Foto-Tipps

Das Besondere an Blende 8

„Die Sonne lacht, Blende 8“- an diesem Spruch ist sehr viel wahres dran. Denn diese Öffnung ist ein echtes Allround Talent.

Es gibt zudem eine Standart- Einstellung, mit der ma fast allen Situationen gewachsen ist. Vorausgesetzt man lässt alle kreativen Spielereien außer Acht ist die Basiseinstellung eine Kombination aus ISO 100, Belichtungszeit 2/125 sek und natürlich Blende 8. Zu beachten ist jedoch die Sensorgröße; bei einer Kompaktkamera ist der Sensor kleiner, daher ist der Schärfebereich bei Blende 8 recht groß. Bei einer DSLR mit APS-C oder Vollformartsensor ist der Schärfebereich geringer.
Dies gilt besonders bei weitwinkligen Landschaftsaufnahmen. Bezogen auf ein Weitwinkelobjektiv mit einer maximalen Brennweite von 35 mm genügt die Blende 8, um eine ausreichende Gesamtschärfe zu erhalten. Dabei gilt, je weitwinkliger das Motiv werden soll, desto weiter kann die Blende geöffnet werden. Für eine korrekte Belichtung genügt aber schon Blende 8. Ein weiterer Bereich, in dem die Blende 8 passt, sind dynamische Sportaufnahmen. Um die Bewegungen einzufrieren, ist eine kurze Belichtungszeit entscheidend, welche wiederum von der Blende abhängt. Blende 8 bietet bei einer ausreichender Schärfentiefe genau dies. Wichtig ist natürlich auch der Moment des Auslösens. Bei vorhersehbaren Sportarten wie laufen oder Weitsprung ist die Aufgabe leicht zu lösen. Es wird auf einen Bereich fokussiert und im richtigen Augenblick ausgelöst, mit etwa Übung hat man den Dreh schnell raus und erhält spektakuläre eingefrorene Bewegungen.
Die Blende 8 besitzt eine größere Schärfentiefe, so werden kleinere Abweichungen beim Auslösen kompensiert, ob sich die Person nun etwas weiter vorn oder hinten im Fokusbild befindet, macht keinen Unterschied. Im Gegensatz zur Blende 4 oder 5,6 wird alles im Bild scharf dargestellt, da der Schärfebereich groß genug ausfällt.

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