungewöhnlich, dass unter 50 Bildern nur wenige Blitze erwischt. Neben der erforderlichen Ausrüstung braucht man daher Geduld.

Ausrüstung und Geräte beim fotografieren von Blitzen

Das Wichtigste ist eine Kamera, welche auf Langzeitbelichtungen eingestellt werden kann. Jede gängige Spiegelreflexkamera bietet diese Einstellmöglichkeit – den Bulb Modus. Der Verschluss öffnet sich hierbei so lange, wie der Auslöser gedrückt wird. Alternativ reicht es mitunter auch, wenn sich die Kamera auf sehr lange Belichtungszeiten im Minutenbereich einstellen lässt. Beim arbeiten im Bulb Modus, benötigt man an Kamerazubehör zudem einen Fernauslöser, um die Langzeitbelichtung durch das Betätigen des Auslösers nicht zu verwackeln.


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Astrofotografie, ist die Kunst dem nächtlichen Sternenhimmel eindrucksvolle Bilder abzugewinnen. Nahaufnahmen von Planeten, die Wanderung der Sterne über das Himmelszelt all das gehört dazu. Doch jedem dürfte klar sein, dass die heimische Kameraausrüstung, sei sie auch noch so gut, bei weitem nicht ausreicht um solch weit entfernte Objekte abzulichten. Selbst bei einem Bild des Mondes, erscheint dieser immer recht klein.

Sternschnuppe im Flug, ©flickr by baihuiwenbaiDas Geheimnis der Astrophotographie sind eine lange Belichtungszeit und vor allem eine extrem lange Brennweite. Um Planetenbilder zu fotografieren ist man mit Brennweite von 800 mm sehr gut beraten. Dieses sehr starke Teleobjektiv würde aber im Normalfall eine unglaublich lange Belichtungszeit benötigen um überhaupt ein brauchbares Bild zu erzeugen. Da Astrofotografen natürlich vorwiegend bei Nacht unterwegs sind um so mehr. weiterlesen »


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Nach einem Urlaub oder zum Anlass einer runden Geburtstags macht es sich immer gut ein ganz persönliches Geschenk anzufertigen oder einfach für die eigene Wohnzimmerwand eine Photocollage mit den Erinnerungsbildern zu gestalten. Welche Möglichkeiten gibt es für PC-Leihen und was ist überhaupt möglich? Dieser Fragen werden wir heute in einem kleinen Workshop nachgehen.

Generell gibt es zwei Möglichkeiten eine Photocollage zu erstellen, die erste ist ziemlich simpel und für Menschen die so überhaupt gar nichts mit Computern am Hut haben eine sehr gute Alternative und wunderbare Geschenkidee. Die zweite ist eher für PC versierte Kreativköpfe gedacht und ein guter Weg um selbst möglichst viel Einfluss auf den kompletten Gestaltungsprozess zu haben.

Fotocollage, ©flickr by TIAN@OTF

Manchmal ist es schwer die schönsten sechs oder zehn Bilder auszusuchen, welche die Collage beinhalten soll. Bei einigen Internetanbietern, welche Photos entwickeln und Posterdrucke anbieten, kann man auch Photocollagen mit eigenen Bildern erstellen. Hierbei werden die Lieblingsbilder ins Internet hoch geladen und man kann sich ganz genau aussuchen wo welches Bild platziert wird. Auch können die Bilder in einem thematisch passenden Hintergrundbild hin und her geschoben und nachträglich wieder verworfen werden, sollte es doch nicht das richtige Bild sein. Wenn man damit fertig ist, geht es ab an die Onlinebestellung und ein paar Tage später kommt die Urlaubscollage mit der Post ins Haus. weiterlesen »


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Gerade Schwarz/Weiß Photos erzeugen eine ganz eigene Atmosphäre beim Betrachter und genau so haftet Sepiafarbenen Bilder immer ein Hauch von Historie an. Um diesen Effekt zu erhalten muss man aber nicht 100 Jahre warten, bis das Photo so langsam vergilbt ist. Man kann dieses Resultat heute ganz einfach selbst am Computer erstellen. Und ich zeige euch heute einmal wie das geht.

