Kameratechnik

Was bedeutet „Lichtstärke“?

Wenn man auf der Suche nach einem neuen Objektiv ist, begegnet man immer dem Begriff „Lichtstärke“. Doch was verbirgt sich dahinter und warum ist sie so wichtig?

Die Lichtstärke gibt an, wie viel Licht auf den Sensor treffen kann. Sie wird immer mit 1:x angegeben, meist wird aber das 1: weggelassen. Am besten wäre eine Lichstärke von 1:1, dies ist technisch aber nicht möglich, deshalb sollte man nach der geringsten Zahl ausschau halten.

Die Lichtstärke im Alltag nutzen

Je höher die Lichtstärke ist, desto besser ist es für Nachtaufnahmen geeignet. ISO Wert und Verschlusszeit können geringer eingestellt werden, da bei weit geöffneter Blende mehr Licht auf den Sensor trifft. Im Endeffekt erhält man so eine bessere Bildqualität und weniger Bildstörungen wie Rauschen und Co. was natürlich auch die Bildbearbeitung erheblich verkürzt.

Zwar ist eine hohe Lichtstärke vorteilhaft, aber nicht immer notwendig. Berufsfotografen benötigen natürlich nur das Beste Equipment um eine bestmögliche Bildqualität zu erreichen, da sie von ihren Fotos den Lebensunterhalt bestreiten müssen. Für Hobby Fotografen genügt aber meist eine geringere Lichtstärke, da diese immer extrem teuer ist. So sind z.B. ähnliche Teleoptiken, die nur eine geringere Lichtstärke haben um ein vielfaches preiswerter als solche mit durchgehend hoher Lichtstärke.

Wechselnde und durchgehende Lichstärke

Am besten, aber auch teuersten, sind Objektive mit durchgehend hoher Lichtstärke. Das bedeutet, dass die Lichtstärke sich, egal welche Blende eingestellt ist, nicht verändert. So können die einmal gewählten Kameraeinstellungen immer beibehalten werden. Zoomobjektive mit durchgehend hoher Lichtstärke sind zwar sehr teuer, garantieren aber auch eine entsprechend hohe Bildqualität und Abbildungsleistung.

Öfter findet man jedoch Objektive mit wechselnder Lichtstärke. Das bedeutet, dass die Lichtstärke, je kleiner die Blende wird, auch reduziert wird. Konkret äußert sich das darin, dass die Blende mit zunehmender Brennweite automatisch geschlossen wird. Hat man viel Zeit und ein Stativ dabei, kann dieser Effekt durch eine längere Belichtungszeit kompensiert werden. Ist ein Stativ-Einsatz aus Zeit oder Platzmangel nicht möglich, ist es schwierig gute Bilder zu bekommen und der Einsatz einer Festbrennweite, zu welchen es auf dieser Seite mehr Informationen gibt, überlegenswert.

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