Kamerafokus

Digitalkameras, Spiegelreflexkameras & alles zur Fotografie
 


Möglichst dicht geht der Fotograf an sein Objekt heran: Die Makrofotografie bildet kleinteilig und detailgenau ab.

Als Gegensatz zum Fotografieren mit dem Weitwinkelobjektiv beschäftigt sich die Makrofotografie nicht mit Panoramaaufnahmen, sondern mit der Schönheit im Kleinen. Insekten, Blätter, Maserungen im Holz oder Aufnahmen von Facettenaugen sind begehrte Fotoobjekte. Die Kunst dabei ist, noch so kleine Details so zu schießen, dass das Bild nicht unscharf wird und das Verhältnis vom Foto zum Gegenstand 1:1 ist. Mit einer kleinen Einführung lässt sich diese Disziplin schnell meistern.

Makro Spinne © Flickr/Laurent JégouNatürlich gibt es für diese Fototechnik auch verschiedenes Equipment. Ohne dieses ist es schwer bis unmöglich, das gewünschte Ziel zu erreichen, denn normale Kameraobjektive arbeiten mit Maßstäben von 1:7 bis 1:10. Mit Hilfe von speziellen Makroobjektiven, Nahlinsen, Zwischenringen und einem Balgengerät läßt sich der Maßstab so verändern, dass Makroaufnahmen möglich werden. Dieses Zubehör kann einfach auf der Spiegelreflexkamera angebracht werden, Makrofotografie mit Digitalkameras ist aber auch möglich.

Je näher man an den zu fotografierenden Körper heranrückt, um so kleiner wird die Schärfentiefe, von daher muss die Schärfenebene am Objekt genau bedacht werden. Die verschiedenen Brennweiten der Makroobjektive, von 60mm bis 200mm ermöglichen unterschiedliche Grade an Genauigkeit. Der Abstand des Fotografen zu seinem Objekt hängt auch von der Brennweite ab und so ist ihre Wahl dementsprechend auch abhängig vom Motiv: Ein flinkes Insekt, das bei der kleinsten Bewegung davonhuscht läßt sich besser mit einem 200mm Objektiv einfangen, da der Fotograf weiter weg sein kann, eines mit 105mm eignet sich beispielsweise auch für das Format ausfüllende Portraits.

Die kleinen und ansonsten versteckten Dinge können mit der Technik der Makrofotografie abgelichtet und studiert werden. Mit ihr bieten sich ungeahnte Einblicke in die Strukturen der Natur.


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Das Handbuch der Fotografie ist ein Standardwerk über’s Fotografieren. Der Autor Jost J. Marchesi schuf mit diesem Buch ein Nachschlagewerk über das Basiswissen dieser Kunstform.

In drei Bänden erklärt Marchesi präzise und gut verständlich wie man die besten Fotos schießt. Das Werk ist dabei eher an Berufsfotografen, als an Hobby-Fotografen gerichtet, kann aber wegen der Verständlichkeit von allen gelesen und verstanden werden. Etliche Rezensionen dokumentieren dies eindeutig.

Dabei versteht der Autor sich sehr gut darauf, den lexikalischen Teil des Buchs mit einem Lehrbuch über die Fotokunst zu kombinieren. Zudem gibt es einige Möglichkeiten dies in der Praxis umzusetzen - und auch hier ist das Buch eine gute Begleitung.

Fotograf mit Blitzlicht © Flickr / utkupascha
In drei Bänden findet sich alles, was man über’s Fotografieren wissen sollte

Jost J. Marchesi doziert in Zürich an der Berufsschule für Gestaltung und hat einige Bücher zum Thema Fototechniken veröffentlicht. Leider kostet ein Band um die 50 Euro, aber die Sammlung aller drei Bände habe ich für knapp 100 Euro gefunden. Leider habe ich keine Online-Bücher oder Online-Kurse von ihm gefunden

Das Handbuch der Fotografie von 1993, 1995 und 1998 besteht aus drei Bänden:

  • Band 1 behandelt die Geschichte, chemische und optische Grundlagen auf 304 Seiten
  • Band 2 vertieft das Wissen über Sensitometrie, Fotografische Systemfehler, Negativ- und Positivtechnik und vieles Weitere auf 288 Seiten
  • Band 3 widmet sich komplett den Farben und der Technik der Farbfotografie auf 303 Seiten

Die Bände sind im Photographie-Verlag in Gilching erschienen.