Das gelb-bräunliche Aussehen eines Fotos kann auf verschiedene Arten entstehen. Zum ersten natürlich durch die lange Lagerung von Papierabzügen, bzw. verursacht die im Sonnenlicht enthaltene UV-Strahlung mit der Zeit eine  gelblich, cremige Färbung der Fotografie. Das sieht dann schon mal aus wie ein Stück Fotokunst.

Karussell in Sepia, ©flickr by di_the_huntress

Sepia Effekt bei Schwarz/Weiß-Abzügen

Bei normalen Schwarz/Weiß Kontaktabzügen kann die Sepifärbung durch bestimmt chemische Farbbäder erzeugt werden. In den meisten Fällen werden hier Lösungen auf der Basis von Thioharnstoff und Natriumhydroxid verwendet.

Sepia Effekt bei digitalen Bildern

Heutzutage kann man in fast jeder Digitalkamera schon vor dem betätigen des Auslösers den Sepi Effekt manuell einstellen oder im Nachhinein über das Kameramenü vornehmen. Wer aber lieber selbst Hand anlegen will und mehr Einfluss auf die Intensität der Farbgebung haben möchte, dem ist eine Nachbearbeitung am PC oder Mac zu empfehlen. Als Grundlage eignet sich ein Lieblingsphoto am besten aufgenommen mit einer Spiegelreflexkamera, das muss aber nicht sein. Hierfür verwende ich gerne die allseits bekannt Bildbearbeitungssoftware Photoshop. Folgende Schritte führen zu einem recht guten Ergebnis:

  • Zu erst öffnen wir das Photo welches den Sepia Effect bekommen soll
  • Als nächstes verringern wir die Sättigung des Bildes entweder über das Menü oder mit dem Tastenkürzel [UMSCH] + [STRG] + [U]
  • Da das Bild zwar keine Farbe mehr enthält, aber sich trotzdem noch im RGB-Modul befindet können wir die Option Farbbalance [STRG] + [B] ausführen und den Gelb sowie Rot-Wert im Bild erhöhen, bis der erwünschte Sepia Farbton erreicht ist.
  • Nun kann man wahlweise noch einen Störungsfilter anwenden um dem Bild eine grobe Körnung zu verpassen, das sieht dann noch so richtig historisch aus. Fertig!

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Auch wenn das Bewerbungsfoto nicht ausschlaggebend für die Einstellung sein sollte, ist es doch Fakt, dass der erste Blick auf das Foto gerichtet ist. Der Bewerber präsentiert sich selbst und das in einem möglichst guten Licht. Vertrauen, Freundlichkeit und Belastbarkeit, das sind alles Eigenschaften die man über das Bewerbungsfoto vermittels kann.

Ein vernünftiges Bewerbungsfoto trägt entscheidet zu einem positiven Gesamteindruck des Bewerbers bei. Deswegen sollte das Foto von guter Qualität sein und ein paar kleine Richtlinien bei der Vorbereitung zum Fototermin beachtet werden. Das Bewerbungsfoto sollte natürlich auf dem aktuellen Stand sein und Frisur sowie Styling auf dem Foto sollten weitgehend mit den aktuellen Tatsachen übereinstimmen.

Fotostudio Berlino Kreuzberg, ©flickr by joaobambu

Bewerbungsfotos vom Profi

Das Bewerbungsfoto sollte in jedem Fall von einem Fotografen im Fotostudio angefertigt werden. Passbildautomaten sind zwar billig, sehen aber auch dementsprechend aus. Blass, farblos und kränklich wirkt man meist auf diesen Bilder und Sie wollen sich doch sicher nicht für einen Platz in der Leichenhalle bewerben. Auch Schnappschüsse und Urlaubsfotos sind ein absolutes no-go!

Das Richtige Styling für’s Bewerbungsfoto

Grundsätzlich gilt eine frische Rasur bei Männern, gewaschene Harre, gut sitzende Frisur und ein nicht zu übertriebenes Make-up bei Frauen sowie keine fettig glänzende Haut sind Voraussetzungen für ein gutes Foto. Die richtige Kleidung ist ebenfalls wichtig und sollte der Bewerbung angepasst sein. Eine zu leger aufgeknöpfte Bluse kann da leicht einen falschen Eindruck hinterlassen. Wichtig ist auch auf dem Bewerbungsfoto nicht die gleichen Sachen wie beim Bewerbungsgespräch zu tragen. Ganz wichtig für Brillenträger ist, dass ein guter Blick auf die Augen erlaubt wird und keine Reflexionen in den Gläsern zu sehen sind. Doch das ist eine Sache auf die der Fotograf zu achten hat.

