Kamerafokus

Digitalkameras, Spiegelreflexkameras & alles zur Fotografie
 


Das Projekt Gustav von Microsoft soll realistisches Malen am Computer ermöglichen. Die Idee dahinter ist, dass es zwar zahlreiche Grafikprogramme gibt, mit denen man tolle Bilder und visuelle Ergebnisse erzeugen kann, aber naturgetreues Malen am Computer war bislang durch kein Programm möglich.

Die Leistung von Computern war bisher einfach nicht ausreichend, um am Computer ein realistisches Malen zu ermöglichen. Microsoft arbeitet daher seit geraumer Zeit an dem Forschungsprojekt Gustav. Dabei handelt es sich um ein GPU-starkes Programm zum Malen, das besonders weiterlesen »


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Netzwerkkameras sind eine ganz spezielle Art von IP-Kameras. Die Bilder werden WLAN weitergeben. Dank dieser Funktionsweise kann man auf ein teures Vernetzen von einzelnen IP-Kameras, via Kabel, verzichten. Ein PC ist auch nicht von Nöten. Die Netzwerkkamera wird einfach nur mit dem Router oder dem Hotspot verbunden. So wird die IP Videoüberwachung in immer mehr Gebäuden Gang und Gebe.

Häufig sieht man diese Art der Kameras in Privathäusern oder in Büros. Hier wird die Netzwerkkamera als Sicherheitssystem verwendet. Zudem schreckt sie unter anderem Diebe ab. Die Kameras verfügen über einen integrierten Web Server und natürlich auch über die passende Software für eine IP Videoüberwachung.

Netzwerkkamera©flickr/matti-mattila

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Die Magie eines Blitzes und das Grollen des Gewitters sind wohl für jeden ein Moment der einem die Haare zu Berge stehen lässt. Dieses Bild und vor allem diese spezielle Atmosphäre mit der Kamera einzufangen bedarf da schon einem fähigen Händchen und vor allem perfektes Timing.

Blitz in der Nacht ©flickr by MichaelRiedelBei Aufnahmen von natürlichen Blitzen wird die Kameraautomatik in 99 Prozent aller Fälle total versagen. Viele Leute haben bestimmt schon einmal versucht, einen Blitz zu fotografieren, jedoch war die Kamera zu langsam und die standartisierten Voreinstellungen der Kamera vollkommen ungeeignet für eine solche Momentaufnahme. Heute möchte ich einmal darüber schreiben, wie man ganz einfach Blitzaufnahmen erreichen kann.

Blitz und Donner – Fotografieren von Blitzen

Ein Gewitterblitz ist nichts anders als eine energetische Entladung zwischen zwei Wolken oder aber einer Wolke und der Erde. Der Funkenüberschlag selbst hat nur eine extrem kurze Dauer, sodass das Auftauchen eines Blitzes sehr kurz ist und nur wenige Millisekunden andauert. Beim Fotografieren von Blitzen ist man vielmehr darauf angewiesen, schon dann ausgelöst zu haben, wenn der Blitz aufleuchtet. Dies kann man nachts sehr leicht erreichen, indem man die Kamera auf Dauerbelichtung (Bulb) stellt und hofft, dass während der Belichtung ein Blitz erscheint.

Gewitterfotografie - Glück und Geduld

Blitzaufnahmen werden also auf ‘gut Glück’ gemacht. Da man weder Zeitpunkt noch genauen Ort und schon gar nicht die Form eines Blitzes voraussagen kann, ist es nicht ungewöhnlich, dass unter 50 Bildern nur wenige Blitze erwischt. Neben der erforderlichen Ausrüstung braucht man daher Geduld.

Ausrüstung und Geräte beim fotografieren von Blitzen

Das Wichtigste ist eine Kamera, welche auf Langzeitbelichtungen eingestellt werden kann. Jede gängige Spiegelreflexkamera bietet diese Einstellmöglichkeit – den Bulb Modus. Der Verschluss öffnet sich hierbei so lange, wie der Auslöser gedrückt wird. Alternativ reicht es mitunter auch, wenn sich die Kamera auf sehr lange Belichtungszeiten im Minutenbereich einstellen lässt. Beim arbeiten im Bulb Modus, benötigt man an Kamerazubehör zudem einen Fernauslöser, um die Langzeitbelichtung durch das Betätigen des Auslösers nicht zu verwackeln.


