Kameramodelle

Was macht Megazooms so besonders?

Eine Spiegelreflexkamera ist toll, doch nicht immer praktisch. Gerade auf Reisen muss mit jedem Gramm gerechnet werden, sodass Megazooms für Semiprofis immer interessanter werden.

Ihr größter Vorteil ist natürlich das breite Brennweitenspektrum. So reichen sie heutzutage schon von 24 mm bis hin zu 600 mm. Bei einem viel geringerem Gewicht als eine Spiegelreflexkamera bieten sie zusätzlich eine erstaunlich gute Qualität.

Für Semiprofis ebenfalls entscheidend sind neben vielfältigen Automatiken auch manuelle Einstellmöglichkeiten. Bei der Canon SX 220 HS und Panasonic TZ22 zum Beispiel lässt sich die Belichtungszeit um 9 bzw 7 Blendenstufen verändern. Dies allein reicht zwar schon für schöne Fotos, doch für das besondere braucht es schon etwas mehr. Das bieten unter anderem die Casio Exilim EX-ZR100 und die Nikon Coolpix S8100 und S9100. Diese Kameras haben eine integrierte HDR Funktion, die automatisch zwei unterschiedlich belichtete Aufnahmen zusammensetzt und so ein kontrastreicheres HDR Bild erzeugt. Dies klappt erstaunlich gut, ein heller Himmel erhält mit eingeschalteter HDR Funktion deutlich mehr Zeichnung als ohne.

Gerade wenn man unterwegs ist, möchte man ohne viel Equipment auch mal ein Panorama machen. Dies gelingt problemlos mit der Funktion Schwenkpanorama, welches in Sekundenschnelle während der horizontalen oder vertikalen Schwenkbewegung Fotos aufnimmt und intern zusammensetzt. Am besten gelingt dies mit ruhigen Landschaftspanoramen, da bei Bewegung Geisterbilder entstehen, die in der Bildnachbearbeitung schwer zu korrigieren sind. Eine weitere Kreative Mögichkeit sind Kunstfilter, die jede Kompakt Kamera mitbringt. Wenn das Wetter trüb ist, kann man sich mit den verschiedenen Filtern, dazu zählen Antik, Fisheyeeffekt oder der Miniatureffekt, austoben und so doch noch interessante Bilder erhalten.

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