Format des Bewerbungsfotos

Je nach Art der Bewerbung kann auch das Bildformat variieren. Für Initiativbewerbungen bietet sich oft das Querformat an, welches zum Beispiel auf dem Deckblatt gut zu Geltung kommt. Ein ergänzendes Porträtfoto im Lebenslauf ist im Hochformat zu wählen.

Bitte recht freundlich!

Körperhaltung und Gesichtsausdruck verraten viel über den Bewerber. Ein freundliches Lächeln und eine aufrechte Sitzposition verstärken den positiven Eindruck. Und nun bitte lächeln! Knips!
Bevor das Bewerbungsfoto in den Lebenslauf kommt, sollte es noch mit dem eigenen Namen auf der Rückseite versehen werden.


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Adobe Photoshop ist wohl die meist genutzte und beliebteste Software zur Bildbearbeitung. Sowohl von professionellen Fotografen und Designern als auch von engagierten Amateuren wird es inzwischen rege genutzt. Dank zahlreicher Tools zur Optimierung, Retusche und Montage digitaler Daten lässt sich zwar aus schlechten Bildern keine guten, aber aus guten Bildern viel bessere machen.

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Aktionen in Photoshop erstellen

Autor: Annika
abgelegt in: Fototechniken

Ihr habt jede Menge Bilder und immer wieder kommen bestimmte Arbeitsschritte in eurer Bildbearbeitung vor, die sich wiederholen? Vor allem beim Thema Bildgröße ist es oft der Fall, dass mehrere Bilder auf die gleiche Größe gebracht werden sollen. Welche Möglichkeiten habt ihr?

Klar, ihr könnt natürlich jedes Bild einzeln in Photoshop öffnen und über die Option “Bildgröße” auf die gewünschte Pixelzahl reduzieren. Da seid ihr bei vielen Bildern gut und gerne eine ganze Weile beschäftigt. Und am Ende habt ihr die Bilder nur verkleinert und noch nicht einmal bearbeitet. Wer hierbei Zeit sparen möchte, der wird sich in diesem Fall eine sogenannte Aktion in Photoshop anlegen und den ganzen Vorgang in einem Rutsch erledigen. Aktionen dienen dazu, einen oder mehrere Arbeitsschritte so zusammenzufassen, dass sie mit einem Mausklick auf jedes beliebige Bild angewendet werden können. Besonders sinnvoll sind Aktionen dann, wenn ihr bestimmte Optionen und Bearbeitungsschritte häufig benutzt.

Wie das Ganze in Photoshop funktioniert, seht ihr im Folgenden:

In Photoshop blendet ihr euch über das Menü “Ansicht - Aktionen” die Aktionen-Palette ein. Dort erstellt ihr über das rot umkreiste Auswahlmenü eine neue Aktion und gebt ihr einen entsprechenden Namen.

Aktionen-Auswahlmenü © Annika Pesch

Neue Aktion © Annika Pesch

Sobald ihr dies bestätigt, startet die Aufzeichnung eurer Arbeitsschritte, die später die Aktion darstellt. Ihr könnt euch das tatsächlich wie eine Art Videoreorder vorstellen. Sobald der Aufnahmeknopf gedrückt wird, werden alle folgenden Arbeitsschritte aufgenommen, also gespeichert. Und diese sind dann nachher als Aktion jederzeit abruf- und abspielbar.

Im oben erwähnten Fall ging es ja um die Bildgröße, die verändert werden sollte. Dazu ruft ihr nun das Menü Bildgröße auf und gebt die gewünschten Wert ein und bestätigt dies mit OK. Eure Aktion muss nun noch beendet werden, denn nun sind ja alle gewünschten Schritte (nämlich die Bildgröße) ausgeführt worden. Dazu genügt ein Klick auf den Stop-Button unten in der Aktionspalette.