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Gerade in der heutigen digitalen Ära der Photographie entbrennen immer wieder Diskussionen darüber, ob Filter überhaupt noch sinnvoll sind. Gerade mit Effektfiltern kann man bunte Farbverläufe oder ähnliches kreieren, doch die Spielereien lassen sich im Nachhinein am Computer viel effektiver erstellen. Außerdem steht man als Fotograf dann nicht unter dem Druck, die Zeit bis zur Veränderung der Lichtverhältnisse mit lästigem Filtertauschen verbracht zu haben.

Die Firma Hoya steht mit ihrem Namen für die Filter der mittleren Preisklasse und besticht gerade mit der hauseigenen HMC bzw. Super HMC Technologie.

Hoya Filter, ©flickr by mararie

Diese von Hoya speziell für Digitalkameras entwickelten Korrekturfilter reduzieren Reflexionen sehr wirksam und lassen nur wenig Streulicht durch die Filteroberfläche hindurch dringen, dadurch besteht gar nicht erst die Gefahr das Streulicht überhaupt in die Linse oder gar in den Tubus des Objektives gelangt. Lensflare und Ghosting Effekte werden auf ein Minimum reduziert und die Lichtdurchlässigkeit auf über 97% bzw. beim Super HMC auf unglaubliche 99,7% erhöht. Scharfe Kontraste und eine realistische Farbbalance sind das Ergebnis. Für die Verbesserung der sauberen Lichtdurchlässigkeit von sogenannten Multicoated Linsen sind diese Filter sehr zu empfehlen.

Hoya Filter für Digitalkameras

Eine besonders für Digitalkameras interessante Filterserie von Hoya ist die Pro1D Serie. Die Filter sind direkt für die Problemgebiete von CCD und CMOS Chips entwickelt worden und wirken zum Beispiel Kantenrefexionen vor welche unschöne Farbstreifen an Objekträndern auf digitalen Photos hinterlassen können. Der beschrieben Filter wäre dann der BRG (Black Rimmed Glass) Filter.

Fazit: Hoya Filterfunktionen

Um lästige Reflexionen zu vermeiden sind Filter heutzutage immer noch ein Muss, denn wenn das Bild erst einmal versaut ist hilft das beste Bildbearbeitungsprogramm nicht mehr. Pol-Filter und gerade der Super HMC von Hoya sind da nützliche Werkzeuge die helfen, sehr gute Bild zu erhalten welche, wenn denn unbedingt nötig, auch eine gute Basis für die spätere Bearbeitung am PC darstellen.


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Gerade Schwarz/Weiß Photos erzeugen eine ganz eigene Atmosphäre beim Betrachter und genau so haftet Sepiafarbenen Bilder immer ein Hauch von Historie an. Um diesen Effekt zu erhalten muss man aber nicht 100 Jahre warten, bis das Photo so langsam vergilbt ist. Man kann dieses Resultat heute ganz einfach selbst am Computer erstellen. Und ich zeige euch heute einmal wie das geht.

Das gelb-bräunliche Aussehen eines Fotos kann auf verschiedene Arten entstehen. Zum ersten natürlich durch die lange Lagerung von Papierabzügen, bzw. verursacht die im Sonnenlicht enthaltene UV-Strahlung mit der Zeit eine  gelblich, cremige Färbung der Fotografie. Das sieht dann schon mal aus wie ein Stück Fotokunst.

Karussell in Sepia, ©flickr by di_the_huntress

Sepia Effekt bei Schwarz/Weiß-Abzügen

Bei normalen Schwarz/Weiß Kontaktabzügen kann die Sepifärbung durch bestimmt chemische Farbbäder erzeugt werden. In den meisten Fällen werden hier Lösungen auf der Basis von Thioharnstoff und Natriumhydroxid verwendet.

