Die Unterwasserfotografie ist erschwinglicher geworden. Dennoch muss man auf einiges achten, möchte man die beim Schnorcheln gewonnenen Eindrücke festhalten.
Mittlerweile gibt es Tauchkameras für sowohl Profis als auch Hobbyfotografen und für jeden Geldbeutel. Plastiktüten, die über ganz normale Kameras gestülpt werden, Apparate zum wegwerfen und spezielle Gehäuse, in die eine Kamera eingelegt wird - es gibt viele verschiedene Möglichkeiten, um die faszinierende Welt unter dem Meer auf Film zu bannen.
In der preiswertesten Variante wird lediglich eine Folie um die Kamera gespannt und abgedichtet. Allerdings muss man darauf achten, nicht zu tief zu tauchen, da durch den Wasserdruck die Folie an den Apparat gedrückt wird und er so nicht mehr bedient werden kann. Ab 15 Metern empfielt sich ein festes Gehäuse, das dem Wasserdruck standhält.
Bei der Fototechnik unter Wasser sollte man darauf achten, dass das Wasser alles ein Drittel größer erscheinen läßt und dass Licht anders als in der Luft gefiltert wird. Dadurch können die Fotos grün- bzw. blaustichig werden. Auf die Bewegung im Wasser durch den Taucher, die Fotomotive und das Wasser selbst, muss ebenfalls achtgegeben werden. Daher empfielt sich gerade für Neulinge auf dem Gebiet ein Weitwinkelobjektiv mittlerer Größe bei einem Abstand zum Objekt von einem halben bis zu zwei Metern.
Berücksichtigt man diese Eigenheiten der Unterwasserfotografie gelingen mit der aktuellen Kameratechnik wundervolle Momentaufnahmen einer Welt jenseits unserer täglichen Eindrücke.
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Timothy White hat sie alle gehabt: Glenn Close, Calista Flockhart und Angelina Jolie. Sogar Harrsion Ford, Samuel L. Jackson und Meatloaf. Seit 20 Jahren lichtet der Fotograf Hollywood-Stars und Musikgrößen ab.
Seine Settings rangieren zwischen klassisch und eigentümlich: Sidney Poitier auf einer Brücke, Julia Roberts auf dem Schrottplatz. Einiges ist arrangiert, anderes findet sich gerne auch an einem Drehort. Timothy White, der für Albumcovers, Magazine und Filmkampagnen und -poster fotografiert, ist ein Meister darin, seine Modelle vor genau den richtigen Hintergrund zu stellen. Talent, Intuition und Equipment helfen ihm dabei, seine Stars bestmöglich aussehen zu lassen.
Dabei müssen diese Modelle nicht immer schön und jung sein. Aber berühmt sein sollten sie schon für den Fotografen der Stars: Salma Hayek und Woody Allen, Dustin Hofman und Jennifer Garner - Timothy White weiß, wie er die Berühmtheiten ins rechte Licht rückt und entdeckt an ihnen immer neue Seiten, mal ernst, mal albern, aber immer ausdruckstark. Er stellt beispielsweise Harvey Keitels furchiges Gesicht neben die glatte Haut einer Halle Berry, Nicholas Cage entblödet sich nicht in einer Schrägen Skibrille und Jim Carey hat kein Problem damit, in Strumpfhaltern abgelichtet zu werden. Sogar Christopher Walken entlockt der berühmte Fotograf ein ausgelassenes Grinsen.
Jetzt im Oktober hat Timothy White, der nach Abschluß seiner Fotografen-Ausbildung im Jahr 1979 erstmalig Stars für das Rolling Stone Magazin fotografierte, die Kollektion “Hollywood Pinups” veröffentlicht, in der er die Stars in klassischen Pinup-Posen zeigt, eine Reminiszenz an Künstler vergangener Tage wie Alberto Vargas.
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Wer kennt nicht den Effekt, wenn der Lichtstreifen einer in der Luft geschwenkten Wunderkerze noch Sekunden später sichtbar ist? Durch die Belichtungszeit können wir in der Kamera einen ähnlichen Effekt auslösen. Und das Schöne: Während die Wunderkerze bald verglüht, bleibt uns das Foto erhalten.
Die meisten von uns haben irgendwann schon einmal zu Silvester in der Luft “geschrieben”. Da das menschliche Auge langsam ist, nehmen wir das reflektierte Licht in einer kurzen Zeitverschiebung war. Das ist auch der Grund, warum wir den Eindruck haben, dass sich Filme “bewegen”. In der Fototechnik der Lichtmalerei wird diese Eigenschaft simuliert, indem der Verschluß der Kamera länger geöffnet bleibt.
Verschiedene Lichtquellen, wie der Kamerablitz, Streichhölzer, Kerzen, Taschenlampen oder LEDs, werden bei einer langsamen Belichtungszeit vor der Kamera geschwenkt, so dass auf dem Foto Lichtstreifen und -fäden entstehen. Bewegt man dagegen nicht das Licht, sondern die Kamera selbst, entstehen Verwischeffekte, die ebenso faszinierend sind. Um die Möglichkeiten ganz auszuschöpfen, sollten Außenaufnahmen bei Nacht entstehen und bei Innenaufnahmen sollte der Raum möglichst abgdunkelt werden. 
