Das Fotografieunternehmen Polaroid könnte schon bald ausgeknipst haben. Medienberichten zufolge mussste das Traditionshaus Insolvenz anmelden. Grund: Der Besitzer, die Petters Group, soll Investoren um große Teile ihrer Investitionen betrogen haben.
Auch im Netz hat Polaroid eine große Fangemeinde
Dabei hatte Polaroid erst im Sommer mit einem kleinen Drucker für die Hosentasche für Aufmerksamkeit gesorgt. Mit dem Mini-Printer für Handys und Digicams sollten endlich wieder gute Geschäfte realisiert werden.
Insgesamt soll es sich um einen Betrag von zwei Milliarden Dollar handeln. Trotzdem verfüge man noch über ausreichend Finanzen, um das Tagesgeschäft weiterzuführen, sagte Polaroid- Chefin Mary L. Jeffries.
Für Kunden und Mitarbeiter der Firma ist der drohende Untergang ein Schock. Erst vor ein paar Wochen wurde das Produktionsende für das Aushängeschild des Unternehmens, dem berühmten Polaroid-Sofortbildfilm, angekündigt.
Die Anschuldigungen gegenüber der Petters Group lauten Betrug und Geldwäsche. Im Laufe der Zeit sollen so rund zwei Milliarden Dollar an Investorengeldern veruntreut worden sein. Fragt sich, ob bei der aktuellen Finanzkrise neue Investoren gewonnen werden können.
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Januar 3rd, 2009 um 00:38
Ich vermisse die Sofort-Bilder mit dem besonderen “Geräusch” beim Auslösen jezt schon
Januar 16th, 2009 um 15:36
[…] Pogo-Instant heißt sie, die neue Polaroid, und erlaubt es, die geschossenen sofort Fotos per Knopfdruck in 1 Minute ausdrucken zu lassen. […]