Sepia Effekt bei digitalen Bildern

Heutzutage kann man in fast jeder Digitalkamera schon vor dem betätigen des Auslösers den Sepi Effekt manuell einstellen oder im Nachhinein über das Kameramenü vornehmen. Wer aber lieber selbst Hand anlegen will und mehr Einfluss auf die Intensität der Farbgebung haben möchte, dem ist eine Nachbearbeitung am PC oder Mac zu empfehlen. Als Grundlage eignet sich ein Lieblingsphoto am besten aufgenommen mit einer Spiegelreflexkamera, das muss aber nicht sein. Hierfür verwende ich gerne die allseits bekannt Bildbearbeitungssoftware Photoshop. Folgende Schritte führen zu einem recht guten Ergebnis:

  • Zu erst öffnen wir das Photo welches den Sepia Effect bekommen soll
  • Als nächstes verringern wir die Sättigung des Bildes entweder über das Menü oder mit dem Tastenkürzel [UMSCH] + [STRG] + [U]
  • Da das Bild zwar keine Farbe mehr enthält, aber sich trotzdem noch im RGB-Modul befindet können wir die Option Farbbalance [STRG] + [B] ausführen und den Gelb sowie Rot-Wert im Bild erhöhen, bis der erwünschte Sepia Farbton erreicht ist.
  • Nun kann man wahlweise noch einen Störungsfilter anwenden um dem Bild eine grobe Körnung zu verpassen, das sieht dann noch so richtig historisch aus. Fertig!

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Meca Blitze von Metz

Autor: Anne
abgelegt in: Kamerazubehör

Wer kreativ fotografieren will, wird früher oder später an einem externen Blitz nicht vorbeikommen. Denn oft ist der integrierte Blitz nicht ausreichend. Empfehlenswert sind da externe Blitzgeräte von MECA.

Viele Profi- und auch Amateurfotografen sind mit den MECA-Blitzen äußerst zufrieden. Denn MECA Blitze haben sich im Laufe der Jahre durch hervorragende Verarbeitung und Qualität einen Namen gemacht. Wer nun also in der Dunkelheit fotografieren will, wie zum Beispiel in einer Diskothek oder in schlecht beleuchteten Räumen, der ist mit einem MECA Blitz gut beraten.

Besonders gute Erfahrungen habe ich mit dem Mecablitz 58 AF-1C von Metz gemacht. Dieser Blitz ist mit einer der besten High-Technologie ausgestattet und verfügt zudem über eine USB-Schnittstelle, so das man die spezifische Software ganz einfach übers Internet updaten kann. Außerdem kann man den MECA Blitz so auf jede Kamera der selben Serie stecken (bspw. die Canon EOS Serie) und direkt einstellen.

MECA Blitz ©  <sïanaïs>

Früher gab es ja für jede Kameramarke ein eigenes Blitzlicht, doch mit diesem bequemen updaten gehört das der Vergangenheit an. Den Blitz einfach aufstecken, an den USB-Stecker andocken, Einstellungen vornehmen und loslegen. Was den MECA Blitz noch auszeichnet ist, dass man die Sonderfunktionen seiner Kamera  (oder der jeweils Anderen) trotzdem nutzen kann – wie z.B. die Kurzzeitsynchronisation und auch die verfeinerten Belichtungstechniken durch den Blitz. Macht sich übrigens besonders gut, wenn man besonderen Effekte erzielen will, wie den “Mitzieher” - das Einstellen des Blitzes ist da garkein Problem.

Was natürlich gerade bei schlecht beleuchteten Innenaufnahmen besonders klasse ist .. so können Lampen und andere einfallende Lichtquellen die Lichtsituation nicht mehr (zer-)stören.

Resümee: Der Preis ist natürlich kein Schnäppchenpreis, aber dafür hat man Qualität auf der Kamera. Zahlen muss man für den Blitz rund 300 Euro. Manchmal hat man Glück und man findet im Internet einen besseren Preis, aber 300 Euro ist realistisch. Und vielleicht kein Vergleich zu dem, was man sich sowieso an Kamerazubehör anschafft ;-) .


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In der Fotografie gibt es einige Begriffe, die man immer wieder hört, aber gar nicht so genau definieren kann. Man weiß zwar ungefähr, was gemeint ist, aber das richtige Verständnis für den gezielten Umgang mit diesen Funktionen fehlt. In diesem Beitrag geht es um die Brennweite.