Stoppen der Aktion © Annika Pesch

Das war’s auch schon. Kurz und schmerzlos. Um die nun aufgezeichnete Aktion auf andere Dateien anwenden zu können, genügt es die entsprechende Datei zu öffnen und die Aktion über den Play-Button zu starten. Photoshop lässt automatisch alle Arbeitsschritte ablaufen und ihr müsst nur noch über das Ergebnis stauen und es am besten gleich abspeichern.

Play-Button © Annika Pesch


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Tipps für’s Fotodesign-Studium

Autor: Annika
abgelegt in: Allgemein

Wer das Fotografieren nicht mehr länger nur als Freizeitbeschäftigung ausüben, sondern genau dieses Hobby zu seinem Beruf machen möchte, dem steht neben der Möglichkeit einer Fotografenausbildung ein Fotodesign-Studium offen. Viele Studienbewerber stehen jedoch zunächst scheinbar vor verschlossenen Türen, denn um Eintritt in die große Welt des Designs zu erhalten, gilt es die ein oder andere Hürde zu überwinden.

Die größte ist wohl die sogenannte “Mappe”, die man anfertigen und vor einer fachkundigen und kritischen Jury präsentieren muss. Für weniger schlagfertige Bewerber oft ein schweißtreibendes Unterfangen. Um die Schweißperlen etwas zu trocknen, gibt es an dieser Stelle hilfreiche Tipps und Hinweise auf die Frage “Wie sieht eine erfolgreiche Bewerbungsmappe aus?”

Zunächst einmal ist wichtig zu wissen, dass die Anforderungen von Hochschule zu Hochschule sehr unterschiedlich sein können. Daher ist es ratsam, sich vor Ort an seiner Wunsch-Uni zu informieren und die Studienberatung wahrzunehmen, in denen explizit auf persönliche Fragen eingegangen wird und eigene Bilder auf Mappen-Tauglichkeit bewertet werden. So bekommt man einen ersten Eindruck, ob die eigenen Werke und Talente überhaupt eine Chance haben. Aber: Seid nicht enttäuscht, wenn ihr negative Kritik einstecken müsst. Mein Tipp: Geht zur nächsten Uni und probiert es dort noch mal - dort sitzen andere Professoren mit anderen Schwerpunkten und ebenso anderen Meinungen. Haltet euch vor Augen, dass es in einem Design-Studium kein Richtig oder Falsch gibt wie etwa in der Mathematik. Ob eure Arbeiten gut ankommen oder nicht ist sehr subjektiv und auch irgendwie Ansichtssache.

Sprecht mit Studenten, die es bereits an die Uni geschafft haben und befolgt ihre Ratschläge. Seid offen für alles, was mit Kunst und Design zu tun hat, informiert euch über aktuelle Ausstellungen und Künstler. Im persönlichen Bewerbungsgespräch mit den Professoren wird gerne danach gefragt. Zeigt also ein breit gefächertes Interesse an diesem Themengebiet.

Ein weiterer Tipp: Stellt euch Themen, zu denen ihr Bilderserien anfertigt. Die Betonung liegt hier auf Serien, Einzelbilder sind nur in Ausnahmefällen gefragt. Die Dozenten wollen sehen, ob eine Idee hinter euren Bildern steckt, ob ihr Geschichten erzählt und eine einheitliche Linie zu erkennen ist. Die Themen können so unterschiedlich und frei gewählt sein wie eure Phantasie es zulässt. Von “Unser Garten im Winter” bis “Wie mich der Erboden verschluckte”, tobt euch aus. Es kommt nur darauf an, was ihr ‘draus macht. Weiter unten seht ihr drei Beispiele aus meiner Bewerbungsmappe, die es an der FH Dortmund geschafft hat. Ein hilfreiches Forum zum Thema findet ihr übrigens auf www.precore.net.

Achtet darauf, so viele Facetten von euch wie nur möglich zu zeigen, sonst werdet ihr schnell in eine Schublade gesteckt. Kurzum: Lasst die Jury in euren gedanklichen und visuellen Ergüssen zerfließen. Seid sympathisch und argumentiert sinnvoll und plausibel und vor allem, zeigt, dass ihr nichts mehr wollt als diesen Studienplatz. Und wenn gar nichts gegen die Aufregung hilft: Stellt euch die Jury in Unterwäsche vor, das klappt immer. Toi, toi, toi.


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