Vorbei die Zeiten, in denen man sich über verwackelte Bilder ärgern musste,
weil sich die geringste Erschütterung an der Kamern nicht vermeiden ließ, egal wie vorsichtig man den Auslöser gedrückt hat. Hinzu kommt noch der Spiegelschlag und fertig ist das unscharfe Schlamassel.
Es gibt aber Kamerazubehör, welches Abhilfe verschafft und in Form eines Fernauslöser daherkommt. Mit einem Fernauslöser kann man eine Aufnahme machen, ohne die Kamera selbst anzufassen und so das Bild zu verwackeln.
Der Fernauslöser ist somit ein nicht unbedeutendes Zubehör bei der Nacht- und Makrofotografie. Die meisten Digitalen Spiegelreflex-Kameras haben zwar die Funktion der Spiegelvorauslösung, aber abdrücken muss man ja trotzdem selber. Und dann ist das Bild oft verwackelt, weil die kleinste Berührung Erschütterungen auslöst, die man dem Bild sofort ansieht.
Deshalb ist es sinnvoll, wenn man Fernauslöser in Verbindung mit der Spiegelvorauslösung benutzt. Auch Selbstportraits sind mit Fernauslösern einfacher möglich. Praktisch für denjenige, der sonst immer hinter der Kamera steht auch mal mit im Bild zu sein.
Ein Fernauslöser lässt sich natürlich nur sinnvoll verwenden, wenn die Kamera auf einem Stativ montiert ist oder auf irgendeine andere Weise fest fixiert wurde.
Früher war ein Fernauslöser eine einfache Konstruktion aus Draht, heute funktionieren Kabelfernauslöser meist elektronisch und werden an eine bestimmte Buchse in der Kamera angeschlossen.
Je nach Modell können solche Fernauslöser die Kamera auch zu bestimmten Zeiten und/oder in bestimmten Intervallen auslösen lassen. Eine Alternative zu Kabelauslösern sind drahtlose Fernbedienungen, die die Kamera per Infrarot- oder Funksignal steuern.
Möglich ist auch die Steuerung der Digitalkamera über einen via USB-Kabel angeschlossenen PC mit einer entsprechenden Software.
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Die Canon 450D ist eine der aktuellsten und technisch anspruchsvollsten Spiegelreflexkameras, die derzeit auf dem Markt erhältlich sind. Dementsprechend groß ist natürlich auch die Nachfrage nach dem Gerät selber, sowie passendem Zubehör. Aus diesem Anlass soll im Folgenden ein kurzer Überblick über die lohnenswerteste, nachträglich zu erwerbende Zusatzausstattung gegeben werden.
Für Nutzer von Digitalkameras dürften Speicherkarten sicherlich mit die interessantesten Zubehörteile darstellen. Von der Canon 450D werden dabei die gängigen SD-, sowie die neueren SDHC-Formate unterstützt, die mittlerweile bereits zu sehr niedrigen Preisen erhältlich sind. Wer seine Kamera beispielsweise mit 2 GB Speicher ausstatten will, der zahlt in der Regel ca. 12 €. Sollen hingegen auf 4 GB oder gar 8 GB zurückgegriffen werden, werden ca. 18 € bzw. 32 € fällig.
Ebenfalls interessant: eine Tragetasche für die Canon 450D. Für ca. 45 € kann diese direkt beim Hersteller erworben werden und bietet optimalen Schutz vor Staub und Kratzern. Gegen Stürze oder ähnliches ist das innenliegende Gerät allerdings trotzdem nicht gefeit.
Zwar ist im Lieferumfang der Kamera bereits ein Objektiv in Form des EF-S 18-55mm 1:3,5-5,6 IS enthalten; nachträglich lassen sich allerdings diverse leistungsfähigere Alternativen erwerben, die jedoch mit teils sehr hohen Preise zu Buche schlagen. Für das Canon EF-S 60mm/1:2,8 Macro USM Objektiv werden beispielsweise ca. 350 € fällig, während das EF 70-200mm 1:4,0L IS USM Objektiv mit ca. 1.000 € bereits teurer als die Kamera selber ist.
Neben den genannten Komponenten existiert noch eine Vielzahl weiterer Zubehörteile. Diese werden beispielsweise in Form von Blitzgeräten, Stativen oder Akkus angeboten und lassen sich jederzeit direkt bei Canon oder diversen Zweitanbietern erwerben.
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Mit einem guten Stativ steht und fällt nicht nur die Kamera, sondern auch die Vorraussetzung, mit dieser ein annehmbares Bild unter ungünstigen Bedingungen hinzubekommen. Zu schwer darf es nicht sein, aber auch nicht aus billigem Material, welches Gefahr läuft, beim ersten Unfall kaputtzugehen.
Optimal sind Stative mit gut ausbalanciertem Kugelkopf. Wer sich genauestens über Funktionsweise und Unterschiede bei Stativen informieren will, ich habe hier einen Artikel gefunden, der mein in dieser Sparte nur rudimentäres Wissen mit links überflügelt.
Stative gibt es mittlerweile in allen Preisklassen, und sie sind ein unersetzliches Hilfsmittel. Wer schon mal versucht hat, im Zoo ein scharfes Bild mit einer Handkamera über die Köpfe der Besucher hinweg zu schießen, der weiß, wovon ich rede. Hier würde ein tragbares Stativ nützlich sein, ich habe neulich jemanden gesehen, der hat das Ding auf der Mauer des Geheges abgestützt und vorher die Länge der drei Beine entsprechend eingestellt.
Für professionelle Fotografen ist ein Stativ sowieso Pflicht. Ich selbst besitze eines, bei dem ich mich jedes Mal über den Kopf ärgere und artistische Meisterleistungen notwendig sind, damit die Kamera nicht umfällt. Keine Ahnung wieso, bisher bin ich noch ganz gut damit zurecht gekommen, aber für 2008 muss ich mich wohl mal genauer umsehen. Wer sich damit besser auskennt und ein paar Tipps auf Lager hat, bitte, immer her damit! ![]()
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