Seit dem Advent der Digitalkamera erfreut sich die Lichtmalerei-Technik immer größerer Beliebtheit. Da der Fotograf das Bild sofort kontrollieren kann, wird gerade der spontane Aspekt der Lichtmalerei durch die neuen technischen Entwicklungen unterstützt und das Ausprobieren fällt auch Anfängern leichter. Und wer sich dennoch nicht recht trauen mag, findet im Internet einige Beispiele und auch Anleitungen.
Soll die Kamera nicht bewegt werden, empfiehlt es sich wegen der langsamen Belichtungszeit von 20 Sekunden bis zu 40 Minuten ein Standbein zu benutzen. Ebenso sollte man darauf achten, den Autofokus zu deaktivieren und lieber mit dem manuellen zu arbeiten und auch an die Filmempfindlichkeit, bzw. das ISO Setting sollte der Fotograf denken, um ungewolltes Bildrauschen vorzubeugen.
Experimentierfreude zahlt sich aus: Auch tagsüber können interessante Dinge entstehen und die Lichtquelle muss nicht immer direkt im Bild sein, sie kann auch ein Objekt aus dem Off anstrahlen. Dadurch leuchten die angestrahlten Stellen umso mehr - so entstehen ungeahnte Farben und faszinierende Ergebnisse im Foto.
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Während der Schlacht um Iwojima gelang dem von der Armee als Fotografen abgelehnten Joe Rosenthal das berühmteste Bild des zweiten Weltkriegs im Pazifik: das patriotisch-ikonographische Foto von sechs Soldaten, die eine amerikanische Flagge hissen.
Rosenthal wurde 1911 als Sohn jüdisch-russischer Immigranten in Washington, D.C. geboren. Sein frühes Interesse an der Fotografie begann im Alter von zwölf Jahren mit seiner ersten Kamera, doch sollten noch einige Jahre vergehen, bis er als Fotoreporter für die San Francisco News 1932 anheuerte.
Wegen seiner schlechten Augen wollte ihn die Army während des zweiten Weltkrieges nicht als Fotografen im Pazifik, doch Rosenthal ließ sich nicht beirren. Er ging als ziviler Kriegsberichterstatter mit der amerikanischen Nachrichtenagentur Associated Press (AP), trotz der Ablehnung.
Am 23. Februar 1945, vier Tage nach der Landung der amerikanischen Streitkräfte auf Iwojima, schoß Rosenthal das Bild, das sich in das kollektive Bewusstsein Amerikas einbrennen sollte.
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»The J. Street Project« befasst sich mit der deutsch- jüdischen Vergangenheit. Überall in Deutschland sind noch Reste der jüdischen Vergangenheit vor zu finden. Die Arbeiten Hillers zeigen Straßenschilder, auf denen das Wort “Jude” steht.

Im Rahmen eines Stipendiums des Berliner Künstlerprogramms DAAD in Berlin stieß sie auf eine »Jüdenstraße«. Ihre dreijährige Suche ließ sie auf weitere, ganze 303 Straßennamen in Deutschland stoßen, in denen noch das Wort »Jude« erscheint.Ferner sind ein Verzeichnis der Straßen und eine Videoinstallation in ihrer Austellung zu sehen.
Hillers Erinnerungsarbeit mit der Serie »The J. Street Project« tappt auf vermeintlich fast verschwundenen Spuren einer einstmals in Deutschland großen jüdischen Kultur.
Im Kontrast ihrer Fotokunst befinden sich die täuschenden idyllischen Dorfszenen, hinter denen sich soviel Leid verbirgt. Erst in einem zweiten Schritt wird man sich der weiten Assoziationsräume bewusst - erinnert sich an die jüdischen Progome und den Holocaust.
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“Let me in!” ist eines seiner Hochglanz-Märchenbücher, dass uns ein Einblick in die glamouröse Welt der Schönen und Reichen eröffnet.
Mario Testino ist ein berühmter Starfotograph- einer der Großen, der in der IT- Szene mitmischen darf. Die Museen seiner Riesenformatbilder sind es auch: Madonna, Jude Law und Gwyneth Paltrow gehören zu seinem Repetoire.
Nackt und halbnackt lächeln uns die Gesichter von Brangelina, Kutcher & Moore sowie Kate Moss entgegen. Kirsten Dunst findet es lustig, dass ein Schäferhund ihr die Chloe-Jacke vom Leibe reißt, Colin Farrell zieht sich die Hose aus, während Demi Moore schon weiter ist und ihr chirurgisches Körperkunstwerk vollends entblöß präsentiert
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Die Vielfalt der Darstellung der Frau im Bild. Darum dreht sich alles in der aktuellen Ausstellung “Female Trouble”, die noch bis zum 26.10. 2008 in der Münchner Pinakothek der Moderne zu sehen ist.
