Foto-Tipps

Auswahlen einfach meistern

Meist geht ohne Auswahlen nichts in der Bildkorrektur. Nun muss man aber nicht verzweifeln, denn die meisten Auswahlen sind recht einfach zu erstellen.

Da bei der Bildbearbeitung meist nur bestimmte Bereiche ausgewählt werden, ist es unerlässlich einige Tricks anzuwenden.
Sollen überwiegend helle oder dunkle Bereiche ausgewählt werden, wie z.B. ein Brautschleier, geschieht dies am einfachsten über eine Luminanzauswahl in der Kanäle Palette. Hört sich schwerer an als es ist, denn um diese zu treffen, wird einfach mit gedrückter strg/cmd Taste auf den Kanal geklickt, der den auszuwählenden Bereich am besten in seiner Helligkeit wiedergibt. Schon ist eine perfekte Auswahl schwieriger Bereiche erstellt.
Kniffliger wird schon das Auswählen von Fell oder Haaren. Bei ersterem empfiehlt sich der Einsatz eines Stern-Pinsels. Zuerst wird das Objekt grob maskiert. Die Optimierung geschieht auf der Maske mit einer sternförmigen Pinselspitze. Diese gibt es in verschiedenen Varianten, welche zusätzlich in Größe und Anordnung der Zacken verändert werden können.
Feines Haar hingegen lässt sich am einfachsten mit dem Wischfinger Werkzeug auswählen. Nach dem groben Auswählen wird eine Maske erstellt, auf welcher dann mit dem Wischfinger von innen nach außen gewischt wird. Schon ist die Auswahl perfekt.
Sollen Architekturaufnahmen optimiert werden, ist es sinnvoll, bereits beim fotografieren die Nachbearbeitung mit einzuplanen. Das heißt: Vor möglichst einfarbige, wenig strukturierte Hintergründen fotografieren. Dann geschieht das Auswählen des Objektes einfach über Auswahl > Farbbereich. Mit der Toleranz wird der aufgenommene Farbbereich erweitert oder eingeschränkt.
Ohne Auswahl hingegen lassen sich sogenannte „Nupsies“ einfügen. Das sind kleine Lichtpunkte die als Regen oder Schnee dienen können. Um sie zu erstellen einfach mit Blitz in den Regen oder Schnee fotografieren. Um sie einzufügen, werden sie über die Objekt Ebene gelegt und der Modus auf negativ multiplizieren gesetzt. Dadurch bleiben lediglich die hellen Bildpunkte übrig. Dazu müssen diese natürlich von dunklem Hintergrund, also nachts fotografiert worden sein.

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