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Sie ist den Ruch der Nähe zum Nationalsozialismus nie losgeworden: Leni Riefenstahl war Regisseurin, Schauspielerin und Tänzerin und widmete sich der Fotografie.

Ihr filmischer Stil hat maßgeblich zur ästhetischen Rezeption und damit zur Propaganda des Nationalsozialismus beigetragen. Während sie als Schauspielerin und als Regisseurin viele Arbeiten vor und nach dem zweiten Weltkrieg vorlegte, wird ihr Name vor allem verbunden mit “Triumph des Willens”, einem Propagandafilm über den Reichsparteitag 1934, und dem zweiteiligen Dokumentarfilm “Olympia”, der ebenfalls zu Propagandazwecken entstand und genutzt wurde. “Triumph des Willens”, der von vielen Regisseuren zitiert wurde (so zum Beispiel George Lucas, David Lynch und Peter Jackson), darf in Deutschland aufgrund seines Propagandacharakters nur unter Auflagen gezeigt werden.

Leni Riefenstahl © Wikipedia.de

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Die Unterwasserfotografie ist erschwinglicher geworden. Dennoch muss man auf einiges achten, möchte man die beim Schnorcheln gewonnenen Eindrücke festhalten.

Mittlerweile gibt es Tauchkameras für sowohl Profis als auch Hobbyfotografen und für jeden Geldbeutel. Plastiktüten, die über ganz normale Kameras gestülpt werden, Apparate zum wegwerfen und spezielle Gehäuse, in die eine Kamera eingelegt wird - es gibt viele verschiedene Möglichkeiten, um die faszinierende Welt unter dem Meer auf Film zu bannen.

Unterwasserimpression © Flickr/moonjazzIn der preiswertesten Variante wird lediglich eine Folie um die Kamera gespannt und abgedichtet. Allerdings muss man darauf achten, nicht zu tief zu tauchen, da durch den Wasserdruck die Folie an den Apparat gedrückt wird und er so nicht mehr bedient werden kann. Ab 15 Metern empfielt sich ein festes Gehäuse, das dem Wasserdruck standhält.

Bei der Fototechnik unter Wasser sollte man darauf achten, dass das Wasser alles ein Drittel größer erscheinen läßt und dass Licht anders als in der Luft gefiltert wird. Dadurch können die Fotos grün- bzw. blaustichig werden. Auf die Bewegung im Wasser durch den Taucher, die Fotomotive und das Wasser selbst, muss ebenfalls achtgegeben werden. Daher empfielt sich gerade für Neulinge auf dem Gebiet ein Weitwinkelobjektiv mittlerer Größe bei einem Abstand zum Objekt von einem halben bis zu zwei Metern.

Berücksichtigt man diese Eigenheiten der Unterwasserfotografie gelingen mit der aktuellen Kameratechnik wundervolle Momentaufnahmen einer Welt jenseits unserer täglichen Eindrücke.


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Timothy White hat sie alle gehabt: Glenn Close, Calista Flockhart und Angelina Jolie. Sogar Harrsion Ford, Samuel L. Jackson und Meatloaf. Seit 20 Jahren lichtet der Fotograf Hollywood-Stars und Musikgrößen ab.

Seine Settings rangieren zwischen klassisch und eigentümlich: Sidney Poitier auf einer Brücke, Julia Roberts auf dem Schrottplatz. Einiges ist arrangiert, anderes findet sich gerne auch an einem Drehort. Timothy White, der für Albumcovers, Magazine und Filmkampagnen und -poster fotografiert, ist ein Meister darin, seine Modelle vor genau den richtigen Hintergrund zu stellen. Talent, Intuition und Equipment helfen ihm dabei, seine Stars bestmöglich aussehen zu lassen.

Walk of Fame © Flickr/zemistorDabei müssen diese Modelle nicht immer schön und jung sein. Aber berühmt sein sollten sie schon für den Fotografen der Stars: Salma Hayek und Woody Allen, Dustin Hofman und Jennifer Garner - Timothy White weiß, wie er die Berühmtheiten ins rechte Licht rückt und entdeckt an ihnen immer neue Seiten, mal ernst, mal albern, aber immer ausdruckstark. Er stellt beispielsweise Harvey Keitels furchiges Gesicht neben die glatte Haut einer Halle Berry, Nicholas Cage entblödet sich nicht in einer Schrägen Skibrille und Jim Carey hat kein Problem damit, in Strumpfhaltern abgelichtet zu werden. Sogar Christopher Walken entlockt der berühmte Fotograf ein ausgelassenes Grinsen.

