Kameratechnik

Den manuellen Modus richtig nutzen

icht jede Foto Situation lässt sich mit den Halbautomatischen Programmen lösen. Da bleibt nur, sich ein Herz zu fassen und den manuellen Modus auszuprobieren. Dieser ist aber gar nicht so kompliziert wie viele Einsteiger denken.

Um den manuellen Modus zu beherrschen, ist es natürlich sinnvoll, erst mit Halbautomatiken zu üben. Bei der Zeitautomatik kann man in Ruhe mit der Tiefenschärfe spielen, während die Blendenautomatik hervorragend geeignet ist um die Zeit/Blende Kombination zu verstehen.

Der Fotograf macht die Bilder – nicht die Kamera

Sind diese Übungen erledigt, sollte der Fotograf aber die volle Kontrolle über seine Bilder erlangen. Mit dem manuellen Modus lässt sich auch ein eigener Stil oder typische Kennzeichen entwickeln, die die eigenen Fotos unverwechselbar machen.

Ist man unterwegs, ist es natürlich sinnvoll, die Bilder richtig zu belichten, sodass sowohl die Tiefen als auch Lichter korrekt wiedergegeben werden. Um dies zu erreichen besitzt die DSLR ein hervorragendes Hilfsmittel – die Belichtungsanzeige. Sie befindet sich am unteren Rand des Suchers.
Ist die Anzeige auf 0, stimmt die Belichtung, welche auf dieser Seite im Detail erklärt wird. Wandert sie jedoch nach links oder rechts, ist das Bild über- bzw. unterbelichtet, was dazu führt, dass ein Bildteil mehr enthalten ist.

Den eigenen Bildstil finden

Manchmal kann es aber auch nützlich sein, die Bilder etwas unterzubelichten. Fotografiert man einen strahlend blauen Himmel mit weißen Wolken, fressen letztere schnell aus, auch wenn das Bild „korrekt“ belichtet ist. In diesem Fall ist es besser, den Pegel etwas nach rechts wandern zu lassen.Das Gegenteil ist sinnvoller, wenn man sich in dunklen Räumen befindet. Hier muss alles Licht aufgenommen werden, das zur Verfügung steht, sodass der Pegel im Idealfall etwas nach links wandert.

Der eigene Stil entwickelt sich mit der Zeit meist von selbst. Entweder achtet man schon bei der Aufnahme darauf die für sich korrekte Belichtung zu wählen, oder sie wird in der Bildbearbeitung angepasst. Denn in der Fotografie gibt es selten ein „richtig“ oder „falsch“; wichtig ist, dass man mit den eigenen Aufnahmen zufrieden ist, dahinter steht und die Absicht erklären kann, sodass der Betrachter das Bild und die eventuell „falsche“ Belichtung, wozu es auf dieser Seite mehr Informationen gibt, versteht.

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