Vom 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart wird ein Blick darauf geboten, welches Spiel mit der Weiblichkeit und mit den Rollenmodellen möglich ist. Die Werke von 34 Künstler(innen), von den Anfängen der Fotografie bis hin zur Gegenwartskunst sind vertreten und somit auch ein breites Spektrum an Stilen und Sichtweisen, deren Gemeinsamkeit einzig der Blick auf die weibliche Identität ist und die Auseinandersetzung oder Inszenierung selbiger durch Foto- und Videokunst. weiterlesen »
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Seit Januar 2003 gibt es in Köln das Forum für Fotografie. Es soll eine Plattform bieten, Kunst zu sehen und sich gleichzeitig über Kunst auszutauschen.
Der Standort dieses Hafens für alle Arten von fotografischer Kunst befindet sich an der Schönhauser Straße in Köln-Bayenthal.
2006 konnte das Literaturhaus Köln zu einer Zusammenarbeit bewogen werden. Diese dauert bis heute an - so kann der künstlerische Anspruch durch eine Verbindung von fotografischer Kunst und den Veranstaltungen der im schriftstellerischen Medium tätigen Kreativen geschaffen werden.
Bis zum 22.06 war im Forum für Fotografie in Köln die Ausstellung “Die Autonomie der Dinge” von Gerhard Vormwald zu sehen. Die eigentlich nur bis 1. Juni festgelegte Veranstaltung wurde bis letzten Sonntag verlängert, eine Firnissage bot den richtigen Ausklang für die erfolgreiche Veranstaltung.
Ihr seht - auch nach fünf Jahren gibts hier noch Dinge zu sehen, die die Menschen interessieren.
Nach meinem Ausstellungstipp für Berlin also eine Empfehlung für Köln - möge sich das Renommée dieses Forums weiter steigern, denn Deutschland braucht noch mehr von Einrichtungen wie dieser!
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Vom 17. Mai bis zum 14. Juli 2008 läuft im Martin Gropius Bau in Berlin die Ausstellung “gute aussichten”. Das Projekt “gute aussichten - junge deutsche fotografie 2007/2008″ wurde von Josefine Raab und Stefan Becht gegründet. Hier wurden Abschlussarbeiten junger Künstler aus Hochschulen in ganz Deutschland von einer unabhängigen Jury beurteilt. Die 11 Gewinner des Wettbewerbs sind nun in der Ausstellung mit ihren Werken vertreten.
Das Projekt erreichte bereits internationale Aufmerksamkeit, so wirbt die Homepage der Veranstalter unter anderem mit einem Artikel der Washington Post, der die Ausstellung lobend erwähnt.
Zu sehen ist junge Kunst, die sich “ausgerechnet Abwesenheit” als Thema einer Fotografie-Ausstellung ausgesucht hat. Wer sich für Fotografie interessiert, für den ist die Ausstellung ein Muss. In bisher selten dagewesener Weise zeigt sie, wohin sich die deutsche Fotografie entwickeln wird oder könnte. Also unbedingt reingehen, wenn ihr bis zum 14. Juli in Berlin weilen solltet!
Der Katalog zur Ausstellung kostet knapp 30 Euro und ist sowohl über guteaussichten.org also auch im Buchhandel bestellbar. Im Martin-Gropius-Bau ist zusätzlich noch ein kostenloses Spezialheft zur Ausstellung erhältlich.
Das Museum hat Mittwochs bis Montags von 10-20 Uhr geöffnet, Dienstag ist Ruhetag. Der Eintritt beträgt 3,50 Euro (2,50 Ermäßigung).
Wünsche viel Spaß!
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Low-Key bezeichnet einen fotografischen Stil, der sich durch dunkle Farbtöne und deutliche Kontraste auszeichnet. Die wenigen ausgeleuchteten Bildelemente rücken gegenüber der vorherrschenden Dunkelheit in den Vordergrund. Low-Key ist technisch äußerst anspruchsvoll. High-Key-Fotografie versucht sich demgegenüber an sehr hellen (aber nicht überbelichteten) Bildern. Aus naheliegenden Gründen bedienen Low-Key-Fotografen sich meist der Schwarzweißfotografie - Kontraste treten hier deutlicher hervor. Ein Beispiel:
Gerätschaften zur Belichtungsmessung sind unerlässlich, obwohl inzwischen auch manche Digitalkamera eine Art Low-Key-Funktion enthält. In erster Linie wird die Technik in der Akt- oder Objektfotografie verwendet; gelegentlich entstehen aber auch beeindruckende Landschaftsaufnahmen. In gewisser Weise waren Fotografen wie Brassai oder Man Ray frühe Vorläufer moderner Low-Key-Fotografen. Innerhalb der Fotografie gehört der Low-Key-Stil mit Sicherheit zu den schlichtesten und gleichzeitig poetischsten Gestaltungsmitteln; eine vernünftige Spiegelreflexkamera ist für ansehnliche Ergebnisse allerdings unerlässlich.
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