Jetzt im Oktober hat Timothy White, der nach Abschluß seiner Fotografen-Ausbildung im Jahr 1979 erstmalig Stars für das Rolling Stone Magazin fotografierte, die Kollektion “Hollywood Pinups” veröffentlicht, in der er die Stars in klassischen Pinup-Posen zeigt, eine Reminiszenz an Künstler vergangener Tage wie Alberto Vargas.


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Wer kennt nicht den Effekt, wenn der Lichtstreifen einer in der Luft geschwenkten Wunderkerze noch Sekunden später sichtbar ist? Durch die Belichtungszeit können wir in der Kamera einen ähnlichen Effekt auslösen. Und das Schöne: Während die Wunderkerze bald verglüht, bleibt uns das Foto erhalten.
Die meisten von uns haben irgendwann schon einmal zu Silvester in der Luft “geschrieben”. Da das menschliche Auge langsam ist, nehmen wir das reflektierte Licht in einer kurzen Zeitverschiebung war. Das ist auch der Grund, warum wir den Eindruck haben, dass sich Filme “bewegen”. In der Fototechnik der Lichtmalerei wird diese Eigenschaft simuliert, indem der Verschluß der Kamera länger geöffnet bleibt.

LED Effekt © Flickr/irrezolut

Verschiedene Lichtquellen, wie der Kamerablitz, Streichhölzer, Kerzen, Taschenlampen oder LEDs, werden bei einer langsamen Belichtungszeit vor der Kamera geschwenkt, so dass auf dem Foto Lichtstreifen und -fäden entstehen. Bewegt man dagegen nicht das Licht, sondern die Kamera selbst, entstehen Verwischeffekte, die ebenso faszinierend sind. Um die Möglichkeiten ganz auszuschöpfen, sollten Außenaufnahmen bei Nacht entstehen und bei Innenaufnahmen sollte der Raum möglichst abgdunkelt werden. Lichter auf der Landstrasse © Flickr/milehighstar

Seit dem Advent der Digitalkamera erfreut sich die Lichtmalerei-Technik immer größerer Beliebtheit. Da der Fotograf das Bild sofort kontrollieren kann, wird gerade der spontane Aspekt der Lichtmalerei durch die neuen technischen Entwicklungen unterstützt und das Ausprobieren fällt auch Anfängern leichter. Und wer sich dennoch nicht recht trauen mag, findet im Internet einige Beispiele und auch Anleitungen.

Soll die Kamera nicht bewegt werden, empfiehlt es sich wegen der langsamen Belichtungszeit von 20 Sekunden bis zu 40 Minuten ein Standbein zu benutzen. Ebenso sollte man darauf achten, den Autofokus zu deaktivieren und lieber mit dem manuellen zu arbeiten und auch an die Filmempfindlichkeit, bzw. das ISO Setting sollte der Fotograf denken, um ungewolltes Bildrauschen vorzubeugen.

Experimentierfreude zahlt sich aus: Auch tagsüber können interessante Dinge entstehen und die Lichtquelle muss nicht immer direkt im Bild sein, sie kann auch ein Objekt aus dem Off anstrahlen. Dadurch leuchten die angestrahlten Stellen umso mehr - so entstehen ungeahnte Farben und faszinierende Ergebnisse im Foto.


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Während der Schlacht um Iwojima gelang dem von der Armee als Fotografen abgelehnten Joe Rosenthal das berühmteste Bild des zweiten Weltkriegs im Pazifik: das patriotisch-ikonographische Foto von sechs Soldaten, die eine amerikanische Flagge hissen.

Rosenthal wurde 1911 als Sohn jüdisch-russischer Immigranten in Washington, D.C. geboren. Sein frühes Interesse an der Fotografie begann im Alter von zwölf Jahren mit seiner ersten Kamera, doch sollten noch einige Jahre vergehen, bis er als Fotoreporter für die San Francisco News 1932 anheuerte.