Hirsch © flickr / Winkelbohrer

Erst einmal wollen wir klären, was es mit diesem Begriff auf sich hat. Dahinter steckt ein recht komplizierter Zusammenhang, der ein gewisses Maß an Wissen aus dem Bereich der Optik voraussetzt. Wir wollen das aber hier möglichst vereinfacht erklären, damit es für alle verständlich ist.

Im Inneren eines jeden Objektivs, das ihr an euren Spiegelreflexkameras verwendet, befinden sich eine Reihe von Linsen. Diese Linsen sind dafür da, das in das Objektiv einfallende Licht zu bündeln, so dass genau an dieser Stelle der sogenannte Brennpunkt entsteht. Der Abstand zwischen der Linse und dem Brennpunkt wird als Brennweite bezeichnet. Wer noch mehr über diese optischen Zusammenhänge erfahren möchte, dem rate ich, sich detailliert damit auseinander zu setzen. Wir möchten an dieser Stelle mehr über die Auswirkung verschiedener Brennweiten erfahren.

Die Brennweite des Objektivs bestimmt den Aufnahmewinkel, also wie viel von der Umgebung auf dem Bild zu sehen ist. Ihr habt vielleicht schon mal von der sogenannten “Normalbrennweite” gehört. Beim Kleinbildformat sind das 50 mm, was vom Aufnahmewinkel her in etwa dem entspricht, was das menschliche Auge erfassen kann.

Objektive, die Brennweiten aufweisen, die kürzer als die Normalbrennweite sind, nennt man weiterlesen »


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Das Licht

Autor: Annika
abgelegt in: Fototechniken

In der Fotografie gibt es ja einige Dinge, die grundlegend wichtig sind, um gute Bilder zu produzieren. Allen voran das Licht. Ohne Licht wäre die Fotografie nicht möglich. Das Wort Fotografie bedeutet nicht ohne Grund übersetzt “Mit Licht malen”. Licht ist aber nicht gleich Licht. Hier gibt es deutliche Unterschiede, derer man sich bewusst sein sollte.

Sonne und Wolken © flickr / *~sTeRnDaL~*

Unerfahrene Fotografen leben oft in dem Glauben, dass strahlender Sonnenschein ideales Licht zum Fotografieren darstellt. Klar, es ist möglichst hell, was tatsächlich von Vorteil ist. Aber Achtung: Hartes, strahlendes Licht, wie zum Beispiel die Mittagssonne, wirft harte Schatten und ist somit für Portraitaufnahmen gar nicht geeignet. Die Personen weisen unschöne Schatten im Gesicht auf, oftmals genau unter den Augen, was nun wirklich nicht gerade schmeichelnd ist.

Je tiefer die Sonne sinkt, desto weicher wird ihr Licht. Daher rate ich jedem, der Portraitfotos im Tageslicht mache möchte, möglichst die Nachmittagssonne zu nutzen. Sie zaubert wunderschönes, weiches Licht und holt aus jedem Gesicht das Beste heraus. Optimal ist auch ein von Wolken bedeckter Himmel, der im Prinzip wie eine riesige Softbox wirkt.

Auch die Regel “Nicht gegen die Sonne fotografieren” kann man ruhig mal brechen, wenn man es richtig anstellt. Interessante Effekte erhält man auch, wenn man eine Person genau vor die Sonne stellt, so dass die Person die Sonne verdeckt. Man bekommt dann einen schönen Schein um den Kopf herum. Damit das Gesicht in dem Fall nicht zu dunkel wird, kann man von vorne einen Aufheller benutzen. Zum Thema Aufheller wird es in nächster Zeit auch noch einen Artikel geben.


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Blende und Blendenzahlen

Autor: Annika
abgelegt in: Fototechniken

Neben den Belichtungszeiten, zu denen ihr im vorher gegangenen Beitrag schon mehr erfahren habt, geht es heute um die Blendenzahlen, die ebenso eine wichtige Rolle, wenn nicht noch eine wichtigere, in der Fotografie spielen.

