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Arbeiten mit Einstellungsebenen

Autor: Annika
abgelegt in: Allgemein, Fototechniken

Adobe Photoshop ist wohl die meist genutzte und beliebteste Software zur Bildbearbeitung. Sowohl von professionellen Fotografen und Designern als auch von engagierten Amateuren wird es inzwischen rege genutzt. Dank zahlreicher Tools zur Optimierung, Retusche und Montage digitaler Daten lässt sich zwar aus schlechten Bildern keine guten, aber aus guten Bildern viel bessere machen.

Symbol für die Einstellungsebenen © Annika Pesch

Wer häufig mit den sogenannten Anpassungsmöglichkeiten arbeitet, zum Beispiel den Gradationskurven, der stellt fest, dass man hier zwar gute Ergebnisse erzielen kann, die Veränderung im Nachhinein aber nicht mehr bearbeitet werden kann. Doch Photoshop wäre nicht Photoshop, wenn dies nicht doch irgendwie möglich wäre. Abhilfe schaffen hier die sogenannten

Einstellungsebenen. Zu finden sind sie in der unteren Leiste der Ebenenpalette, gekennzeichnet durch einen schwarz-weiß gefüllten Kreis.

Durch einen Klick auf diesen Kreis öffnen sich viele der Optionen, die ihr unter Bild-Anpassungen findet, jedoch nicht alle Anwendungen. Wollt ihr nun zum Beispiel die Helligkeit eures Bildes verändern und diese gegebenenfalls zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal verändern, könnt ihr euch eine Einstellungsebene “Gradationskurven” anlegen. Sobald ihr die Gradationskurven im Einstellungsebenenmenü anlickt, wird zusätzlich zu eurer Hintergrundebene eine zweite Ebene erstellt und das Fenster zum Bearbeiten der Gradationskurven geöffnet.

Gradationskurven-Menü @ Annika Pesch

In diesem Fenster könnt ihr nun eure Veränderungen für die Helligkeit vornehmen und diese mit OK bestätigen. Solange ihr die Ebene als einzelne Ebene behaltet, könnt ihr durch einen Klick auf das Gradationskurven-Symbol jederzeit wieder zurück in eure Einstellungen und weitere Veränderungen vornehmen. Das quadratische Symbol rechts neben diesem Symbol bedeutet, dass es sich um eine Maske handelt.

Symbol für Einstellungsebenen und Maskensymbol © Annika Pesch

Masken haben die Eigenschaft, dass sie Teile der vorgenommenen Veränderung ausblenden können, so dass nur ausgewählte Bereiche des Bildes von dieser Veränderung betroffen sind. Das wäre etwa der Fall, wenn ich nur den mittleren Teil meines Bildes heller machen möchte, den Rest aber in seiner Helligkeit beibehalten will. Ein zweiter, ganz großer Vorteil sogenannter Masken ist die Möglichkeit, mit dem Pinselwerkzeug die Veränderung (in dem Fall die Helligkeit) wahlweise sichtbar oder unsichtbar zu machen - und zwar auch dies zu jederzeit. Mit schwarzer Vordergrundfarbe hebe ich die Veränderung an den entsprechend bepinselten Stellen wieder auf, mit weißer Vordergrundfarbe mache ich sie erneut sichtbar. Neben den Gradationskurven könnt ihr viele, weitere Optionen als Einstellungsebene behandeln. Ihr werdet sehen, welche Erleichterung diese Methode für euren Workflow bedeutet.
Symbol für Vorder- und Hintergrundfarbe © Annika Pesch


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    • Silvio: Das wichtigste ist doch, dass man die Technik sparsam einsetzt!
    • Susanne: Vielen Dank für die Tipps!
    • caoyi: Hierbei ist die Landschaft sehr attraktiv. Das Meer ist weit und man kann hier sich gut ausruhen.
    • Jacqueline Madeya: Vielen Dank für deinen Kommentar! Ich bemühe mich immer für jedermann verständlich zu...
    • Karl: Das Bild ist wunderschön. Die Tipps sind sehr hilfreich für ein schönes Nachtfoto. Für einen Anfänger...

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