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Tipps rund um die Belichtung

Autor: Jacqueline Madeya
abgelegt in: Fototechniken

Innerhalb von einem Foto Tag trifft man auf die verschiedensten Situationen. Um sie alle zu meistern, ist es unerlässlich seine Kamera in und auswendig zu kennen um so schnell reagieren und schöne Fotos machen zu können.

Bei einem Sonnenuntergang muss für starke Farben korrekt belichtet werden © flickr / tiffa130

Das Thema „Belichtung“ ist gerade für Einsteiger ein schwieriges. Doch mit ein paar einfachen Tricks lassen sich scheinbar unüberwindbare Situationen spielend lösen. Das Ergebnis sind eindrucksvolle Fotos.

Sonnenuntergäng und andere Hindernisse

Sonnenuntergänge sind immer eindrucksvoll – doch manchmal stimmt das Foto nicht mit der Realität überein. Dann ist vielleicht einfach auf den Vordergrund belichtet worden. Dann erscheint der Himmel zu hell und hat entsprechend verblasste Farben. Konzentriert man sich bei der Belichtungsfindung auf den Himmel, wird zwar der Vordergrund dunkler, aber der Sonnenuntergang wird schön kräftig dargestellt.

Ein ähnliches Problem entsteht oft bei Landschaften. Damit der dunkle Teil nicht vollkommen schwarz wird, gibt es verschiedene Lösungen. Entweder erstellt man eine Belichtungsreihe und fügt die Aufnahmen per HDR-Programm oder mit Ebenen und Masken zusammen oder setzt einen Grauverlaufsfilter ein. Dadurch wird der obere Teil abgedunkelt, während der untere unberührt bleibt. Das lässt eine optimale Belichtung auf den Vordergrund zu ohne dass die hellen Wolken ausfressen.

Die richtige Belichtung finden

Wenn man sich bei der Wahl der Einstellungen nicht sicher ist, wird am besten eine Belichtungsreihe erstellt. Fast jede Kamera (sowohl Spiegelreflex als auch Kompakt) hat eine Belichtungsreihenautomatik. Mit dieser erstellt die Kamera automatisch eine bestimmte Anzahl an unterschiedlich belichteten Bildern. Entweder wird dann das Beste ausgesucht oder alle werden zu einer eindrucksvollen HDR Aufnahme zusammen gesetzt.

Bei Bewegung ist die Sache schon etwas schwieriger. Wasserfälle zum Beispiel benötigen eine sehr lange Belichtungszeit zwischen 1,5 und 10 Sekunden oder sogar länger. Dadurch werden die bewegten Bildteile unscharf. Durch die lange Belichtungszeit, wozu es hier weitere Informationen gibt, droht ebenfalls eine Verwacklung der anderen Bildteile durch Spiegelschlag und Co. Um dies zu verhindern. sollte die Spiegelvorauslösung aktiviert und ein Fern- bzw. Selbstauslöser verwendet werden.


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