Wegen seiner schlechten Augen wollte ihn die Army während des zweiten Weltkrieges nicht als Fotografen im Pazifik, doch Rosenthal ließ sich nicht beirren. Er ging als ziviler Kriegsberichterstatter mit der amerikanischen Nachrichtenagentur Associated Press (AP), trotz der Ablehnung.
Am 23. Februar 1945, vier Tage nach der Landung der amerikanischen Streitkräfte auf Iwojima, schoß Rosenthal das Bild, das sich in das kollektive Bewusstsein Amerikas einbrennen sollte.

Raising the Flag on Iwo Jima von Joe Rosenthal © Flickr/Marion Doss

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»The J. Street Project« befasst sich mit der deutsch- jüdischen Vergangenheit. Überall in Deutschland sind noch Reste der jüdischen Vergangenheit vor zu finden. Die Arbeiten Hillers zeigen Straßenschilder, auf denen das Wort “Jude” steht.
Judendenkmal©Flickr/Wolfgang Staudt

Im Rahmen eines Stipendiums des Berliner Künstlerprogramms DAAD in Berlin stieß sie auf eine »Jüdenstraße«. Ihre dreijährige Suche ließ sie auf weitere, ganze 303 Straßennamen in Deutschland stoßen, in denen noch das Wort »Jude« erscheint.Ferner sind ein Verzeichnis der Straßen und eine Videoinstallation in ihrer Austellung zu sehen.

Hillers Erinnerungsarbeit mit der Serie »The J. Street Project« tappt auf vermeintlich fast verschwundenen Spuren einer einstmals in Deutschland großen jüdischen Kultur.

Im Kontrast ihrer Fotokunst befinden sich die täuschenden idyllischen Dorfszenen, hinter denen sich soviel Leid verbirgt. Erst in einem zweiten Schritt wird man sich der weiten Assoziationsräume bewusst - erinnert sich an die jüdischen Progome und den Holocaust.

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ClaudiaSchiffer©Flickr/http://www.flickr.com/photos/nofear089/
“Let me in!” ist eines seiner Hochglanz-Märchenbücher, dass uns ein Einblick in die glamouröse Welt der Schönen und Reichen eröffnet.

Mario Testino ist ein berühmter Starfotograph- einer der Großen, der in der IT- Szene mitmischen darf. Die Museen seiner Riesenformatbilder sind es auch: Madonna, Jude Law und Gwyneth Paltrow gehören zu seinem Repetoire.

Nackt und halbnackt lächeln uns die Gesichter von Brangelina, Kutcher & Moore sowie Kate Moss entgegen. Kirsten Dunst findet es lustig, dass ein Schäferhund ihr die Chloe-Jacke vom Leibe reißt, Colin Farrell zieht sich die Hose aus, während Demi Moore schon weiter ist und ihr chirurgisches Körperkunstwerk vollends entblöß präsentiert

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Die Vielfalt der Darstellung der Frau im Bild. Darum dreht sich alles in der aktuellen Ausstellung “Female Trouble”, die noch bis zum 26.10. 2008 in der Münchner Pinakothek der Moderne zu sehen ist.

Objektiv © Flickr / shhVom 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart wird ein Blick darauf geboten, welches Spiel mit der Weiblichkeit und mit den Rollenmodellen möglich ist. Die Werke von 34 Künstler(innen), von den Anfängen der Fotografie bis hin zur Gegenwartskunst sind vertreten und somit auch ein breites Spektrum an Stilen und Sichtweisen, deren Gemeinsamkeit einzig der Blick auf die weibliche Identität ist und die Auseinandersetzung oder Inszenierung selbiger durch Foto- und Videokunst. weiterlesen »


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kürzlich kommentiert

    • Silvio: Das wichtigste ist doch, dass man die Technik sparsam einsetzt!
    • Susanne: Vielen Dank für die Tipps!
    • caoyi: Hierbei ist die Landschaft sehr attraktiv. Das Meer ist weit und man kann hier sich gut ausruhen.
    • Jacqueline Madeya: Vielen Dank für deinen Kommentar! Ich bemühe mich immer für jedermann verständlich zu...
    • Karl: Das Bild ist wunderschön. Die Tipps sind sehr hilfreich für ein schönes Nachtfoto. Für einen Anfänger...

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