Kamerafokus

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Ein knappes halbes Jahr nachdem Sigma die D1 herausbrachte, wurde schon ihr Nachfolger mit 14 Megapixel Großformat-Direktbildsensor und einem neuentwickelten Bildprozessor präsentiert.

Die schicke, schwarze Kamera wurde auf der Photokina, der Messe in Köln, im September vorgestellt. Für die Bildqualität wird durch den Bildsensor, der der gleiche ist wie in der SD14, gewährleistet. Er ist sieben bis zwölfmal so groß, wie in anderen Kompaktdigitalkameras. Der Vollfarbsensor gibt das volle Farbspektrum in jedem Pixel wieder.

Sigma DP1 © Flickr/infomatique

Schön ist auch, dass die Bilder nicht nur im gängigen Jpeg-Format gespeichert werden können, sondern dass die Sigma DP2 auch fähig ist, RAW-Dateien zu speichern. So entstehen keine Verluste durch das Komprimieren der Daten.

Das Objektiv wurde speziell für die Kamera entwickelt und entspricht mit 24,2 mm F2,8 einer Brennweite im Kleinbildformat von 41 mm. Durch seine asphärischen Glaselemente und seine hohe Auflösung muss es den Vergleich mit Wechselobjektiven von Spiegelreflexkameras nicht scheuen.

Was die Zusatzfunktionen angeht, so gibt es in der Sigma DP2 einen manuellen Weißabgleich, einen schwarz/weiß-Modus, Belichtungsmessung, eine Serienbild- und Diashow-Funktion und die Möglichkeiten, Ton aufzunehmen und in der Wiedergabe zu zoomen. Natürlich bietet sie daneben auch einen LCD-Monitor, ein Stativgewinde und Filme können im avi-Format aufgezeichnet werden.

Laut Datenblatt ist die Sigma DP” mit ca. 113 mm x 60 mm x 55 mm klein und handlich. Sie ist platzsparend und ideal für eine leichte Bedienung, wofür auch ihr Untertitel (”Point and Shoot”) spricht: Eine Kompaktkamera für einfache aber effektive Aufnahmen.


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Sigmas DP1 Kompakt-Digital Kamera bekommt durch das letzte Update der Firmware auf die Version 1.04 zwei neue Funktionen.

Zum einen kann man sich nun bei der tastengesteuerten manuellen Fokussierung die Entfernung auch in Fuß (bisher war nur die Angabe in Metern möglich) angeben lassen und zum anderen kann jetzt auch die Taste für den Digitalzoom neu und individuell belegt werden, beispielsweise für die schnelle Änderung der ISO-Einstellungen.

Nach dem mit der Firmware 1.02 das unfreiwillige Löschen von Bildern behoben wurde, und mit der letzten Firmware 1.03 Features wie die Vorblitzzeit bei der Roten Augen Reduzierung verkürzt wurden, erweitert man also weiterhin den Funktionsumfang der rund 800 Euro teuren Kompakt-Digital Kamera.

Die nötigen Schritte für ein erfolgreiches Updaten sind auf der Internetseite von Sigma reich bebildert und sind für jeden nachvollziehbar. Einfach die für das Update nötige Datei (8,01 Mbytes) von der offiziellen Seite herunterladen, auf eine Speicherkarte (SD/SDHC) aufspielen, in die Kamera einlegen und mit Hilfe einer Tastenkombination das Update aktivieren.

Bei Fragen kann man alles weitere auch auf Deutsch nachlesen. Der Updatevorgang kann natürlich auch beim örtlichen Sigma-Fachhändler durchgeführt werden.


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Bildstabilistationssysteme dienen dazu, auch bei schlechten Lichtverhältnissen und den daraus resultierenden langen Belichtungszeiten, noch verwacklungsfreie Bilder ohne Stativ machen zu können.
Je nach System und Hersteller ist somit eine bis zu 16-fach längere Belichtungszeit “aus der Hand” möglich.  Der Gewinn durch den Stabilisator beträgt also bis zu vier Blendenwerte. Ebenso bedeutet dies natürlich, dass bei gleich langer Belichtung eine längere Brennweite möglich ist, ohne ein verwackeltes Bild zu erhalten. Abhängig von  Modell, Preis und Kamerahersteller kommen unterschiedliche Bildstabilisierungssysteme zum Einsatz. Man unterscheidet zwischen elektronischen und optischen Stabilisatoren.
Bei den optischen Lösung findet eine Stabilisierung statt, indem die Bewegung der Kamera intern durch eine  elektronisch gesteuerte Gegenbewegung der Linsen (Canon, Leica, Sigma, Nikon, Panasonic) oder aber durch eine Bewegung des Bildsensors (Pentax, Sony, Ricoh, Olympus) ausgeglichen wird.
Der Vorteil der Stabilisierung über den Bildsensor ist unter anderem die Tatsache, dass eine Stabilisierung mit jedem verwendbaren Objektiv möglich ist. Dies ist natürlich ein unschlagbarer finanzieller Vorteil, da herkömmliche Objektive weitaus preiswerter sind. Die Stabilisierung im Objektiv liefert hingegen auch schon ein stabilisiertes Bild im Sucher. Aus diesem Grund finden diese Systeme ebenfalls in Ferngläsern Verwendung.

Canon Image-Stabilizer © www.canon.de
Canon IS Objektiv mit optischem Bildstabilsator

Die elektronische Stabilisierung findet je nach Hersteller durch interne Berechnungen am Bild statt. Hier kommen verschieden hochwertige Varianten zum Einsatz. Allen gemein ist aber, dass sie die Bildqualität beeinträchtigen und nicht an optische Lösungen heranreichen. Sie kommen deswegen in preiswerteren Kompaktkameras und Camcordern zur Anwendung.
Auf ähnliche Weise ist auch eine nachträgliche Stabilisierung durch Softwarelösungen am PC ebenfalls noch bedingt möglich.


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