Foto-Tipps

Picasa – Kostenlose Bildverwaltungs – Software von Google Teil 1 Verwaltung

Googles kostenlose Bildverwaltungssoftware Picasa ist in vieler Munde. Sie ist besonders für Einsteiger sehr geeignet, unterstützt die gängigen Rohdatenformate und bietet mit den Web-Alben die Möglichkeit, seine Bilder mit der Welt zu teilen. Im Rahmen einer kleinen Serie über wirklich nützliche und funktionale kostenlose Software zur Bildbearbeitung und Verwaltung will ich nun Picasa einmal unter die Lupe nehmen.

Google allerdings hat sich die Existenz Picasas eigentlich gar nicht auf die Fahnen zu schreiben, sondern nur die Tatsache, dass die Software kostenlos und populär ist. Entwickelt wurde Picasa nämlich ursprünglich von der Firma LifeScape. Die jedoch wurde von Google gekauft und Picasa somit von einer Share- zur Freeware. Aber das ist für den Nutzer ja am Ende eher weniger von Belang, als die Frage ob und wie sich denn etwas anfangen lässt mit Picasa. Dieser also wollen wir hier nun nachgehen. Los gehts!

Der erste Start.

Wenn Picasa installiert ist und erstmals gestartet wird stellt das Programm die Frage , ob der ganze Computer oder nur ausgewählte Ordner nach Bildern durchsucht werden sollen. Insofern bekannt ist wo denn die schon auf dem Rechner vorhandenen Bilder sind, halte ich es für sinnvoller die Auswahl selber zu treffen. Anderenfalls findet Picasa wirklich alles, was sich an unterstützen Bilddaten auf den Festplatten befindet. Also auch eine ganze Menge Kram, den man nicht in einer übersichtlichen Fotosammlung braucht und will. Der Funktionalität des Programmes an sich tut diese Entscheidung natürlich keinen Abbruch.Ich entscheide mich also dafür das selber zu erledigen. Dazu rufe ich nun unter „Datei“ >> „Ordner zu Picasa hinzufügen“ den Ordner Manager auf.

Hier lässt sich individuell festlegen, ob der Ordner immer überwacht werden soll, nur einmal durchsucht werden soll, oder halt gar nicht. Da ich die Software nur zum Verwalten meiner eigenen Fotos nutzen möchte, wähle ich die schon ausgewählten Ordner ab. In meinem Fall befinden sich alle meine Aufnahmen auf der externen Festplatte und da ich ja weiß wo, und auch immer diesen Ordner verwende, wähle ich für diesen Ordner die Option „Immer scannen“. Also nun „OK“ und Picasa beginnt mit dem Import in seine Datenbank.
Was meine Bilder und ihren Speicherort angeht bleibt im Übrigen alles so wie es war. Picasa verändert nichts. Auch sonst werden freundlicherweise alle Änderungen nicht an der Originaldatei vorgenommen, sondern intern gespeichert. Die Änderungen sind also immer rückgängig zu machen und die Qualität der Originale bleibt unverändert. Ebenso wie das bei teuren „Kollegen“ wie beispielsweise Adobe Photoshop Lightroom auch der Fall ist. Wenn Bilder vom Kartenlesegerät, der Kamera oder einer anderen Quelle importiert werden sollen, so geht das über die „Importieren“ Schaltfläche oben links. Picasa zeigt dann alle gerade verfügbaren Quellen an. Auf diesem Wege kopiert Picasa die Bilder allerdings an einen neuen Speicherort, der nach der Bestätigung, welche Bilder importiert werden sollen dann anzugeben ist. Unter „Tools“ >> „Optionen“ im Programmfenster kann der Standardpfad hierfür gespeichert werden. Nach dem Import finden sich dann auf der linken Seite schön übersichtlich alle zuvor ausgewählten Ordner und Unterordner, die Bilder lassen sich schön übersichtlich in Alben organisieren.

Ganz unten am Bildschirm findet man die „Hinzufügen“-Schaltfläche. Hier kann das ausgewählte Bild dann einem vorhandenen Album hinzugefügt werden, oder aber falls nötig ein neues erstellt werden. Da es natürlich etwas müßig ist jedes Bild einzeln einem Album zuzuordnen, wenn beispielsweise 20 Stück ins Gleiche sollen, kann man die einfach alle per Maus auswählen und dann auf „Hinzufügen“ klicken. Wenn das gewünschte Album schon existiert ist auch ein Hinzufügen möglich indem die markierten Bilder per Drag and Drop auf das Album gezogen werden. Mit „Ansicht“ >> „Stichwörter“ oder alternativ „Strg+K“ lässt sich, wenn auch etwas umständlich und störend, ein weiterer Dialog einblenden und damit den gerade markierten Bildern ein Stichwort zuweisen. Nach diesem lässt sich dann über die Suchfunktion oben Rechts im Programmfenster auch suchen. Nach dem Doppelklick auf ein Bild oder aber über „Ansicht“ >> „Bearbeitungsansicht“ gelangt man in Selbiges. Dort können die grundlegenden Einstellungen an Größe, Farbe und Kontrast getroffen werden. Unter dem Reiter „Effekte“ sind zusätzlich einige häufig verwendete Einstellungen zu finden um dem Bild schnell den richtigen Schliff zu geben.

Diesen und den der Möglichkeit die Bilder zur Weiterverarbeitung in einer anderen Anwendung zu öffnen, widmet sich ein zweiter Teil zum Thema Picasa.

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