Menschliches Auge © flickr / Conanil

Jeder hat ja sicher schon mal von “der Blende” gehört. Die Blende ist ganz einfach gesagt, die Öffnung, durch die das Licht auf den Film oder den Chip trifft. Sie wird oft mit der Iris des menschlichen Auges verglichen, weil sie sich dank ihrer kreisförmig angeordneten Lamellen öffnen und schließen kann. Je nachdem wie weit also die Blende geöffnet ist, kann mehr oder weniger Licht auf den Film oder Chip gelangen. Im Vergleich zu den Belichtungszeiten bestimmt also die Blende nicht die Dauer, sondern die Menge des einfallenden Lichts.

Die Blendenöffnungen werden an Spiegelreflexkameras anhand von Zahlen angegeben. Typische Werte für die Blendenöffnung, also typische Blendenwerte, sind die folgenden, die man auch als Blendenreihe bezeichnet:

1,4 - 2,0 - 2,8 - 4,0 - 5,6 - 8,0 - 11 - 16 - 22

Paradoxerweiser bedeutet hierbei eine kleine Blendenzahl eine große Blendenöffnung und eine große Blendenzahl eine kleine Blendenöffnung. Im Klartext: Beim Wert 1,4 ist die Blende des Objektivs sehr weit geöffnet, so dass viel Licht hinein gelangen kann. Blende 22 hingegen bedeutet, dass nicht so viel Licht auf den Film/Chip treffen kann, da die Blendenöffnung eher klein ist. Im letzten Fall müsste man daher wahrscheinlich eine längere Belichtungszeit wählen, um die kleine Blendenöffnung auszugleichen und ein richtig belichtetes Bild zu bekommen. Wobei das natürlich immer von den Lichtverhältnissen und dem gewünschten Effekt abhängt. weiterlesen »


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Wer mit einer Spiegelreflexkamera fotografiert, der kommt früher oder später automatisch mit verschiedenen Einstellungsmöglichkeiten in Kontakt. Zumindest dann, wenn man nicht einfach nur drauf los knipsen und Schnappschüsse machen möchte.

Es gibt zum Beispiel die Blendenzahl, den ISO-Wert und die Belichtungszeit. Viele Einsteiger beschäftigen sich in Sachen Kameratechnik hauptsächlich mit genau diesen Belichtungszeiten. Obwohl ich persönlich die Blendenwerte beinahe für wichtiger halte, möchte ich euch hier erst einmal ein paar Infos zu den verschiedenen Belichtungszeiten geben.

Erst einmal: Was ist überhaupt die Belichtungszeit? Die Belichtungszeit ist die sogenannte Verschlusszeit. Sie gibt die Zeit an, die der Kameraverschluss geöffnet sein muss, um ein gut belichtetet Bild zu erhalten. Anders gesagt handelt es sich um die Zeit, in der der Film oder der Chip dem Licht ausgesetzt ist. Die Belichtungszeit wird in der Regel in Sekunden angegeben. Die klassische Abstufung der Belichtungszeiten lautet:

1, 1/2, 1/4, 1/8, 1/15, 1/30, 1/60, 1/125, 1/250, 1/500, 1/1000

Je länger also die Belichtungszeit, desto länger ist der Film oder der Chip dem Licht ausgesetzt, desto heller wird das Bild. Im Allgemeinen lassen sich die Zeiten nur in ganzen Stufen einstellen. Selten ist auch eine Einstellung in Halb- oder Drittelstufen möglich.

Darüber hinaus gibt es den sogenannten Langzeitenbereich, der vor allem für spielerische Experimente und Effekte mit Langzeitbelichtung erwähnenswert ist. Hier sprechen wir von Belichtungszeiten von 2, 8, 15, 30 Sekunden. Die Zeiten für Langzeitbelichtung ziehen sich bis in den Minutenbereich hinein. Wem die gegebenen Zeiten noch zu kurz sind, der kann sich in diesem Fall entsprechend mit der Einstellung B (”Bulb”) beschäftigen. Bei gedrücktem Auslöser wird hier so lange belichtet, bis der Auslöser wieder losgelassen wird. Heute weisen fast alle Kameras diese Funktion auf.


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